23/07/2026
Heute vor genau 13 Jahren habe ich in England meine Doktorwürde erhalten.
Vier Jahre lang hatte ich an meiner Dissertation zur identitätsorientierten Künstlermarkenentwicklung gearbeitet. Viele Erkenntnisse daraus begleiten mich bis heute, unter anderem bei den Themen Personal Branding, Markenentwicklung und in meinen Networking-Trainings.
Beim Rückblick wird mir aber auch bewusst:
Ohne Networking hätte ich diesen Weg vermutlich gar nicht gehen können.
Während meiner Zeit in der Musikproduktion und bei Universal Music lernte ich auf der Popkomm 2007 und 2008 die entscheidenden Personen der Universität kennen. Vielen Dank für euer Vertrauen Paul Oliver, Gill Hagan-Green, Darren Penman und Professor Rachel McLean. Diese Beziehungen bildeten später eine wichtige Grundlage dafür, dass ich das Studium mit einem Stipendium aufnehmen konnte.
Auch die Expertinnen und Experten für die qualitativen Interviews meiner Dissertation konnte ich vor allem deshalb gewinnen, weil bereits gute Beziehungen und Vertrauen vorhanden waren.
Learnings daraus:
Die Wirkung von Networking ist häufig erst Jahre später erkennbar.
Ein Gespräch auf einer Veranstaltung kann zunächst unspektakulär wirken. Später kann daraus eine Empfehlung, ein Interview, eine Zusammenarbeit oder sogar ein neuer beruflicher Weg entstehen.
Das lässt sich nicht erzwingen. Aber wir können die Voraussetzungen schaffen: durch echtes Interesse, Verlässlichkeit und kontinuierliche Beziehungspflege.
Schon vor rund 20 Jahren war Networking damit ein zentraler Baustein meiner beruflichen Entwicklung. Auch wenn ich es damals vermutlich noch nicht so genannt hätte.
Welche Beziehung oder Begegnung hat euren beruflichen Weg stärker geprägt, als ihr im ersten Moment erwartet hättet?