02/04/2026
📸 Jonas Brockmann
Danke, Frank Fischöder
Mit dem Abschied von Frank Fischöder endet bei den Young Roosters eine prägende Phase im U20-Bereich.
Für uns als Fanbeauftragte kommt dieser Schritt nicht überraschend. Bereits seit einigen Monaten war klar, dass sich die Wege im Sommer trennen werden.
Grundsätzlich halten wir uns bei Personalentscheidungen bewusst zurück. In diesem Fall ist uns eine Einordnung jedoch wichtig, weil wir über die letzten Jahre eine enge und vertrauensvolle Verbindung zu Frank sowie generell zum Nachwuchsbereich aufgebaut haben. Wir begleiten viele Themen rund um die Young Roosters, unterstützen punktuell und sind nah dran – genau dadurch entsteht auch ein anderer Blick auf die Dinge.
Und da sprechen wir nicht nur über einen Trainer.
Frank ist einer von hier.
Ruhrpott-Sauerland, ehrlich, direkt, ohne großes Drumherum.
Einer, bei dem man weiß, woran man ist – und genau deshalb hat es zwischen ihm, den Spielern, den Eltern und auch uns einfach gepasst.
Keine Show. Kein Gelaber.
Sondern Arbeit, klare Ansagen und ein offenes Ohr.
Und genau das hat man im Alltag gemerkt.
Viele junge Spieler haben sich bewusst an ihn gewandt, genauso wie Eltern. Nicht, weil sie mussten – sondern weil sie wussten, dass sie eine ehrliche Einschätzung bekommen. Diese Mischung aus Klarheit und Vertrauen ist im Nachwuchsbereich Gold wert.
Sportlich lässt sich seine Zeit ebenfalls klar einordnen:
Die U20 hat sich in den vergangenen zwei Jahren wieder im oberen Bereich der DNL etabliert.
Playoff-Teilnahme in der Vorsaison, in dieser Spielzeit frühzeitig und souverän in die Pre-Playoffs – das zeigt die Entwicklung deutlich.
Dazu kommt das, was am Ende wirklich zählt: Spieler, die den nächsten Schritt machen.
Mit Namen wie Leon Bußmann, Maximilian Brunner, Daniel Geiger oder Gordejs Radionovs sieht man, dass der Weg funktioniert. Die Durchlässigkeit in Richtung Profibereich ist wieder da – und genau das ist der Kern guter Nachwuchsarbeit.
Und wenn man noch einen Schritt weiter zurückgeht, wird ohnehin klar, über wen wir hier sprechen:
16 deutsche Meisterschaften im Nachwuchsbereich, über Jahrzehnte entwickelte Spieler, die heute in der DEL, DEL2, international oder sogar in der NHL unterwegs sind. Noch heute rufen ihn einige dieser Jungs an und fragen ihn nach Rat!
Das ist kein Zufall. Das ist Qualität.
Mit dem Ende der Zusammenarbeit geht damit nicht nur ein Trainer, sondern auch ein Stück Entwicklung, das den Standort in den letzten Jahren sichtbar nach vorne gebracht hat.
Frank: Alles Gute für deinen weiteren Weg. Wir sehen uns eh wieder 🫶🏻
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne:
Zur kommenden Saison übernimmt mit Samuli Simula ein neuer U20-Headcoach den Bereich. Der Finne bringt umfangreiche Erfahrung aus der strukturierten Nachwuchsarbeit eines Top-Standortes mit und steht für eine nachhaltige Entwicklung junger Spieler.
Wir sind gespannt, welche Impulse er am Seilersee setzen kann und wie sich die Mannschaft unter seiner Führung weiterentwickelt. Gleichzeitig bietet dieser Schritt die Chance, neue Ansätze einzubringen und den eingeschlagenen Weg weiterzuführen.
Für seine Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg und ein gutes Händchen.