28/10/2020
Der Abschlussbericht zum 7. Autohaus Ostmann Cup mit den Fotos der Platzierten📰🏆🎾:
Nikol Mircheva und Tim Fischer dominieren den 7. Autohaus Ostmann Cup
Vom 23. bis 25. Oktober kam es zur 7. Auflage des Autohaus Ostmann Cups des TC Staufenberg im Tenniszentrum Fuldabrück. Mit insgesamt 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren sowohl das 16er Damen als auch das 24er Herren-Feld voll, in beiden Fällen konnten leider nicht alle Meldungen berücksichtigt werden. Aber nicht nur die Anzahl der Meldungen, sondern vor allem die Leistungsstärke der Spielerinnen und Spieler waren beeindruckend. 9 von 16 Damen und 11 von 24 gemeldeten Herren werden aktuell in der besten deutschen Leitungsklasse (LK 1,0) geführt, so etwas hat es in den bisher vom TC Staufenberg veranstalteten Ranglistenturnieren noch nicht gegeben.
Im Damen-Feld waren Nikol Mircheva (RW Giessen) und Jana Bögner (TuS Glinde) an 1 und 2 gesetzt, einzige Spielerin aus Nordhessen war Michelle Rachow von der SGT Baunatal. Michelle musste sich bereits in der ersten Runde knapp im Match Tie Break Aisana Kojonazarova (RW Giessen) geschlagen geben. Für eine Überraschung sorgte außerdem Ana Brand (TVA Aschaffenburg), die sich ebenfalls im Match Tie Break gegen die Nr. 3 der Setzliste (Friderike Klein, SaFo Frankfurt) durchsetzen konnte, im Viertelfinale dann aber an Lara van Tiggelen (Klein-Krotzenburg) scheiterte. Van Tiggelen schaffte es als einzige nicht gesetzte Spielerin ins Halbfinale, wo in der oberen Hälfte Nikol Mircheva auf Ida Clement (Bietigheim) traf und in einem sehr guten Match mit 6:2 und 6:4 in das Finale einzog. In der unteren Hälfe dominierte Jana Bögner gegen Lara van Tiggelen mit 6:1 und 6:1, musste sich dann aber in einem hochklassigen und engen Finale Nikol Mircheva mit 4:6 4:6 geschlagen geben.
Das Herren-Feld begann schon mit der Runde 1 am Freitag, hier mussten alle 16 nicht gesetzten Spieler antreten und um den Einzug in das Achtelfinale konkurrieren. Bereits hier kam es wegen der hervorragenden Besetzung zu bemerkenswerten Partien. So setzte sich der Sieger des 1. Ostmann Cups, der 45jährige Alexander Mühler (LK 1,0) aus Essen in einem engen und hochklassigen Match gegen Matthew Zierenberg (LK 3,9) vom Kasseler TC 31 durch, während Frode Neumann vom TC Staufenberg (LK 1,0) gegen Robert Tschudow (LK 2,0) aus Soest keine Mühe hatte. Der ebenfalls für den TC Staufenberg startende Vladimir Kravec (LK 7,6) leistete beim 3:6 4:6 gegen Philipp Rein (LK 1,0) aus Heidelberg erheblichen Widerstand. Besonders eng wurde es aber im nordhessischen Duell zwischen dem für SV Kassel-Nordshausen aufschlagenden Timo Trott (LK 3,0) und Jonathan Uhde (LK 8,0) vom Kasseler TC 1931. Hier konnte Uhde mit seiner wuchtigen Vorhand und seinem starken Aufschlag letztendlich die Partie mit 10:7 im Match Tie Break für sich entscheiden. Im Achtelfinale warteten dann auf die Sieger der ersten Runde jeweils die insgesamt acht gesetzten Spieler. Angeführt wurden diese von Can Franke (Sprendlingen, 231 der deutschen Herren Rangliste), Tristan Nitschke (Leipzig, 295), Tim Fischer (Bad Vilbel, 311) und Enrico Hao Le (Kasseler TC 1931, 351). Von den vier Top gesetzten Spieler und der Nr. 7 der Setzliste (Jonas Grasmück, Sprendlingen, 588) hatte beim Einzug ins Viertelfinale nur Nitschke gegen Luca Kopp (Bad Vilbel, LK 7,0) mit einem denkbar knappen Sieg im Match Tie Break (10:8) Mühe. In den anderen drei Partien konnten die jeweils ungesetzten Sieger der Runde 1 gegen die 5, 6 und 8 der Setzliste dominieren. Mühler und Neumann gewannen deutlich in zwei Sätzen, Rein behauptete sich mit 10:3 im Match Tie Break gegen Richard Antoni (Sachsenwald, 476). Im Viertelfinale triumphierten dann aber die an 1 bis 4 Gesetzten die Partien und zogen somit „standesgemäß“ in das Halbfinale ein. In der oberen Hälfte schaffte Tim Fischer nach 1:4 Rückstand im ersten Satz mit seinem starken Aufschlag und seiner sehr schnellen und präzisen Vorhand ein 7:5 6:3 gegen Can Franke. In der unteren Hälfte spielte der läuferisch sehr starke Nitschke eine nahezu fehlerfreie Partie gegen Le und setzte sich mit 6:2 und 6:2 durch. Im Finale dominierte dann aber Fischer mit seiner aggressiven Spielweise und konnte Nitschke mit 6:2 6:2
bezwingen.
Ohne die Unterstützung der Sponsoren (Autohaus Ostmann und WINGS GmbH) hätte der TC Staufenberg das Turnier nicht durchführen können. Leider konnten wegen der notwendigen Hygienemaßnahmen keine Zuschauer an den Wettkämpfen teilhaben, die Leistungen aller Spieler hätte regen Zuschauerzuspruch verdient gehabt!
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