Wir leben heute in einer Zeit voller Umbrüche, in der Sicherheiten im Job, in der Familie und bei der eigenen Lebensplanung immer weniger werden. Konnte man sich früher zum Beispiel noch darauf verlassen, später ein Leben lang in seinem gelernten Beruf zu arbeiten, ist dies heute nur noch bei den wenigsten Ausbildungs- und Studiengängen garantiert. Diese neue Situation fordert von den Menschen Fle
xibilität einerseits und eine starke Zentrierung andererseits. Wer heute nicht flexibel ist, geht unter, wer nicht zentriert ist, verliert sich…
Durch die Verbindung von Kunst und Kampf kann man lernen, diesen neuen Anforderungen gerechter zu werden. Die künstlerisch-kreative Arbeit der Theaterpädagogik hilft, sich von inneren Blockaden zu befreien, geistig und körperlich flexibler zu werden und so zu einer tiefen Gelassenheit zu finden. Das körperlich-kämpferische Training des Ju-Jutsus lehrt dagegen äußere Attacken abzuwehren, sich zu zentrieren und zu fokusieren und für die eigenen Interessen und Ziele mit Kraft und Energie einzustehen. Kunst und Kampf zu verbinden ist auch keineswegs eine neue Erfindung. Bereits die alten Meister in Asien unterwiesen ihre Schüler sowohl in Kampftechniken als auch in den Künsten wie Malen, Dichten oder Tanzen. Nicht umsonst waren unsere Kampfsportarten ursprünglich einmal Kampfkünste. Ich möchte mit dieser Schule etwas schaffen, das verbindet. Nicht nur Kunst mit Kampf, sondern auch Menschen und Generationen untereinander. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man sich öffnen kann, in dem wahrhaftige Begegnungen möglich sind und in dem jeder seinen ganz individuellen Ausdruck finden kann. Lassen Sie sich von mir einladen etwas Außergewöhnliches zu tun, sich überraschen zu lassen und mit Spaß und Neugier an neue Aufgaben heranzugehen. Durch die Kombination zweier so reicher und vielfältiger Disziplinen entsteht in jedem Moment etwas ganz Neues und kein Training ist, wie das andere. Mit viel Spiel, Spaß und Spannung wird jede Einheit zum Erlebnis und zum Tageshighlight.