06/07/2015
Rückblick Deutsche Beachsoccermeisterschaft 04./05.07.2015
Bereits am frühen Samstagmorgen um 3Uhr begannen wir unsere Reise gen Westen an den schönen, berüchtigten Bostalsee. (Einige Schlachtenbummler stimmten sich bereits ab Freitagabend in der Heimat darauf ein).
Auf einer spektakulären Anreise wurde bereits fleißig über bevorstehenden Aufgaben philosophiert und sich auf die kommenden Gegnern eingeschworen.
In unserer Unterkunft angekommen, konnte bereits das erste Highlight in Form eines kostenlosen Frühstückes dank unseres Reiseleiters Alex P. oder nennen wir ihn zu seinem eigenen Schutz A. Pohlein verbucht werden.
Frisch gestärkt und frohen Mutes erreichten wir dann den Wettkampfort am Bostalsee. Eine sehr gelungene Location für so ein sportlich, hobbymäßig ausgetragene Veranstaltung. (Gern mehr davon) Schnell wurde das Revier markiert, selbstverständlich in unmittelbarer Nähe zum Bier- und Cocktailstandes und schnell war den Leuten in unsere Nähe bewusst, dass diese LOK LIF wohl eine ganz besondere Hobbymannschaft zu sein scheint.
1.Spiel LOK LIF vs. Predators Regensburg
Gegen den ehemaligen dt. Meister wurde im ersten Spiel schnell klar, dass sich unsere junge Truppe für dieses Turnier einiges Vorgenommen hatte und so wurde, gefühlt nach Sekunden, ein deutlicher 4zu1 Vorsprung rausgeschossen. Als man dann das Tempo, bei 37Grad im Schatten, etwas rausnahm machte man den Gegner noch etwas Hoffnung und ließ diese auf 4zu3 rankommen, ehe man in den Schlussminuten noch einmal kurz anzog und das Ergebnis, auch in dieser Höhe auf 5zu3 hochschraubte und so einen nie gefährdeten Sieg im ersten Spiel feierte. Ganz klares Motto : „Ein gutes Turnierpferd springt eben nicht höher als es muss“
2. Spiel LOK LIF vs. BSC Schnalldiooohh
Bei einer Spielzeit von 2 x 10Minuten, lt. Dt. Wetterbericht gefühlten 43Grad und lediglich zwei Auswechselspieler waren wir uns bewusst , dass wir mit unseren Kräften haushalten sollten und so wurde der spätere deutsche Vizemeister, im Schongang im Vorbeigehen quasi mit 4zu 0 aus der Sandarena geschossen.
3. Spiel LOK LIF vs. Die Balotellis
Am späten Samstagabend zollten wir dann der langen Anreise, den wenigen Stunden Schlaf und der abnormalen Hitze, Tribut. Gegen ein befreit aufspielendes gegnerisches , äußert sympathisches Team mussten wir dann leider ein bitteres 1zu 5 hinnehmen. Evtl. lag es auch an unseren neu gegründeten Fanclub, bestehend aus jungen Girls die unsrer Sektion U18 möglicherweise den Kopf verdrehten.
Samstagabend LOK LIF vs. Barbarischen Bierdurst, andauernden Hitze und Altstadt Saarbrücken
Getreu dem Motto „ Ich sah Wiesen, Ich sah Seen, Ich sah Flüsse, Ich Saar Brücken“ sollten wir den Abend und die frühen Morgenstunden in der Altstadt ausklingen lassen. Schnell noch mit den leckersten Burger, paniertesten Schnitzel und lachsfreiesten Spagetti mit Lachs gestärkt wurde schnell eine neu eröffnete Location gekappert und dort der Teamgeist für den nächsten Turniertag gestärkt und nochmals beschworen. Details dieser Nacht werden hier ausgespart, da wichtige taktische Phinessen und mögliche Matchpläne der Zukunft nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten, ich bitte hierfür für Verständniss.
Nur soviel sollte gesagt werden : Saarbrücken weiß wer, wo und vorallem was die LOK LIF ist!!! Respekt dafür schon mal Männer!!!
4. Spiel LOK LIF vs. Bohnental (oder so ähnlich zumindest)
Leider muss der Autor dieser Zeilen sich für diesen Spielbericht entschuldigen, aber obwohl dieser im Tor stand ist ihm dieses Spiel wohl bereits einen Tag später ins Unterbewusstsein abgerutscht. Das Spiel wurde auf jeden Fall verloren, was aber nichts zur Sache tut, da wir schon sicher für das Viertelfinale qualifiziert waren.
5. Spiel Viertelfinale LOK LIF vs. BSC Extase Hartfuss
Gegen die einzig professionelle, nüchterne Mannschaft und späteren deutschen Meister sollten wir also im ersten K.O. –Spiel unser Können unter Beweis stellen dürfen. Das mit vier Spielern der Nationalmannschaft gespickte Team des Gegners wurde nochmals genauestens analysiert und so konnte der Spaß beginnen. In einem packenden, mitreißenden Kampf ging es auf den heißen Sand spektakulär hin und her. (Leider hat es der Veranstalter nicht geschafft den viel zu heißen Sand auf dem Beachsoccern fast nicht mehr möglich war zu kühlen. Anmerk.d.Red. geschätzte Entf. Platz See 15m Luftlinie) Keine Mannschaft konnte sich mit Toren absetzen und so ging es schließlich Schlag auf Schlag zum 1:0, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3 Halbzeitergebniss. Spätestens jetzt hatte unser Gegenüber gemerkt dass wir alles andere als Laufkundschaft auf Sand waren und man merkte Ihnen ihre steigende Nervosität an. Leider konnten wir in der zweiten Halbzeit auch nie in Führung gehen und taten uns so extrem schwer auf dem schwierigen Geläuf. In einem epischen Match fielen weiterhin Tore wie am Fließband zum 2:4; 3:4, 3:5, 4:5, 4:6. In der letzten Spielminuten warfen wir alles was wir hatten in die Waagschale und verkürzten nochmals auf 5:6 und man konnte sehen wie der hochgehandelte Favorit vor uns klapperte. Leider war uns in den letzen Sekunden dieses Spieles der Ausgleich trotz guter Möglichkeiten verwehrt geblieben und wir schieden aus und mussten unsere Sachen packen. Mit ein bisschen Glück, ein bisschen neutraleren Schiris und 10° weniger auf dem Thermometer wäre für uns sogar der ganz große Sprung möglich gewesen.
Nichts desto trotz können wir mehr als Stolz auf unsere gezeigte Leistung bei der deutschen Meisterschaft im Beachsoccer sein, sowohl auf als auch neben dem Platz!!! Desweiteren stellten wir den Torschützenkönig der Herzen mit L J 7 mit unfassbaren 13!!!!!!!!!!!!!! Kisten in 5 Spielen. Leider hat auch hier die Turnierleitung auf ganzer Linie völlig versagt, da diese offiziell keine Treffer unseres Wunderkindes notiert hatten und er somit wie erwähnt nicht offiziell Torschützenkönig geworden ist, sondern eben nur Torschützenkönig der Herzen!
Auf einer, mit Highlights sehr mageren Heimfahrt haben sich unsere Akteure nochmals intensiv mit dem Turnier beschäftigt und jeder, ich sag mal so war in eine Art Koma gefallen.
Mit einer kleinen spontanen Mannschaftsfeier im Garten in der Heimat wurde dann das Wochenende noch gebührend abgeschlossen und hätte uns dann doch das Wetter nicht den Strich durch die Rechnung gemacht, wer weiß evtl. würde der ein oder andere jetzt noch sitzen…