Dressurreiten - er leben Saddle4horse

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bietet:
mobile Ausbildung und Unterricht
verkäuferunabhängige Beratung beim Pferdekauf -keine Provision reine Dienstleistung- Nachbetreuung mit Horse Management Beratung
Horse Management Beratung für Einzelpersonen und Betriebe
Sattelberatung / Vermessung durch Saddlefit4Life Pferdeergonomin, Sattelergonomin
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„Mein Pferd bockt wieder.“Und diesmal war das eine gute Nachricht.Dieses 15-jährige habe ich im Dezember zum ersten Mal ...
17/06/2026

„Mein Pferd bockt wieder.“
Und diesmal war das eine gute Nachricht.
Dieses 15-jährige habe ich im Dezember zum ersten Mal gesehen.
Oben sieht man den Zustand damals.
Unten die Entwicklung bis Juni.
Eine schwache Oberlinie.
Viele Kompensationen.
Wenig Ausdruck.
Dieses Pferd hat immer (zu) brav seinen Job gemacht – es hatte gelernt dass ihm keiner zuhört.
Immer brav und leise, aber dafür eingerollt und schwerfällig.
Aber manchmal ist ein Pferd nicht einfach brav.
Manchmal hat es nur gelernt dass es nicht gesehen wird.
Die neue Besitzerin hört und sieht ihn! Mit dem Aufbau eines guten Teams aus Therapeuten und Trainern und
einem passenden Sattel mit engmaschiger Kontrolle begann sich nicht nur der Muskelaufbau zu verändern.
Auch der Ausdruck veränderte sich.
Die Körperspannung.
Die Bewegungsfreude.
Die Motivation.
Die Besitzerin sagte zu mir:
„Ich bin so glücklich, dass mein Pferd diesen Sattel jetzt hat.“
Denn ihr Pferd fing wieder an zu bocken.
Und ja — im ersten Moment klingt das nicht nach einer guten Nachricht.
Aber in diesem Fall war es kein Zeichen von Widersetzlichkeit.
Es war ein Zeichen von Lebensfreude.
Aus einem stillen, angepassten Pferd wurde wieder ein Pferd mit mehr Ausdruck, mehr Motivation und mehr Freude an Bewegung.
Es wurde nicht schwieriger.
Es wurde lebendiger.
Und genau das war die gute Nachricht.
Vielleicht ist nicht jedes „brave“ Pferd wirklich zufrieden.
Vielleicht lohnt es sich manchmal, noch einmal genauer hinzusehen.
'

Ein Sattel passt nie isoliert.Er wirkt immer in ein System hinein:in den Sitz des Reiters, in die Bewegung des Pferdes, ...
16/06/2026

Ein Sattel passt nie isoliert.
Er wirkt immer in ein System hinein:
in den Sitz des Reiters, in die Bewegung des Pferdes, in Balance, Losgelassenheit und Kompensation.
Genau deshalb beginnt Passform für mich nicht erst am Sattel.
Sie beginnt beim Verstehen von Bewegung.
Für das Spezialheft „Sättel“ der Dressur-Studien wurde ich genau darüber interviewt: warum Sitz, Beckenform, Sattelbau und Pferdebewegung nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.
Denn ein passender Sattel ist kein Produkt.
Er ist das Ergebnis aus Analyse, Anatomie, Bewegung und Erfahrung.

Der Sattel ist nicht zu eng.Warum drückt er dann auf die Schulter?Eine der häufigsten Ursachen:Baumweite und Baumwinkel ...
01/06/2026

Der Sattel ist nicht zu eng.

Warum drückt er dann auf die Schulter?

Eine der häufigsten Ursachen:
Baumweite und Baumwinkel werden verwechselt.

Oder genauer gesagt:

Sie werden oft gar nicht getrennt betrachtet.

In der Praxis wird häufig geschaut:
Liegt der Sattel gerade?
Sieht das Kopfeisen passend aus?
Wirkt die Schulter frei?

Aber genau dort beginnt das Problem.

Denn ein Kopfeisen kann optisch sehr passend wirken —
und trotzdem Druck auf den Schulterblattknorpel erzeugen.

Warum?

Weil Baumweite und Baumwinkel biomechanisch voneinander abhängen.

Ist die Baumweite zu weit,
kann der Winkel zur Schulter sogar erst einmal parallel erscheinen.

Trotzdem fällt der Sattel vorne ein.

Ist die Baumweite zu eng,
wird der Winkel oft automatisch zu steil.
Oder er verläuft entlang der Schulter anatomisch ungünstig:
oben zu eng, unten zu weit- je nach Länge und Einbauwinkel des Kopfeisens

Beides kann die Schulterrotation beeinträchtigen und Druckspitzen erzeugen.

Das eigentliche Problem:

Viele Systeme kennen vereinfacht gesagt vor allem:
V-förmig oder U-förmig.

Die Realität der Passform ist deutlich komplexer.

Denn keine Schulter gleicht der anderen.

Muskulatur verändert sich.
Der Brustkorb verändert sich.
Bewegungsmuster verändern sich durch verschiedene Einflussfaktoren

Und damit verändern sich auch die Anforderungen an den Sattel.

Deshalb reicht die Frage:

„Passt der Sattel?“

oft nicht aus.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie beeinflusst der Sattel die Bewegung des Pferdes?

Wann wurde bei deinem Pferd zuletzt wirklich analysiert, wie Baumweite und Baumwinkel zusammenarbeiten – und nicht nur, wie der Sattel im Stand aussieht?
Schreib in die Kommentare

Du hast das Training geändert.Den Schmied geprüft. Den Magen. Die Zähne.Therapeuten geholt.Und trotzdem bleibt dieses Ge...
12/05/2026

Du hast das Training geändert.
Den Schmied geprüft. Den Magen. Die Zähne.
Therapeuten geholt.
Und trotzdem bleibt dieses Gefühl –
dein Pferd gibt nicht mehr so frei wie früher.
Kürzer. Fester. Weniger Durchschwung.
Schau auf den Baumwinkel.
Das Schulterblatt des Pferdes hat keine knöcherne Verbindung zum Rumpf.
Kein Schlüsselbein – nichts.
Es hängt ausschließlich an Sehnen, Bändern und Muskeln.
Und daran hängt das gesamte Vorderbein.
Im Stand klappt das Schulterblatt nach hinten.
Das sieht jeder. Das zeigt jeder.
Aber das Pferd steht nicht unter dir.
Der Brustkorb hebt und senkt sich in der Bewegung.
Dadurch rotiert das Schulterblatt.
Es klappt nicht. Es rollt.
Dabei ist der Rotationsweg individuell.
Er hängt davon ab wie frei
der Schultergürtel arbeiten kann.
Jedes Pferd – anders.
Jede Schulter – anders.
Wer dir Schulterfreiheit zeigt,
indem er das Vorderbein hochnimmt,
zeigt dir den Stand – nicht den Rotationsweg.
Der Schulterblattknorpel ist das freiliegendste,
empfindlichste Gewebe in diesem Bereich.
Ähnlich wie unser Schienbein –
kein schützendes Fettgewebe darunter.
Stimmt der Baumwinkel nicht parallel zur jeweiligen Schulter –
trifft er bei jeder Rotation dagegen.
Schmerz. Stress. Cortisol. Herzfrequenz.
Das Pferd macht sich fest.
Der Raumgriff wird kürzer. Der Durchschwung weniger.
Der Schultergürtel verliert seine Stoßdämpfer Funktion.
Die unteren Extremitäten übernehmen.
Irgendwann zeigt sich eine Lahmheit –
ohne offensichtliches Trauma. Ohne klare Verletzung.
Nur ein Pferd, das sich seit Monaten schützt.
Der Baumwinkel ist einer von fünf Anpassungspunkten.
Aber er ist der, der über Schulterfreiheit
oder stillen Schmerz entscheidet.
Weißt du wie der Baumwinkel bei dir geprüft wurde?
👇 Schreib es mir in die Kommentare.

Stell dir vor, du läufst jeden Tag in einem Schuh, der nicht ganz passt.Nicht schlimm denkst Du…. Nur ein bisschen zu en...
05/05/2026

Stell dir vor, du läufst jeden Tag in einem Schuh, der nicht ganz passt.
Nicht schlimm denkst Du…. Nur ein bisschen zu eng an einer Stelle.
Nach einer Woche läufst du unbewusst anders. Nach einem Monat schmerzt die Hüfte. Du weißt nicht warum – der Schuh hat doch gepasst. Damals. Einmalig
Pferde kompensieren genauso. Nur schweigen sie dabei. Wenn ich zur Sattelanalyse komme und höre: „Der wurde doch erst angepasst" – dann frage ich immer:
In welchen Punkten?
Denn „anpassbar" ist kein Standard. Es ist ein Wort.
Ein Sattel, der wirklich mit deinem Pferd mitwachsen kann, muss in mindestens diesen fünf Punkten veränderbar sein:
① Baumweite – ist genügend Platz zum UND am Widerrist links und rechts?
② Baumwinkel – ist der jeweilige Schulterwinkel parallel zum Baumwinkel?
③ Polsterung – gleichmäßig in der Auflage? Nicht hohl?
④ Begurtung – der Sattel folgt immer dem Gurt-ist die Gurtlage gecheckt? Links UND rechts?
⑤ Kissenkanal – ist der Wirbelkanal frei? Wirklich frei?
In der nächsten Zeit erkläre ich im Detail, wie du das ermittelst.
Folge mir also ✅
Dein Pferd verändert sich. Mit dem Training. Mit den Jahreszeiten. Mit dem Alter.
Das Pferd von vor einigen Monaten ist nicht mehr das Pferd von heute.
Schau heute Abend nochmal hin. Und frag dich: Was davon wurde das letzte Mal wirklich überprüft?
👇 Schreib es mir in die Kommentare.

02/04/2026

Warum fühlen sich so viele Reiterinnen im Sattel „nicht richtig“?
Weil wir immer noch so tun,�als würden alle Körper gleich funktionieren.
Tun sie nicht.
Das Becken bestimmt deinen Sitz.�Und das weibliche Becken ist anders gebaut.
🔹breiter
🔹flacher
🔹andere Belastung
Und genau daraus entsteht der Konflikt im Sattel.
Nicht, weil du falsch sitzt.�Sondern weil das System oft nicht zu dir passt.

Wenn wir anfangen, den Sitz vom Becken aus zu denken,�verändert sich alles.

Was wir sehen – und was wir übersehen.Im Reitsport sprechen wir viel über den Sattel.Passform. Lage. Druckverteilung.Und...
31/03/2026

Was wir sehen – und was wir übersehen.
Im Reitsport sprechen wir viel über den Sattel.Passform. Lage. Druckverteilung.
Und ja – das ist wichtig.
Aber:
Wir beurteilen den Sattel oft isoliert.Und nicht das System, auf dem er liegt.
Sattel – Bewegung – Reiter
Genau darüber habe ich letzte Woche beim österreichischen Pferdesportverband (OEPS) im Trainerkurs gesprochen.
Und genau hier liegt der entscheidende Punkt:
Es geht nicht darum, ob etwas funktioniert.Sondern darum, wie es besser funktionieren könnte – wenn wir die Einflüsse erkennen.
• Entsteht Bewegung frei oder wird sie kompensiert?
• Ist Balance wirklich vorhanden oder nur organisiert?
•Wird Last verteilt oder verschoben?
Kompensationen lassen sich erkennen – in der Haltung, im Bewegungsmuster und im Ausdruck des Pferdes.
Die entscheidende Frage ist:Wie gehen wir mit diesen Einflüssen um?Systemgerecht oder isoliert?
Denn die Sattellage entsteht nicht allein durch den Sattel.Sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren:
• Anatomie
Bewegung
• Reitereinfluss
•Training
• Belastung
Und genau diese Vielfalt entscheidet darüber, ob ein Sattel Teil eines funktionierenden Systems ist oder Teil des Problems.
Und genau dort beginnt Prävention.
Ich habe mich sehr gefreut, Teil dieser Dozentenreihe zu sein – gemeinsam mi und Kira Schuschnigg
Denn am Ende geht es nicht um den Sattel allein.Sondern um das Zusammenspiel, das er beeinflusst.
✔️Gesunderhaltung.
✔️Verständnis.
✔️Prävention.
Für unsere Pferde.Und für uns als Reiter.
Danke OEPS für die Einladung und den intensiven Austausch.

Warum haben plötzlich so viele Pferde „Stoffwechsel“ oder „Magen“?Zufall?�Oder die logische Folge dessen, was wir selbst...
24/03/2026

Warum haben plötzlich so viele Pferde „Stoffwechsel“ oder „Magen“?
Zufall?�Oder die logische Folge dessen, was wir selbst verändern?
Wir züchten heute Pferde mit mehr Rittigkeit.�Mehr Sensibilität.�Mehr Reaktionsfähigkeit.
Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes.
Aber Sensibilität betrifft nicht nur das Verhalten.�Sondern das gesamte System eines Pferdes: Nerven Muskulatur�Haut Stoffwechsel
Gleichzeitig verändern wir die Anatomie:
– kürzere Sattelauflageflächen�– andere Winkel�– andere Belastungsverhältnisse
Und genau hier entsteht eine Herausforderung,�die oft erst Jahre später sichtbar wird.
Das Problem:
Wir reagieren zeitverzögert.
Zwischen Zucht, Nutzung, Erkenntnis und Anpassung�liegen oft mehrere Jahre.
In dieser Zeit entstehen Symptome.
Und diese Symptome werden langsam zur Normalität:
„Der hat halt ein bisschen Magen.“�„Der ist halt stoffwechselempfindlich.“
Aber seit wann ist das normal?
Was sich tatsächlich verändert, ist unser Referenzbild. Damit entsteht eine Norm Verschiebung !
Unser Bild von einem gesunden Pferd verschiebt sich –�und wir merken es kaum.
Statt Ursachen zu hinterfragen,�optimieren wir Symptome.
Futter. Zusätze.Equipment.
Aber die Grundlage bleibt gleich.
🤷‍♀️Ist das aus eurer Sicht Fortschritt –�oder bewegen wir uns in einem Kreislauf?

Viele Reiterinnen arbeiten jahrelang an ihrem Sitz.Viele Trainer sagen dabei jahrelang dasselbe:  „Mehr sitzen.“  „Bein ...
17/03/2026

Viele Reiterinnen arbeiten jahrelang an ihrem Sitz.
Viele Trainer sagen dabei jahrelang dasselbe:
„Mehr sitzen.“
„Bein zurück.“
„Locker im Becken bleiben.“
Und trotzdem bleiben typische Muster bestehen:

• Hohlkreuz
• das Bein rutscht nach vorne
• ein festes Becken
• runde Schultern

Viele versuchen, diese Dinge immer weiter zu trainieren.

Aber eine entscheidende Frage wird selten gestellt:

Lässt der Sattel überhaupt die Balance zu, die wir trainieren wollen?

Der Körper sucht immer Balance.
Wenn der Sattel sie nicht ermöglicht, beginnt der Reiter zu kompensieren.

Und irgendwann kompensiert auch das Pferd.
Das Problem ist:
Was wir täglich sehen, wird für unser Auge zur Normalität.

Auch dann, wenn es biomechanisch eigentlich nicht korrekt ist.

Gerade im Reitsport wird deshalb oft an Symptomen gearbeitet –
anstatt an der Ursache.
Dabei ist die Grundlage für jeden guten Sitz eigentlich sehr klar:

Reitunterricht und Sitzschulung können nur dann wirken,
wenn der Sattel die Balance überhaupt zulässt.

Ein Sattel, der Balance verhindert, kann durch Training nicht „weggeritten“ werden.

Training verbessert den Sitz.
Der Sattel ermöglicht ihn.

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Viele Sattelprobleme liegen nicht am Sattel.Ein Pferd kompensiert.�Der Reiter kompensiert.�Und irgendwann zeigt der Körp...
10/03/2026

Viele Sattelprobleme liegen nicht am Sattel.
Ein Pferd kompensiert.�Der Reiter kompensiert.�Und irgendwann zeigt der Körper, was schon lange passiert.
Deshalb reicht es nicht, nur den Sattel anzuschauen.
Echte Sattelanalyse beginnt dort,�wo Bewegung, Anatomie und Belastung zusammenkommen.
Ein Sattel liegt nicht auf einem Rücken.�Er liegt auf einem Körper in Bewegung.�Und Bewegung verändert Druck – bei jedem Schritt.
Moderne Sattelpassform basiert auf:
Biomechanik.�Bewegungsanalyse.�Belastungsanalyse.
Sattelpassform ist kein Produktwissen.�Es ist Ursachenforschung.
Langfristige Gesundheit entsteht nicht durch Zufall –�sondern durch Wissen.
Habt ihr schon erlebt, dass ein Sattel scheinbar passt –�aber das Pferd trotzdem Probleme zeigt?
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