Cara Sheep - die Werkstatt

Cara Sheep - die Werkstatt Auftragsarbeiten im Bereich Handarbeiten

wenn man unterwegs mal fix ein kleines Dankeschön braucht, aber nur Garn und Nadeln dabei hat... dann kann man die Augen...
30/08/2026

wenn man unterwegs mal fix ein kleines Dankeschön braucht, aber nur Garn und Nadeln dabei hat... dann kann man die Augen des kleinen Vögelchens auch mit einem Bullionstich aufsticken ;) Zum Ausstopfen habe ich eines der Sofakissen "geplündert". Muss aber sagen, ich habe es nicht kaputt gemacht! Es hatte einen Reißverschluss und das Inlett war so kaputt, dass die Füllung quasi lose im Bezug lag.
Für Carina aus Vanuatu. Sie hat uns umsorgt wie eine Mama und wollte partout nicht Madame genannt werden. ♥

kurzer Nachtrag. Im Fernsehen ist Donnerstags nur Mist dran, also hab ich nochmal eine neue Kette aufgezogen. Diesmal mi...
28/08/2026

kurzer Nachtrag. Im Fernsehen ist Donnerstags nur Mist dran, also hab ich nochmal eine neue Kette aufgezogen. Diesmal mit Schmuckfäden außen. Damit es nicht wieder schief wird, habe ich mir das Muster vorher mit ein paar Strichen aufgemalt.
Beim zweiten Mal ist alles besser ;) Statt dem Holzlineal tun es auch 2 dicke Stricknadeln.
Die Schmuckfäden muss ich beim Fachwechsel immer noch umhängen, aber mit der vorderen Nadel ist das kein Problem. Sie hilft mir auch das Fach zu fädeln, wenn der bunte Faden zu schießen ist. Für das Mini-Teil passt das nun recht gut. An einem Webrahmen muss ich das noch testen, ob mein Gedanke dafür auch funktioniert...

das hat mich den ganzen Urlaub gedanklich beschäftigt!Seit Marlies Glase Ihren ersten Test gepostet und beschrieben hat,...
27/08/2026

das hat mich den ganzen Urlaub gedanklich beschäftigt!
Seit Marlies Glase Ihren ersten Test gepostet und beschrieben hat, ging es mir durch den Kopf: das ist ne einfache Leinwandbindung mit Schmuckfäden in Kette und Schuss.
Also habe ich heute einen kleinen Spielzeugrahmen rausgekramt. Er ist recht grob in der Teilung, also musste auch dickeres Garn her. Das grau ist ein 200m/100g und das bunte ein etwas dickerer Polyfaden. Zum Testen hat er endlich mal eine vernünftige Verwendung ;)
Zuerst habe ich das graue Garn aufgezogen, und danach die Schmuckfäden. Immer so, dass nach 4 grauen ein bunter Faden kam. Die kleinen Zinken auf dem Webteil, haben irgendwie genau den richtigen Winkel, dass mir nicht dauernd alles runtergehüpft ist :O Die Kettheberwalze ist im Querschnitt nicht quadratisch, wie bei den deutschen Kinderwebstühlen, sondern rechteckig. Das Fach kam mir etwas sehr klein vor, aber mit dem Schiffchen, dass dabei lag, ging es doch ganz gut.
Die ersten 4 Schüsse habe ich gleich 3x wieder aufgeribbelt, aber dann hatte ich es. Als Vorlage habe ich fix das Bild von Marlies genommen, ohne nachzudenken, oder auszumitteln. Später habe ich gesehen, ich hätte es um einen Strick nach links setzen können... vielleicht 😂
Das Weben ist am Ende gar nicht so kniffelig. Erstes Fach heben und ich hatte für die Schmuckfäden hinter der Walze ein Lineal eingelegt, das nur unter den bunten Fäden lag. Mit einer fetten Häkelnadel habe ich meine Schmuckfäden also entweder in eine obere oder untere Stellung gelegt. Schuss und mit der Walze anschlagen und weiterdrehen. Bei den ersten Schüssen musste ich sie dafür noch etwas leicht schräg stellen, aber das war nur für den ersten Zentimeter.
Nach 4 Schüssen grau kam der erste bunte Schuss. Die bunten Schüsse sind ganz leicht. Nur schauen, wo sie 4 überspringen und wo sie drunter gehen müssen. Bei diesem Muster war das immer abwechselnd 4 drüber, 4 drunter. Bei den bunten Kettfäden habe ich geschaut, ob sie oben lagen oder unten und habe sie entsprechend gehoben oder gedrückt, also drüber oder drunter. Ein bissel musste ich aufpassen, dass ich wirklich immer 4 graue Fäden überspringe. Es sind zwei Webfehler drin, bei denen ich das erst zu spät bemerkt habe. Wer sie findet, darf sie behalten ;)
Am Schluss habe ich den Anfang und das Ende mit einem überwendlichen Stich gesichert und das Ganze vom Rahmen gehoben. Die langen Fransen aufgeschnitten, die kurzen einfach mit meiner Häkelnadel abgehäkelt und mit dem Rest vom Schussfaden vernäht.
Witzig: nach dem Abnehmen vom Rahmen hat sich das Gewebe etwas zusammengezogen und nun sieht das Ganze fast aus wie mein Deflected Double Weave. Ein cooler 3D Effekt.
Meine Neugier ist gestillt, ich denke, man kann Sashiko auch mit geringem Aufwand auch auf einem Webrahmen weben. Da die Schmuckfäden nur nach jedem 4. Schuss kommen, ist das Einlesen des Musters nicht ganz so aufwändig. Wie man das Überspringen im Hintergrundgewebe noch etwas einfacher gestaltet, muss ich wohl erst noch ausknobeln ;)
Danke an Marlies, dass Du mal wieder die halbe Webwelt verrückt gemacht hast und jeder nun Sashiko weben will 😂😘

wenn die Wolle mal nicht schmusig ist, kann man immer noch was praktisches draus machen. z.B. Glas- oder Tassenuntersetz...
16/08/2026

wenn die Wolle mal nicht schmusig ist, kann man immer noch was praktisches draus machen. z.B. Glas- oder Tassenuntersetzer.
Teilweise aus Füßwolle, auch ein bissel Pommern, dass total verknotet ist, weil ich es blöd auf die Haspel gepackt habe. Und dicke Pommernwolle, die schon etwas dicker gesponnen war und auch nicht so richtig weich werden will.
Man hat sich hier zum Plausch verabredet und ich verabschiede mich in die Sommerpause. Anfang September bin ich wieder da... falls ich so lange durchhalte ;)

heute wollte ich endlich mal meine Spindelgarn fertig zwirnen. Ich bin ja bekennender Ashford-Fan, aber die Kreuzspindel...
08/08/2026

heute wollte ich endlich mal meine Spindelgarn fertig zwirnen. Ich bin ja bekennender Ashford-Fan, aber die Kreuzspindel von denen ist einfach ein Brummer... ein langsamer Brummer. Sie dreht zwar lang, aber eben auch langsam. Das letzte Füß´garn habe ich auf dem kleinen E-spinner gezwirnt. Hier hatte ich blöderweise mit der Handspindel angefangen und ich wollte nicht abbrechen. Irgendwann habe ich die Geduld verloren und nur leicht verzwirnt, damit die Fäden halbwegs zusammenliegen und habe dann das Garn nochmal durch den E-Spinner gejagt.
Was cool an der Kreuzspindel ist, ist das Abnehmen des Garns. Erst den Stab aus dem Kreuz, dann die beiden Kreuzteile, die ineinander stecken und schwupps hat man ein gewickeltes Knäuel in der Hand. Das Nachzwirnen ging dann endlich schnell. Umwickeln auf meine selbstgemachte Kreuzhaspel und mit dem ersten Garn entspannt. Gespült, geschleudert und getrocknet habe ich mein Tagesziel erreicht.
Die nächste Portion Füßwolle habe ich auf dem Mini angesponnen, aber dort funktioniert das aus der Flocke nicht so recht. Also habe ich die Fasern eine Runde durch das Kardiertier gejagt. Besser. Und damit habe ich heute bei Bombenwetter meinen Nachmittag auf der Terasse beendet.

ich hatte alles vorbereitet für einen weiteren Malof-Schal in grüntönigem Seidengarn, da fiel mein Blick auf einen rumst...
05/08/2026

ich hatte alles vorbereitet für einen weiteren Malof-Schal in grüntönigem Seidengarn, da fiel mein Blick auf einen rumstehenden Knitters Loom mit aufgezogener Kette. Nicht von mir aufgezogen, sondern von einem enthusiastischem Anfänger, der sich dachte, oh, zusammenklappen ist super, dann kann ich ihn überall mit hinnehmen, oder gut verstauen, wenn ich ihn nicht brauche. Der erste Grund wäre für mich akzeptabel. Der zweite auf gar keinen Fall. Ein Werkzeug, das so versteckt ist, dass man es nicht sieht, wird viel zu selten benutzt. Wenn ich wirklich infiziert bin von etwas, lässt mich das nicht los. Dann ist mir das Hin- & Wegräumen viel zu aufwändig, weil alles viel zu lange dauert, bis ich endlich weitermachen kann, oder ich so lange drüber war, dass ich auch zu müde bin, um es dann noch wegzuräumen. Kleine Wohnung, wenig Zeit wären auch noch Argumente, die ok sind ;) Aber dafür braucht es viel Disziplin!
Was ist übrig geblieben vom Enthusiasmus, des eifrigen Webanfängers? Eine Tasche mit fast allen Webblättern und einigen Knäulen Garn, eine aufgezogene Kette und ca. 10cm Gewebtes aus zwei Farbknäulen. Sockenwolle, das ist perfekt zum anfangen. Aber viel zu dicht aufgezogen für dieses Material, sieht nicht aus, wie gewünscht. "Ich denke, das liegt mir nicht". Es ist so schade, weil alles auf wild drauflos hindeutet. Dabei liegt bei jedem Ashford Webrahmen eine Broschüre dabei (auf Deutsch!) wie man das Gerät zusammenbaut und loslegt. Ich weiß es, weil ich habe 2 davon.
Wie die Kette auf den Rahmen gekommen ist, weiß ich natürlich nicht, aber die Schärstreifen liegen noch lose in der Tasche. Das bunte Garn war in sich nochmal bunt und damit waren Streifen gewebt. Hat auch farblich nicht zusammen gepasst.
Als ich ihn bekommen habe, habe ich für ein paar Schüsse rückwärts gewebt. Irgendwann habe ich den Warenbaum abgewickelt die Anbindung gelöst und die Kettfäden aus dem Gewebe gezogen und das Schussgarn wider aufgewickelt.
Das Umswitchen auf ein gröberes Webblatt war dann schon um einiges aufwändiger. Ich habe Faden für Faden aus dem feinen Blatt gezogen und in das gröbere eingefädelt... für ca. 10 Fäden, weil das garantiert auch in die Hose gegangen wäre.
Am Wochenende kam mir die rettende Idee. Einmal mehr ist mir ein Kommentar von Marlies eingefallen, dass sie beim Wechseln der Walze im Weberknecht Kreuzleisten in das Fadenkreuz legt (oder so ähnlich) Aber genau das hat es gebracht. Also habe ich flugs die schon umgefädelten Fäden zurück gefädelt. Webblatt hoch und Leiste hinten eingelegt, Webblatt runter und noch ne Leiste in das Fach eingelegt und zur Sicherheit auch noch eine dritte Leiste.
Jetzt ging das Einziehen der Fäden richtig fix, auch konnte ich jetzt von der Mitte nach außen arbeiten und so die nicht benötigten Fäden einfach liegen hinter dem Rahmen lassen. Nachdem ich noch vor dem Anbinden gesehen habe, dass ich zwei Schlitze übersprungen habe, wurden diese noch ausgebessert. Auch wenn es eine Resteverarbeitung ist, ist es kein Grund für Schluderei.
Beim Muster habe ich mich dann für das Wellenschiffchen entschieden und nur eine der beiden vorherigen Farben kommt zum Einsatz. Weil ich nicht abschätzen kann, wie lang die Kette insgesamt ist, nehme ich das Garn, von dem noch am meisten in der Tasche liegt.
Auch wenn ich dachte, es ist doch ganz leicht, das Schiffchen einfach immer um ein bissel zu versetzen beim Anschlagen, hat es doch etwas gedauert, bis ich den Bogen raushatte. Mal schauen, was am Ende rauskommt ;

ich hab mal mein Spindelgestell rausgesucht und die Angelhaken mit Drehwirbel, die sich so inzwischen angesammelt haben....
20/07/2026

ich hab mal mein Spindelgestell rausgesucht und die Angelhaken mit Drehwirbel, die sich so inzwischen angesammelt haben. Lustig: auch in die kleinen Karabiner kann ich die gedruckten Spulen einhängen, aber ich finde nichts, das dünn und stabil genug ist, um den Drehwirbel am Balten zu befestigen 😂
Ich habe die größeren genommen und ein paar Nägel und erstmal die Spindeln eingehängt und versucht. Funktioniert so gut, dass ich im Moment die Spindeln unten nicht führen muss.
Das braun ist gestern noch fertig geworden und weil ich den Wirtel von der Spindel abnehmen kann, habe ich den nun bewickelten Stab einfach in der Hand gehalten und den Konenwickler laufen lassen. Ging etwas holperich, weil ein bissel schubweise, aber ohne Fadenriss. So kann ich es nun auf meinem kleinen E-Spinner von innen und außen zwirnen. Bis es soweit ist, bleibt es auf der Spule.
Gedacht war das Gestell für supported Spindeln, darum unten die Tellerchen. Teelichttüllen mit lufttrocknendem Ton gefüllt und eine Mulde reingedrückt. Nach dem Trocknen habe ich dann mit Klarlack die Oberfläche geglättet. Wenn ich es rumdrehe, kann ich es flach auf den Boden legen und für bis zu 3 Spulen vom Spinnrad als Lazy Kate benutzen. Sogar gebremst. Es ist nicht wirklich ein Kunstwerk, aber es tut, was es soll.

mein Karbonfilament kam gestern. grau war aus, also habe ich blau genommen ;) Die Lager kamen schon eher und so konnte i...
18/07/2026

mein Karbonfilament kam gestern. grau war aus, also habe ich blau genommen ;)
Die Lager kamen schon eher und so konnte ich die Zeichnungen schonmal anpassen.
Erster Drucktest: Das Nadellager geht gar nicht in die Rolle, das Kugellager mit ein bisschen überreden. Aber damit muss ich nicht fürchten, dass es mir beim Benutzen rausfällt. Also das passt.
Bei der Nadellagerrolle habe ich das Loch nun etwas größer gemacht und jetzt geht das Nadellager ein bissel zu leicht rein. Da habe ich jetzt nochmal etwas zurück genommen. Aber es rollt schonmal schön leicht ;)
Als erstes wird die Nadellagervariante ausprobiert, weil hier die Rolle außen genauso groß ist, wie vorher. Die Variante Kugellager ist nur die Rückversicherung, falls das Nadellager auch aufgibt. Bis dahin kommt es in die Victoria 16-schaft. Für die Kugellagervariante müsste ich beim kleinen neue Seitenteile drucken, dort passen die größeren Rollen nicht rein.

Bei Bärbels Schur ist mir wieder Füßwolle in die Tüte gesprungen. Ränder und auch reichlich verkrümeltes. Ich habe es wi...
16/07/2026

Bei Bärbels Schur ist mir wieder Füßwolle in die Tüte gesprungen. Ränder und auch reichlich verkrümeltes. Ich habe es wirklich komplett in so ne kleine Imbisstüte gebracht. Stück für Stück gewaschen und auf einmal ist ein ganzer Erntekorb voll. Ein relativ großes Stück in weiß habe ich gleich angesponnen, als ich wieder zu Hause war. Die gedruckten Spindeln mussten schließlich ausprobiert werden.
Es ist alles aus der Flocke gesponnen. Es funktioniert wunderbar und ich bin selber erstaunt, wie schön gleichmäßig und doch dünn der Faden wird. Das weiß und auch ein kleines Stück weiß mit schwarzen Fäden sind im Prinzip zum Zwirnen bereit. ich muss nur überlegen, ob es funktioniert, einfach den Wirtel vom Stab zu nehmen und zwei Stäbe dann in ein Glas zu stellen, oder ob ich ein Spindelgestell brauche, wo die Spindeln oben gehalten und unten geführt werden, damit sie sich schön drehen, wenn ich den Faden abziehe. Und/oder könnte es funktionieren, wenn ich den Stab nach oben aus meinem gesponnenen Pulk rausziehe und somit einen Faden von innen und den von außen habe und das Garn so verzwirnen kann?
Im Moment habe ich mir ein hellbraunes Stück Vlies gegriffen, ich habe ja noch 2 Spindeln frei und notfalls drucke ich mir noch eine nach. Das klappt ja recht gut ;)

Meinen Schal habe ich jetzt nochmal mit 60°C gewaschen, im Trockner rumwirbeln lassen und wieder glatt gebügelt. Jetzt i...
13/07/2026

Meinen Schal habe ich jetzt nochmal mit 60°C gewaschen, im Trockner rumwirbeln lassen und wieder glatt gebügelt. Jetzt ist er nicht mehr ganz so "steif", was ihn jetzt angenehmer macht. Trotzdem habe ich in meiner Box für Seidengarne rumgekramt, die sich inzwischen angesammelt hat und finde Garne, die in der Stärke gut mithalten können ;) Sobald der Kleine wieder fit ist, wird es nochmal gewebt

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