22/06/2018
Ein Schlusswort
Die Geschichte der Abteilung Leichtathletik des Jessener SV 53 währte zwar nur viereinhalb Jahre, war aber durchweg von Erfolg beschienen. Mehr als 60 Kinder und Jugendliche trainierten während dieser Zeit im Verein. Sie lernten kennen, was es heißt, intensiv Sport zu treiben, viele schafften es, ihren Körper und Charakter dabei zu formen und errangen eine Vielzahl sportlicher Erfolge. Sie alle waren Teil eines eingeschworenen Teams und gehörten zur sportlichen Familie des JSV 53.
Dass diese Erfolgsgeschichte nun zum 30. Juni 2018 endet liegt einzig daran, dass sich das Training aus organisatorischen Gründen nicht mehr absichern lässt. Um dies abzuwenden, wurden in den letzten Monaten viele Gespräche geführt. Doch ausnahmslos alle Angesprochenen lehnten es aus den unterschiedlichsten Gründen ab, im Verein langfristig Verantwortung zu übernehmen.
Was nunmehr dauerhaft im Gedächtnis haften bleibt, sind viele schöne Momente. Athleten des Vereins nahmen an den Deutschen Meisterschaften teil, errangen Podestplätze bei Kreis-, Bezirks-, Landes- oder den Mitteldeutschen Meisterschaften. Eine Athletin fand über den JSV erfolgreich den Weg zur Sportschule, wo ihre Entwicklung nun konsequent weitergeführt wird. Auf zahlreichen Sportfesten, bei denen wir an den Start gingen, fand der Name JSV 53 Eingang in die Chronik. Möglich machten all das der sportliche Ehrgeiz der Kinder und Jugendlichen, eine fundierte Trainingsarbeit, aber auch die Unterstützung von Freunden und Helfern. Der Jessener SV 53 war den Athleten immer eine sportliche Heimat, Sponsoren wie die Volksbank Elsterland unterstützten uns mehrfach mit finanziellen Mitteln, dank derer die Ausstattung von sehr guter Qualität war. Zu nennen ist aber auch das Mitwirken engagierter Eltern, allen voran der drei Elternvertreter Michaela Bielack, Katrin Kübsch und Sandra Liebmann, die vieles auf den Weg brachten. Etwa die Sommerfeste oder Jahresabschlussfeiern, von denen ganz besonders jenes in Erinnerung bleibt, bei dem Diskuswerferin Nadine Müller und Bundestrainer René Sack mit den Athleten trainierten und anschließend feierten. Erinnern wird man sich in Zukunft aber auch an die Durchführung und Organisation des Crosslaufes am Himmelsberg, den die Abteilung gemeinsam mit dem Fitnessstudio Family Gym aus der Taufe hob.
Auch für mich waren die viereinhalb Jahre Abteilung Leichtathletik des JSV 53 prägend. Sie bleiben mir deshalb ebenso im Gedächtnis haften wie alle Athleten die dazu gehörten. Den Sportlern wünsche ich, dass sie ihre Erfolge der letzten Jahre andernorts fortführen können und hoffe, dass auch sie die gemeinsame Zeit beim JSV in guter Erinnerung behalten.
Sven Gückel
Abteilungsleiter Leichtathletik des JSV 53