24/09/2021
Überraschendes Stühlerücken bei der TG Kirchheim
Fußball-Kreisliga A2 Die TG Kirchheim und Trainer Mehmet Akkoyuncu gehen getrennte Wege. Bei den SF Dettingen herrscht Niedergeschlagenheit, weil sich Torjäger Maximilian Freiberger einen Achillessehnenriss zugezogen hat.
Die TG Kirchheim hat sich von ihrem Trainer Mehmet Akkoyuncu getrennt. Neuer „Co“ ist Tiago Santos-Araujo. Jetzt muss die Mannschaft noch enger zusammenhalten.
Ich habe mein Traineramt abgegeben“ – dieser Satz von Mehmet Akkoyuncu machte am späten Donnerstagabend die zweite Trainer-Demission der Kreisliga-A2-Saison offiziell. Der Kirchheimer hatte einst die TG-Reserve trainiert, zuvor als Sponsor bei der Turngemeinde begonnen. Abteilungsleiter Okan Elmas bestätigte die Trennung, unterstrich jedoch, dass der Impuls von Vereinsseite gekommen sei. Offenbar waren unterschiedliche fußballerische Ansätze der Grund.
Israfil Kilic, mit ihm war „Memo“ Akkoyuncu im Frühjahr 2020 als Coach angetreten, bleibt dagegen an Bord. Das Duo hatte damals zusammen mit der Abteilungsspitze einen Zwei-Jahres-Plan entwickelt, um das schlingernde Fußballschiff der TG wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Durchaus mit Erfolg: Nach einem gewaltigen Aderlass gelang zum Beispiel eine ausreichende Personalakquise. Kilic bekommt prominenten Zuwachs: Kapitän Tiago Santos-Araujo, einst beim VfL Kirchheim in der Oberliga kickend, soll den spielenden „Co“ geben. „Er hat sofort zugesagt“, gibt Abteilungschef Elmas Einblick in die atemberaubende Phase der vergangenen Tage. Die TG steht nach vier Spieltagen mit drei Zählern immerhin besser da als in der vergangenen Abbruchsaison nach acht Partien, als nur zwei Punkte zu Buche standen. Den kommenden Gegner sieht der Abteilungsleiter als hohe Hürde. „Die Dettinger haben viele erfahrene Spieler“, sagt Elmas. Auf einen Routinier werden die Sportfreunde allerdings lange verzichten müssen. „Maxi Freiberger hat einen Achillessehnenriss“, bestätigte Spielertrainer Nebih Kadrijah die schwere Verletzung. Passiert war das Malheur vergangenen Sonntag beim 2:0 über den TSGV Großbettlingen. „Wir hatten zunächst gehofft, dass es nicht so schlimm ist“, sieht sich Kadrijah der Hoffnung beraubt. Auf der SFD-Facebookseite gab es unterdessen Aufmunterndes für den Lädierten in Form eines Teamfotos plus Plakat.