22/05/2013
TSV Kaldenkirchen
Sehr zufrieden zeigte sich die AG Kunstrasenplatz der Fußballabteilung des TSV Kaldenkirchen bei ihrer letzten Versammlung. Gregor Münter berichtete, dass die Bauarbeiten am Kunstrasenplatz eine Woche früher als geplant begonnen haben: „Wir liegen voll im Zeiten- und Finanzplan.“ Manfred Reschke konnte berichten, dass die Eigenleistungen der Fußballabteilung trotz des früheren Beginns der Bauarbeiten rechtzeitig erledigt werden konnten: „Wir haben bislang für rd. 14.000 € Eigenleistungen erbracht.“ Die nächsten Eigenleistungen werden erst bei den Plattierungsarbeiten fällig. Tagesgespräch bei der Fußballern war der große Einsatz der Damenmannschaft mit Marijke Hardt an der Spitze: „Die Frauen haben richtig zugepackt. Toll.“ Großen Raum bei der Besprechung nahmen die Vorüberlegungen zur zukünftigen Pflege des Platzes ein: „Damit der Platz auch 10 Jahre hält, bedarf es eines großen Pflegeaufwandes.“ Man werde sich mit den anderen Vereinen abstimmen, wieweit ein gemeinsamer Maschineneinsatz möglich ist. Die Vorbereitungen für die Einweihung des Platzes am 7. September 2013 wurden abgestimmt: „Wir hoffen, dass viele Kaldenkirchener mitfeiern werden,“ so Vorsitzender Dr. Paul Schrömbges.
Ein sicher einmaliges Ereignis war die ‚Abrissfete‘ auf der Jahnkampfbahn, zu der Abteilungsleiter Josef Curvers die aktiven und passiven Fußballer des TSV eingeladen hatte. Der Aschenplatz wurde 1935 angelegt und war zuletzt 1990 saniert worden. „Nun endet seine Geschichte, die in vielen Fußballerbeinen Spuren hinterlassen hat,“ so Curvers. Die Fußballer nahmen den Abriss des Aschenplatzes zum Anlass, das ‚Aschenplatzlied‘ wieder zu auszupacken, das Heinz Schierkes 1973 geschrieben hatte; es setzt sich ein wenig ironisch mit der Tatsache auseinander, dass der geliebte Rasenplatz allzu häufig geschont werden muss: „Der Aschenplatz des TSV, er soll dreimal hoch leben, er ist geworden zum Platz eins, dass wir das noch erleben, und ist es nicht mehr möglich, dass wir auf ihm speilen geh’n, dann weichen wir auf Rasen aus, das ist doch auch mal schön…“ . Es erklang denn auch mehrfach an einem schönen Frühlingsabend auf der Jahnkampfbahn. Eröffnet wurde der Tag mit einem kleinen Turnier mehrerer Herrenmannschaften. Mit einigen hundert Gästen wurde dann noch lange bei Bier und Würstchen über alte Zeiten gesprochen. „Ein toller Abend,“ so Josef Curvers, „der Fußball im TSV lebt.“ Man habe sich vorgenommen, für die nächste Blau-Weiße-Nacht das Aschenplatzlied fortzuschreiben: „für die nächste Generation von Fußballerinnen und Fußballern im TSV.“