01/05/2015
# # # SPOILER Alarm # # # Junge Wilde erklimmen den Eisernen Thron # # # SPOILER Alarm # # #
# # # If you play the game of penalties – you win or you die # # #
Gebaut aus den Schraubstollen und Schienbeinschoner besiegter Gegner steht der Eiserne Thron seit jeher als Symbol für die derzeit führende Macht der Karlsruhe Uniliga. In unzähligen 11-Meter Schlachten galt es am vergangenen Mittwoch die erneute Frage nach dem rechtmäßigen Herrscher zu klären. Diese Möglichkeit nach Ruhm und Ehre zu streben, ließ auch einige schwer vermisste Krieger des AS Sozials aus ihrem Winterschlaf erwachen und so zeigten unter anderem Sir Fabi Tyrell – the Knight of Flowers -, im Tor Wildling-Anführer Moritz Penaltybane und eingeschränkt auch Pantoffelstürmer Boca-well Tarly, dass sie ihren Rüstungen in Schwarz-Gelb nicht entwachsen sind. An ihrer Seite kämpften mit Kingslayer Yanie Lannister und Jürgen the Dwarf unbesiegte und in den sieben Fussballlanden berüchtigte Krieger um den Sitz auf dem Eisernen Thron. Gestärkt durch einen hopfenhaltigen Zaubertrank ihrer Priesterin Mira-sandre bestritten diese Legenden des Hause AS Sozials gemeinsam zahlreiche siegreiche Schlachten.
Ein anderer Zweig des AS Sozials, bestehend aus jungen Wilden, ambitionierten Pagen und verstoßenen Bastarden versuchte ebenfalls sein Glück im Kampf um die Herrschaft. Angeführt von Kha(r)l Milos Drogo und gefolgt von seiner Khaleesi Luke aus dem Geschlecht der Tor-garyens, dem skrupellosen Flo-rio Naharis, Baschdi-stan Selmi und dem Titan (von Bravos) Timo stürzten sie sich in den Kampf um Drin oder nicht Drin.
Für die Nachwuchshoffnungen unseres großen und einflussreichen Hauses standen in der Vorrunde Prestigeduelle gegen die von Lord Walder Frosch entsendeten 11-Meter-Krieger und den abtrünnig gewordenen Orden der Breisgau Brasilianer an. Beide Duelle konnten in eindrucksvoller Manier und mit null Fehlschüssen gewonnen werden. Der Anblick von Titan Timo ließ die Gegner reihenweise erzittern und brachte ihm im weiteren Turnierverlauf den Beinamen „The Wall“ ein. Mit vier Siegen, zwei Remis und einer die Konzentration schärfende Niederlage konnte die Vorrunde als Gruppensieger beendet werden.
Dieser Glanzleistung wollten die gealterten Helden um den wohlgelockten, aber nach einem Schwerthieb im Gesicht entstellten Imp Jürgen nicht nachstehen. Sie konnten sich mit vier Siegen und zwei Unentschieden unbesiegt als Gruppensieger feiern lassen.
Ab diesem Zeitpunkt stand fest, dass beide Teams des AS Sozials frühestens im Finale die Klingen kreuzen konnten. Aus diesem Traum wurde immer mehr Realität. So zeigten die jungen Wilden dem FC Monfred, warum Mammuts seit langen Jahren in den sieben Fussballlanden als ausgestorben gelten. Die Rothausbuben erfuhren schmerzlich, dass den alten Garden des AS Sozials an diesem Tage der Durst eher nach Met stand. Im Viertelfinale besiegten sie mit Dimitri Sven Svensen einen heißen Mitbewerber um den Sitz auf den Eisernen Thron und das Khalasar von Khal Milos Drogo zog nach einem langen Kampf gegen den TSF Don Promillo ebenfalls ins Halbfinale ein.
Jeweils eine Schlacht trennte beide Teams noch vom großen Finale. Die alten Herren wollten gegen die leeren Knie vorlegen. Doch nun zahlten sie ihrem fortgeschrittenen Alter Tribut. Boca-well erreichte mit seinen müden Knochen zwar den Ball, doch sein Schuss konnte den starken gegnerischen Torhüter nicht überwinden. Ähnlich erging es Yanie Lannister, der durch den Verlust seiner Schwerthand nur noch eingeschränkt zum Duell fähig war und Moritz Penaltybane, der seine Konzentration in den Freudenhäusern der Hauptstadt verloren hatte. Lediglich Jürgen und Sir Fabi trafen, nachdem sie auf ihre über die Jahre und in vielen Kämpfe gewonnene Erfahrung vertrauten. Für die jungen Wilden galt es nun, diese Niederlage zu rächen. TuS Untenrum konnte diesem Bestreben einige Zeit Widerstand bieten. Doch am Ende konnte nicht einmal die Milk of the Poppy den Schmerz ihrer Niederlage lindern.
Im großen Finale zeigten die Recken des AS Sozials geschlossen, warum sie so gefürchtet sind. Schiedsrichter Lampros X. war durch die vorgetragenen Schlachtgesänge stark verunsichert und ermahnte sie daraufhin zur Ruhe. Unbeeindruckt davon versenkten die Auserwählten jeden einzelnen Stich und konnten sich anschließend Sieger des 11-Meter-Schießens, Eroberer der sieben Fussballlande, Herrscher der Uniliga und Inhaber des Eisernen Throns nennen.
Doch was stellen all diese Titel gegenüber der folgenden Siegesfeier in der sagenumwobenen Kabine 5 dar?