Fudoshin Dojo e.V. Jockgrim

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12/02/2026
22/01/2026

Gedanken zum Jahreswechsel
Liebe Mitglieder,

es ist wieder soweit – Weihnachten steht vor der Tür und es beginnt die Zeit, in der ich mir gerne durch den Kopf gehen lasse, was das Jahr 2025 für mich prägend gemacht hat.

Ich lese gerade das Buch Im Grunde gut von Rutger Bregman, das mein Menschenbild und meine Glaubenssätze nochmals hinterfragen lässt.

Wann ist der Wunsch der Vater des Gedankens?
Bezogen auf meine Tätigkeit als Präsident und Trainer frage ich mich:
Welche Glaubensbilder trage ich in mir – und wie würde sich das Ergebnis verändern, wenn ich diese nicht hätte?

Ich habe immer wieder meine Sorge geäußert, wie es im Verband weitergehen kann. Unser stark auf Präsenz ausgelegtes System und die großen Distanzen zwischen den einzelnen Vereinen bilden nicht die beste Grundlage für einen nachhaltigen, regelmäßigen Austausch. Und dennoch hat uns über Jahre hinweg eine Verbundenheit, eine gelebte Kameradschaft, immer wieder dazu bewegt, den Austausch zu suchen und aufrechtzuerhalten.

Ein Kernsatz von Rutger Bregman lautet:
Menschen wollen beitragen, wenn sie sich gesehen und wirksam fühlen.

Menschen werden kooperativ, klar und verantwortungsvoll, wenn sie sich spüren, gesehen werden und in einem klaren Rahmen wirksam handeln dürfen – durch Präsenz, Beziehung und Struktur. Es liegt an uns, diesen Rahmen bewusst zu gestalten.

Ich möchte euch einladen, euch selbst diese Fragen zu stellen:
Wo erlebe ich mich im Verband als wirksam – und wo nicht?
Und was wäre ein kleiner, konkreter Beitrag, den ich leisten könnte, wenn der Rahmen es zulässt?

Ein Verband lebt nicht von Strukturen allein, sondern von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – im Großen wie im Kleinen.

Mein Amt als Präsident der KSKD endet mit der nächsten Mitgliederversammlung im März 2026. Ich wünsche meinem Nachfolger gute Ideen und den Mut, den Rahmen unserer Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Ebenso wünsche ich mir Mitglieder, die bereit sind, diesen Rahmen mit Leben zu füllen und aktiv beizutragen. Gemeinsam seid ihr die Zukunft der KSKD.

Unabhängig von Ämtern werde ich meine Arbeit als Trainer fortsetzen und meine Erkenntnisse zur Kampfkunst mit euch teilen – solange sie euch dient und gewünscht ist. Ich tauche derzeit tiefer in die spannende Welt des Selbstschutzes ein. Es ist erfrischend und inspirierend, Werte und Konzepte der Kampfkunst, wie ich sie verstanden habe, auf den Selbstschutz zu übertragen und praktisch umzusetzen.

Ich bedanke mich herzlich bei allen, die unsere Gemeinschaft unterstützen und ihr Sinn verleihen. Es ist immer wieder schön zu erleben, was entstehen kann, wenn sich Menschen engagieren.

Für das Jahr 2026 wünsche ich uns allen Gesundheit, Motivation und die Kraft, die es braucht, um die Welt ein Stückchen interessanter zu machen.

Oss

Gerhard Scheuriker
Präsident der Kase Ha Deutschland

Karate – aber anders, realistisch und alltagstauglich.Bei uns trainierst du in normaler Sportkleidung, ganz ohne Vorkenn...
22/01/2026

Karate – aber anders, realistisch und alltagstauglich.

Bei uns trainierst du in normaler Sportkleidung, ganz ohne Vorkenntnisse.
Der Fokus liegt auf realistischer Selbstverteidigung, sinnvoller Bewegung und mentaler Stärke. 💪
Egal ob du noch nie Kampfsport gemacht hast oder einfach etwas Neues suchst. Jede*r kann mitmachen!

📅 Montags
📍 Sporthalle Lina- Sommer Grundschule
⏰ 20:00 - 21:30 Uhr

👉 Komm vorbei und probiere es aus!
Wir freuen uns auf neue Gesichter 👊

07/04/2025
23/12/2024

KSKD, Gedanken zum Jahreswechsel

Liebe Mitglieder,

es ist wieder soweit... Weihnachten steht vor der Tür und es beginnt die Zeit in der ich mir gerne das durch den Kopf gehen lasse was das Jahr 2024 für mich prägend gemacht hat...

Die Leistungsdichte in unserer Gesellschaft ist meiner Beobachtung nach immer weiter angestiegen. Dies hat erkennbare Auswirkungen auf freiwillige Leistungen. Es scheint so dass ohne „Druck“ es kaum noch möglich ist Präsenzveranstaltungen mit der passenden Anzahl von Teilnehmern durchführen zu können. Wochenendlehrgänge sind besonders hart davon betroffen.... Gerade die Zeit die wir miteinander verbringen, die gemeinsamen Erlebnisse die dabei entstehen und der Austausch der Teilnehmenden untereinander erzeugen ein besonderes Gemeinschaftsgefühl.

Wenn ich so in mich hineinhöre hat genau dieses Gemeinschaftsgefühl mich immer wieder motiviert weiterzumachen und da zu sein. Das Gefühl hat über fachliche Diskrepanzen hinweggeholfen und dadurch die bedingten Spannungen einer Diversität geglättet.

Da aktuelle Konzept innerhalb der KSKD ist die Präsenz im Training und auf Lehrgängen. Dort findet der Austausch statt, dort wird in dieses Gemeinschaftsgefühl investiert. 2024 hat nur ein Oberstufentreffen stattgefunden. Es war ein aus meiner Sicht eine tolle Zeit in der unsere beiden übergeordneten Ziele: Gesundheit und Effektivität im Mittelpunkt standen.

Das 2. geplante Oberstufentreffen wurde aufgrund fehlender Rückmeldungen abgesagt. Ja der Weg nach Dippoldiswalde ist weit und ja im November hat man viel zu tun und ja schlechtes Wetter ist da auch noch.... und trotzdem ist es schade, dass die Möglichkeit bei Nico zu trainieren nicht genutzt wurde. Nico ist unser Cheftrainer. Seine Aufgabe ist es uns anzuregen, uns die fachliche Richtung unseres Verbandes nahezubringen. Eine Alternative sind Lehrgänge die mit Nico im nähren Umfeld stattfinden. Aber auch hier sprechen abgeleitet aus den Teilnehmerzahlen anscheinend mehr Prioritäten gegen ein Kommen als dafür.

Vor kurzem hat das Fudoshin Dojo sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. An dem Trainingsort in Karlsruhe wird seit 48 Jahren Karate betrieben. An 42 Jahren war ich regelmäßig dort als Schüler und Trainer. Es ist sehr emotional für mich geworden der Tatsache ins Auge zu blicken, dass wir diesen Standort schließen und uns auf den Trainingsort in Jockgrim konzentrieren werden. Aber es ist der richtige Weg der einfach gegangen werden muss. Zu lange haben wir probiert mit dem gleichen Konzept bessere Ergebnisse zu erzielen.

So wie es Zeit wurde, dass sich etwas in meinem Ursprungsverein ändert so wird es nun Zeit, dass ich annehme was möglich ist und genau das tue was mir entspricht. Aus diesem Grund wird das Jahr 2025 mein letztes Jahr als Präsident der KSKD sein. Ich hoffe es findet sich ein Nachfolger der es versteht die bereichernden Werte und Ideen von Meister Kase in unsere Zeit zu transferieren. Ich hoffe es entsteht wieder eine Strömung die das Gemeinschaftsgefühl als wichtiges Element erkennt und diesem eine relevante Priorität schenkt.

Für diejenigen die sich für die Lehrgänge von Meister Kase interessieren habe ich ein Geschenk. Alles was ich an Lehrgangsvideos von verschiedenen Erstellern gesammelt und bearbeitet habe kann von meiner pCloud heruntergeladen werden. Das Einzige was ihr dafür tun müsst ist mich per Mail anzuschreiben, damit ich euch den Link zu Verfügung stellen kann. Ich hoffe damit den Interessierten am Kase Ha Karate einen Einblick in die Eindrücke geben zu können, die mich damals als Teilnehmer so begeistert haben. Auch wenn ich heute manches anders Betrachte und auch Unterrichte stellen die 49 Lehrgänge die ich bei Meister Kase erleben durfte eine wichtige Grundlage meiner Kenntnisse und Erfahrungen im Karate dar. Ich hatte das Glück diese Erkenntnisse mit Erfahrungen aus dem Kobudo und dem Kyusho-Jitsu, Kampfkünste die ich seit sehr vielen Jahren betreibe, anzureichern. Natürlich war Meister Kase nicht der einzige Meister der mich beeinflusst hat. Meister Shirai konnte ich auf 80 Lehrgängen erleben und auch viele viele Stunden bei seinen Schülern, Marc Stevens, Carlo Fugazza, Dino Contarelli und Dario Marchini seine Art von Karate erfahren. Dieses Jahr ist Meister Shirai verstorben. Ein weiterer Magnet des Karate hat sich verabschiedet und macht für andere an der Spitze platz, die das Karate in seiner oder der eigenen Art weiterführen wollen. Ich möchte hier noch zwei weitere Menschen erwähnen die ebenfalls meinen Karateweg beeinflusst haben. Sivathana Samedy und Dirk Heene. Jeder der Beiden hat mir Ideen gegeben die heute noch in mir wirken. Jeder Ausbildungsweg ist einmalig. Das was mich durch alles getragen hat ist mein innerstes Interesse diese Erfahrungen machen zu wollen und das Gemeinschaftsgefühl in den Gruppen bei denen ich mich eingebracht habe.

Mit diesen Gedanken wünsche ich euch eine besinnliche Zeit.
Ich bedanke mich herzlich bei allen, die unsere Gemeinschaft unterstützen und damit den Sinn geben das alles weiterzuführen. Es ist immer wieder schön zu erleben, was Schönes entstehen kann, wenn sich Menschen engagieren.
Für das Jahr 2025 wünsche ich uns allen die Gesundheit, die Motivation und die Kraft, die es braucht um die Welt ein Stückchen schöner zu machen.

Oss
Gerhard Scheuriker
Präsident der Kase Ha Deutschland

10/10/2024

Großmeister Hiroshi SHIRAI (10. Dan) verstarb gestern im Alter von 87 Jahren in Mailand im Kreise seiner Familie.

Er war von 1965 bis 1987 der JKA Instructor für Italien.
Im Jahre 1989 gründete Shirai zusammen mit seinem Mentor Taiji Kase die World Karate-Do Shotokan Academy (WKSA).
Er widmete sich fortan seiner eigenen Auffassung von Karate, die sich an das von Yosh*taka Funakoshi anlehnt und stark selbstverteidigunglastig ist. Hierzu bereiste er Okinawa und schuf schließlich gegen Ende der 90er Jahre seinen eigenen Karate Stil. Das Goshin-Do.
Dieser ist durch seine aggressive Kampftaktik sowie den weitestgehenden Verzicht von Tritten geprägt.
(Shirai hatte während eines Angelausflugs einen schweren Unfall. Er fiel einen Meter von einem großen Felsen herab und brach sich beim Auftreffen das Rückgrat. Seitdem ist seine Motorik, was Tritte angeht, stark eingeschränkt)
Zu dem System gehören unter anderem auch 10 von ihm selbst kreierte Kata.

Goshin-Taikyoku-Ich bis Go. Tokon, Enka, Tai-He Ich bis San.

Auch ich habe viele Lehrgänge von Shirai besucht und unter Jörg Bendrien (Budo Club Goshin Hamburg) Jahre lang das System und dessen Kata erlernen dürfen.

Kobudo Lehrgang am 22. September 2024 in Friedrichstal bei KA!                          "Kobudo s.i.m.p.e.l beigebracht"
12/08/2024

Kobudo Lehrgang am 22. September 2024 in Friedrichstal bei KA!

"Kobudo s.i.m.p.e.l beigebracht"

25/12/2023

Liebe Mitglieder,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und ich nutzte die ersten Momente der Ruhe meine Gedanken zu sortieren und mit euch zu teilen….

Die Trainingssituation hat sich in diesem Jahr deutlich verbessert und wir können wieder das gemeinsame Training ohne besondere Einschränkungen genießen. Das ist eine gute Situation die unserer Art der Pflege von Gemeinschaft den notwendigen Raum gibt.

Wenn wir diesen Raum weiter nutzen uns besser zu verstehen und voneinander zu lernen machen wir das was es braucht um unsere Kampfkunst in diese und in die kommende Zeit weiterzutragen. Für mich ist die Authentizität wieder vermehrt in den Fokus gerückt. Mich beschäftigen Fragen zu meinen Werten, zum Zweck meiner Existenz und den Zielen die mir wichtig sind. Werte geben mir in schwierigen Zeiten eine Richtung, den Zweck der eigenen Existenz zu kennen gibt mir Sicherheit und das Verfolgen meiner Ziele Zufriedenheit.

„ ... Die Zeiten ändern sich, die Welt ändert sich, und die Kampfkünste müssen sich ebenfalls ändern ... “
Karate-Do - Mein Weg, 2. Auflage 1989, ISBN-10 3921508177, S. 51
Dieses Zitat von Gichin Funakoshi beschäftigt mich schon länger. Wenn diese Idee richtig ist, was bedeutet das für uns. Wir, die das Erbe von Meister Kase weiterführen wollen, wie sollen wir das machen? Was genau sollten wir bewahren und was sollten wir anpassen? Meine bescheidende Lösung ist das Bewahren von Prinzipien, die ich glaube verstanden zu haben.

Natürlich sind meine Erkenntnisse von dem gefärbt was mir am Ehesten entspricht. Das zu erkennen was wir kennen fällt am leichtesten. Deswegen ist es aus meiner Sicht so wichtig sich mit anderen Menschen auszutauschen und deren Sichtweisen zu verstehen. Diversität anzunehmen, den Widerstand gegen andere Ansätze aufzugeben, legt mehr Energie für die eigene Entwicklung frei. Ich glaube es ist weniger wichtig das wir alles das Gleiche machen, es ist meines Erachtens mehr denn je wichtiger geworden Toleranz für die vielen Möglichkeiten des Seins zu entwickeln und uns davon inspirieren lassen.

Mit diesen Gedanken wünsche ich euch eine besinnliche Zeit.

Ich bedanke mich bei allen die durch ihr Engagement Menschen begeistern und unserer Gemeinschaft damit einen Sinn verleihen. Auch für das Jahr 2024 wünsche ich uns allen wieder die Gesundheit, die Motivation und die Kraft, die es braucht um die Welt ein Stückchen schöner zu machen :-)


Oss

Gerhard Scheuriker
Präsident der Kase Ha Deutschland

17/12/2023

Adresse

Untere Buchstraße
Jockgrim
76751

Öffnungszeiten

Montag 18:00 - 21:30
Donnerstag 18:30 - 21:00
Freitag 18:00 - 20:00

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