19/08/2025
Gestern habe ich wieder daran gedacht, wie viele Wege es gibt, einem Instrument zu begegnen - auch wenn man es nie gelernt hat oder sich nicht „gut genug“ fühlt.
Man kann es berühren, ihm zuhören - live oder über Aufnahmen, es bestaunen.
Man kann ein paar Töne ausprobieren, frei improvisieren, vom Blatt spielen, es meistern.
Man kann es malen, eine Skulptur gestalten, es als Stellvertreter aufstellen, gemeinsam erklingen lassen oder allein mit ihm sein. The list goes on.
In der Musiktherapie ist genau das so wichtig:
Es geht nicht um das Entweder-oder, sondern um die Freiheit.
Perfektion darf da sein aber sie ist nicht die Bedingung, um Musik erleben zu dürfen.
Manchmal reicht schon ein Blick, eine Berührung oder ein einziger Ton. 💛
🎻: Violinseul, Escoulin