27/03/2016
Auch wenn es leider nicht zur Titelverteidigung gereicht hat, könnte dieser 2. Platz als größte sportliche Leistung in der bisherigen Turniergeschichte des Iserlohner Turnerschaft Cups von SWS gelten.
Durch die kurzfristige Teilnahme ohne Chance auf das obligatorische vierwöchige Trainingslager in den Anden und geplagt von biblischem Verletzungs-/ Krankheits- oder privatem Pech musste von Spiel zu Spiel gedacht werden. Selbst am Turniertag fielen auch noch kurzfristig Torwart sowie der Siegtorschütze vom letzten Jahr aus. Dennoch zog man mit den meisten erzielten Toren in der Vorrunde und Nerven aus Stahl bis ins Finale ein.
Einzelkritik:
Der Goalie: Leider weiß niemand mehr wie er heißt (vllt. Christian oder Thomas), denn er wurde aufgrund des oben erwähnten Ausfalls am Turniertag von der CFG Hemer ausgeliehen. Wurde im Viertelfinale mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner.
Jojo T.: Erzielte das erste Tor des Turniers, konzentrierte sich danach wieder erfolgreich auf seine Hauptaufgabe, ein ganz unangenehmer Gegenspieler zu sein.
Erle: Scorte zuverlässig und erzielte im Viertelfinale fast von der Mittellinie das schönste schwarz-weiße Tor dieses Turniers.
Der dessen Name nicht genannt werden darf: War er überhaupt da? Seine Tore sagen ja, aber er ist auf keinem Foto zu sehen... Mysteriös... Lediglich ein bieberhaft angenagter Torpfosten liefert einen kleinen Hinweis...
Jojo K.: Der einzige Ultra der SWS Geschichte (Edwin B.) wurde nach Abpfiff wie folgt zitiert: "Was war denn mit dem Kissing los, der hat ja ein Tor nach dem anderen gemacht!?" Mehr muss man eigentlich nicht sagen. War mit sechs Toren bester Torschütze und durfte den Pokal entgegennehmen.
Andreas: Wer den Liveticker verfolgt hat weiß längst von seinem Traumtor, von dem selbst seine Urenkel noch schwärmen werden. Wird er womöglich der nächste unverhoffte SWS Topscorer??
Ingo: Verbrachte als Libero die meisten Minuten auf dem Platz und gönnte sich mit vier Toren auch gelegentliche Ausflüge nach vorne. Bereitete als persönliches Highlight außerdem das Fox-Tor per Full-Court-Pass vor.
Coach Christoph: Leidenschaftlicher Taktikfuchs am Spielfeldrand, der seine Jungs immer wieder neu einstellte. Griff sogar mit taktischen Anweisungen per Zettel während des Spiels ein, was die Gegner vollkommen verwirrte.