Hundecouch

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Hundecouch VERHALTENSBERATUNG & MENSCH
-HUNDE-TRAINING-
Coaching, das Mensch und Hund verbindet.🐾👣
Nur für Hundemenschen.♡
Seit über 20 Jahren. Herzlichst, Nadine Liebert

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DER HUNDECOUCH
– der Verhaltensberatung & Hundeschule mit dem Schwerpunkt Kompetenzentraining für Menschen & Hunde. Die Hundecouch ist seit 2005 Anlaufstelle für besondere Hunde in Magdeburg und Umkreis, seit 2017 mit Trainingsgelände in Irxleben, in direkter Nähe zur Landeshauptstadt. Seit 2019 bin ich zusätzlich vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt beauftragt, die praktische Prüfung für den Sachkundenachweis nach § 9 HundeG LSA i.V. m. § 7 HundeVO LSA abzunehmen. HERZENSTHEMEN der HUNDECOUCH:
�Individuelles Training, maßgeschneidert für die jeweilige Hundepersönlichkeit,
�Der Aufbau einer vertrauensvollen Mensch-Hund-Bindung als sichere Basis
�Unsicherheit, Angst & Panik bis Aggression & Wut: Umgang mit großen Gefühlen
�Coaching für Hundemenschen
�Coachingangebote für (angehende) Hundetrainer:innen
�Integration von Tierschutzhunden in unseren Alltag
�Welpenschule bis Frühförderung zur Prävention von Verhaltensproblemen


Fühl Dich mit deinem Hund eingeladen und willkommen, wenn Du mit ihm gemeinsam wachsen willst, ihn nicht nur erziehen, sondern auch verstehen willst. Wenn Du Dich auch nach dem WARUM fragst, bist Du bei mir richtig. Die Frage ist seit nun mehr als 25 Jahren mein Antrieb, so lange lebe ich mit Hunden zusammen, beobachte sie und lerne mit und von ihnen.

„Erst wenn wir die verschiedenen Persönlichkeiten von Hunden respektieren, ihre Sprache erlernen, ihnen zuhören & ihre Bedürfnisse achten, wird das Zusammenleben mit Hund zu einer wirklichen Bereicherung für den Menschen.“

Werde mit meiner Unterstützung zur Expertin/zum Experten für deinen Hund. Ich helfe Euch eine vertrauensvolle Beziehung als Basis aufzubauen, damit Ihr ein gelassenes Miteinander in allen Lebenslagen leben könnt. Verhaltensänderung und Hundetraining beginnt bei Dir. Mache den ersten Schritt & melde Dich.

19/10/2026

Wenn wir in den letzten Wochen von Selma erzählt haben, kamen ganz bestimmte Geschichten auf den Tisch. Die, bei denen wir lächeln mussten und uns warm ums Herz wurde.

Es war nicht das erste Sitz.
Es war auch nicht der Tag, an dem sie sich zum ersten Mal vom Reh abrufen ließ, und nicht der erste Spaziergang, bei dem die Leine endlich entspannt durchhing.

Es war Selma, wie sie seelenruhig mit gespitzten Lippen meine Tomaten aus dem Hochbeet erntete. Selma, die plötzlich auf dem Küchentisch stand und partout nicht mehr herunterkonnte. Und Selma, wie sie sich mit ihren 40 Kilo auf meinen Schoß legte, als wäre sie ein Schoßhündchen.

In meiner Arbeit begegnen mir viele Menschen mit hohen Erwartungen daran, was ihr Hund alles können und lernen muss. Sie geben sich unglaublich viel Mühe, setzen sich dabei oft selbst unter Druck und messen sich daran, ob und wann ihr Junghund zuverlässig abrufbar ist. Manchmal scheint das ganze Glück daran zu hängen.

Ich verstehe das gut. Und ich möchte trotzdem sagen: Am Ende spielt das keine Rolle mehr. Dann zählt nur noch, wie ihr miteinander gelebt habt. Es geht um so viel mehr als Sitz, Platz und Co. Es geht um Beziehung und Bindung und darum, wie wir miteinander leben wollen.

Warum also nicht gleich von Anfang an in das investieren, was am Ende bleibt? Genau darum geht es mir auch in meinem Buch der WELPENKOMPASS - Einblicke und weitere Infos findest du hier: nadineliebert.de .

MENSCH-HUND-BEZIEHUNG
BINDUNG & BEZIEHUNG
TRAUER & BEWÄLTIGUNG
STABILES WIR
MIT HUNDEN LEBEN

🗯Welche Geschichte von deinem Hund zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht?

13/10/2026

Drei Wochen lagen zwischen Selmas Diagnose und ihrem Abschied. Drei Wochen, die mal zäh wie Gummi waren und dann wieder wie im Turbogang vergingen. Manche Tage wollten nicht enden, andere waren vorbei, bevor ich richtig angekommen war.

Wenn ich heute zurückschaue, spüre ich vieles gleichzeitig. Da ist die Trauer, die Selma hinterlässt. Da ist aber auch Stolz darauf, wie wir als Familie auch diesen Abschied gemeistert haben. Und da ist Dankbarkeit. Ich bin froh, dass diese Gefühle nebeneinander Platz haben dürfen. Das eine schließt das andere nicht aus.

Unsere Trauer verläuft auch dieses Mal ohne Drama, sondern ruhig und ehrlich. Es gibt Raum für Tränen und Raum für das Lachen, wenn wir uns die alten Geschichten erzählen. Unsere Kinder haben mich dabei wieder überrascht. Sie sind traurig und vermissen Selma, und gleichzeitig sind sie erstaunlich aufgeräumt und klar. Sie wissen, was passiert ist, sie durften dabei sein, und sie dürfen fühlen, was sie fühlen.

Ich bin sehr dankbar für unsere Routinen und Rituale. Sie sind über viele Abschiede gewachsen, und sie geben uns Halt, wenn alles andere wackelt.

Vor allem aber weiß ich, welches Privileg wir haben. Seit unserem ersten Abschied begleitet uns dieselbe Tierärztin. Sie kommt zu uns nach Hause, und unsere Tiere dürfen, wenn es irgendwie möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung einschlafen. Nicht in einer Praxis, nicht unter Zeitdruck, sondern dort, wo sie gelebt haben, im Kreis ihrer Familie. Das gibt uns die Möglichkeit, in Ruhe und in unserem eigenen Tempo Abschied zu nehmen.

Dass das nicht selbstverständlich ist, haben wir selbst erfahren. Unsere Dogge Carlos starb völlig unerwartet an einem Herztod, auf einem ganz normalen Sonntagsspaziergang, direkt in den Grünanlagen bei uns zu Hause. Es gab keine Vorbereitung, keine Zeit und keine Möglichkeit, diesen Abschied so zu gestalten, wie wir es uns gewünscht hätten. Für uns als Familie war das ein traumatisches Erlebnis, und seitdem weiß ich sehr genau, wie schwer so etwas wiegt. Wer seinen Hund plötzlich oder in einer Praxis gehen lassen musste, hat nichts falsch gemacht. Manchmal lässt das Leben einfach keine andere Wahl.

Umso dankbarer bin ich, wenn wir die Wahl haben. Vielleicht ist das für die eine oder den anderen ein Anstoß, rechtzeitig darüber nachzudenken und mit der eigenen Tierärztin oder dem eigenen Tierarzt zu sprechen, solange noch keine Eile herrscht.

PS. Danke, Selma.

STABILES WIR
TRAUER, BEGLEITUNG & BEWÄLTIGUNG

Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Hund gehen zu lassen?Diese Frage hat mich in über 30 Jahren mit Hunden sechsmal b...
02/10/2026

Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Hund gehen zu lassen?

Diese Frage hat mich in über 30 Jahren mit Hunden sechsmal begleitet, zuletzt bei Selma.

Ich habe ihren Abschied bewusst mit euch geteilt, weil wir als Familie über die Jahre einen guten Weg gefunden haben. Das war ein Lernen über viele Jahre, und es hört nicht auf.

Neben so viel Mitgefühl kamen auch Hinweise und teils Vorwürfe von Menschen, die uns nicht kannten.

Ich stehe sicher in meiner Entscheidung, aber ich habe an alle gedacht, die in dieser Zeit weniger Halt haben.

In diesem Beitrag findest du, was dir bei der Frage nach dem Zeitpunkt helfen kann, was das Gesetz sagt und welche ethischen Leitsterne Orientierung geben.

Und vielleicht auch einen Gedanken dazu, wie wir miteinander umgehen wollen, nicht nur hier.

Wie wir als Familie Abschied nehmen, erzähle ich euch in einem nächsten Beitrag...

Bei der Gestaltung hat mir ein bisschen KI geholfen. Text und Gedanken sind meins.

ABSCHIED
MITGEFÜHL
STABILES WIR

30/09/2026

Ein warmer Abend, vielleicht einer der letzten in diesem Sommer. Die Luft riecht schon nach Herbst, und das Licht wird früher weich.

Ich bin mit WilhelMINE und Tomte unterwegs...
Seit Selmas Abschied sind wir zu dritt unterwegs. Das fühlt sich noch ungewohnt an, und das darf es auch.

Übergänge brauchen Zeit, beim Wechsel der Jahreszeiten genauso wie nach einem Verlust. Die Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre und das Vermissen haben gerade beide ihren Platz, gern nebeneinander.

An solchen Abenden zeigen mir meine Hunde, wie gut es tut, einfach da zu sein. Nicht jedes Gefühl muss sofort sortiert werden. Manchmal reicht es, gemeinsam still zu sein und den Abend so zu nehmen, wie er kommt.

SPÄTSOMMER
ÜBERGÄNGE
ALLE GEFÜHLE DÜRFEN SEIN
STABILES WIR

28/09/2026

Nach Selmas Abschied haben mich unfassbar viele Rückmeldungen erreicht. Die allermeisten waren mitfühlend und bestärkend, einige aber auch empört darüber, wie ich meinen Kindern „so etwas antun" könne.

Das Thema ist emotional, deshalb möchte ich dazu Stellung beziehen. Wer etwas von sich zeigt, bekommt nicht nur Zustimmung, und das halte ich gut aus. Über unseren Weg lässt sich gern respektvoll und ohne zu beschämen diskutieren, zur Disposition steht er nicht.

Natürlich würde ich meinen Kindern vieles ersparen, allerdings nicht ihre eigenen Gefühle. Sie dürfen sich mit dem ganzen Spektrum an Gefühlen auseinandersetzen – auch und gerade mit den schweren, die Abschied, Tod und Trauer mit sich bringen.

Das beginnt nicht erst beim Thema Tod. Wir versuchen, offen mit all unseren Gefühlen umzugehen, mit Freude und Wut ebenso wie mit Angst und Traurigkeit. Keines davon muss weggedrückt werden. Unsere Kinder erleben, dass auch Erwachsene weinen dürfen und man darüber sprechen kann. Rückt ein Abschied näher, reden wir darüber und lesen gemeinsam Bücher zum Thema. Unser jüngstes Kind war bei seinem ersten Abschied drei oder vier Jahre alt und konnte mit dieser Begleitung schon gut damit umgehen.

Dabei sind die Kinder nie allein. Unsere Tierärztin erklärt ihnen kindgerecht, was passiert, und wir fangen die Gefühle auf, die danach kommen, auch nachts oder Wochen später.

Bequem ist dieser Weg nicht, auch für uns nicht.
Aber innere Stärke entsteht nicht dadurch, dass man schwere Gefühle von Kindern fernhält, sondern dadurch, dass sie fühlen dürfen, verstehen, was geschieht, und sich dabei sicher begleitet wissen. Diese Haltung lebe ich mit meinen Kindern ebenso wie mit meinen Hunden.

Und gleichzeitig darf jede Familie ihren eigenen Weg finden. Wer Kinder vor Trauer schützen möchte, tut das aus Liebe und hat Gründe. Auch unser Weg kommt aus Liebe, er sieht nur anders aus.

ERZIEHUNG IST HALTUNG
KINDER UND TRAUER
EMOTIONALE STABILITÄT
JEDE FAMILIE IHR WEG
STABILES WIR

24/09/2026

Die Tage nach Selmas Abschied sind ein Gefühlsmix aus Traurigkeit, Vermissen und Erleichterung, weil sie nun keine Schmerzen mehr hat.
All das ist gleichzeitig da, wechselt sich ab, überlagert sich, und keines davon gehört weggeschoben, alles gehört dazu.

Eure Anteilnahme überrascht mich, jede einzelne Nachricht erfüllt mich mit Verbundenheit und Dankbarkeit.🧡🙏

Am meisten erwischen mich jetzt in den Tagen danach die vielen ersten Male.
Die Momente, wo mir bewusst wird, dass Selma nicht mehr da ist.
Beim Anleinen greift meine Hand noch nach der dritten Leine. An der Tür bleibe ich kurz stehen und warte, dass Selma endlich angetrottet kommt, damit es losgehen kann. Beim Füttern stelle ich in Gedanken noch eine Schüssel mehr hin. Und dann ist da dieser kurze Moment, in dem es mir bewusst wird: Ein Familienmitglied fehlt.

Wir alle vermissen sie, auch WilhelMINE und Tomte warten noch auf Selma.

Diese Momente tun weh, und gleichzeitig zeigen sie, wie selbstverständlich Selma zu unserer Familie gehört hat. Neun Jahre lang war sie in jedem Handgriff mit dabei und nun plötzlich nicht mehr.

TRAUER & ABSCHIED
GLEICHZEITIGKEIT
ERSTE MALE
MIT HUNDEN LEBEN

22/09/2026

Es ist geschehen. Wir haben Selma gehen lassen.

Es ist nicht unser erster Abschied.
Memo, Tami, Carlos, John, Frieda und jetzt Selma.
Und doch ist es jedes Mal anders, weil die Kinder jeweils in einem anderen Alter sind, und weil auch die Familienkonstellation sich über die Jahre verändert hat. Jedes Alter, jedes Kind, jede Konstellation braucht eine andere Begleitung.

Über die Jahre ist daraus ein festes Ritual geworden.
Die Kinder kennen es. Es gibt uns allen Sicherheit und Struktur, trotz der großen Gefühle.

Am Vorabend haben wir Pizza bestellt. Selma bekam ihre eigene-eine ganze Salamipizza, nur für sie.
Seit dem ersten Mal begleitet uns dieselbe Tierärztin. Sie kommt zu uns nach Hause. Im Kreis aller, vertraut miteinander.
Ihre Erklärungen helfen unseren Kindern, jeden einzelnen Schritt nachzuvollziehen und zu verstehen, was gerade passiert.

Jedes Kind kann und konnte dabei immer selbst entscheiden, ob es dabeibleibt oder anderweitig betreut wird. Mit ausreichend Zeit und Raum haben sich bisher immer alle bewusst dafür entschieden, dabeizubleiben und ihr geliebtes Tier bei diesem Schritt zu begleiten. Das finde ich jedes Mal groß.

Wir sammeln Haare als Erinnerung, heben sie auf. Dieses Mal haben wir zusätzlich einen Nasenabdruck und einen Fußabdruck genommen.
Auch unsere anderen Hunde bekommen Zeit und Raum, sich zu verabschieden.
Wir alle.

Und danach bleiben wir als Familie zusammen.
Wir essen gemeinsam. Wir erzählen uns Geschichten, Erlebnisse, all das, was diesen Hund ausgemacht hat.
Um den Rest kümmert sich ANUBIS-Tierbestattungen Magdeburg & ANUBIS-Tierkrematorium Calbe: unkompliziert und zuverlässig.

Das ist unser Weg, Abschied zu nehmen. Über die Jahre haben wir gelernt, was uns als Familie trägt – was funktioniert, was uns stärkt, auch und gerade in der Trauer.

Danke für alles, Selma. Ruhe in Frieden und grüß mir die anderen da oben.

RITUALE DES ABSCHIEDS
STABILES WIR
IN LIEBE ZUHAUSE

18/09/2026

Wir verbringen gerade viel Zeit mit Selma.
Nichts Spektakuläres. Füreinander da sein, neben ihr sitzen, sie beobachten.
Genau dieses Beobachten schärft den Blick für das, was sich verändert.
Wann sie sich zurückzieht.
Wann sie noch Interesse hat- an Berührungen, an uns, an der Sonne auf dem Boden.
Wann die Augen müde werden, obwohl ihr innerer Antrieb noch da ist.
Wann die Schmerzen so stark werden, dass sie nicht mehr verborgen sind.

All diese Zeichen zu erkennen, ist keine Wissenschaft.
Es ist Aufmerksamkeit. Die gleiche Aufmerksamkeit, die wir unseren Hunden ihr Leben lang schulden: möglichst frei von Zuschreibungen, frei von Interpretation, möglichst unabhängig von eigenen Befindlichkeiten.
Nur, dass es am Ende noch mehr zählt.

Langsam Abschied nehmen heisst für mich: hinschauen, wenn es schwer wird. Jeden Tag ein bisschen bewusster.

Das ist das Gegenteil von leicht. Gerade in unserer Familienkonstellation braucht es eine gesunde Balance- dass alle gesehen werden, besonders Selma, aber eben auch die Kinder, und wir selbst.
Die Trauer, das Ohnmachtsgefühl über die plötzliche Diagnose ist da. Und trotzdem versuchen wir eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, die von allen getragen wird.

MIT HUNDEN LEBEN
ZEIT FÜREINANDER
LANGSAMER ABSCHIED
MITEINANDER & VERBUNDENHEIT
STABILES WIR

16/09/2026

Eure Reaktionen auf die letzten Tage berühren mich sehr. Danke dafür.🫶
So viele haben mich angeschrieben, kommentiert, ein Herz hinterlassen.

Es bringt mich zu einem Gedanken, den ich mit euch teilen möchte: In meiner Arbeit begegnen mir oft Menschen, die mega gestresst und erschöpft sind. Die nachts wach liegen, weil ihr Hund immer noch nicht an durchhängender Leine laufen kann. Die sich fragen, ob sie versagen, weil der Hund beim Besuch nicht sofort auf der Decke bleibt. Trotz Dauerkonsequenz und Training in der Endlosschleife.

Oft sind es unrealistische Erwartungen, die Erwartungen anderer oder Glaubenssätze, weil man es schon immer so oder so gemacht hat, die eine Rolle dabei spielen. Nicht der Hund selbst. Und dahinter steckt am Ende doch meist Liebe und der Wunsch, alles richtig zu machen.

Und genau da setze ich seit Jahren an: Es ist nicht das Signal, das Kommando, der Befehl, das trägt.
Es ist die Art und Weise, wie ihr miteinander lebt.

Selma war immer eine gute Lehrerin. Sie ist ein Molosser mit einer Bulldozer- Manier, die mich oft auf die Palme gebracht hat. Für Essen tat sie alles- kletterte auf den Tisch oder ins Hochbeet, verprügelt notfalls ihre beste Freundin. Gestern klagte sie mir ein Tomatenbrot vom Tisch.
Und ich, ich hab mich gefreut. Für mich war es ein Zeichen von Lebensqualität. 🧭

Irgendwann werden aus Ecken und Kanten liebgewonnene Eigenheiten. Und all die können plötzlich fehlen. Und soviel mehr...

Das ist es, was am Ende zählt: nicht, ob eine Persönlichkeit bequem war, sondern ob wir sie angenommen haben, genau wie sie ist.

Danke, dass ihr da wart und da seid.🫶

FRAGE DER HALTUNG
VERTRAUEN UND BINDUNG
MENSCH-HUND-BEZIEHUNG
STABILES WIR





15/09/2026

Die letzten Tage waren emotional belastend. Selmas Diagnose hat uns überrumpelt- zwischen Diagnose und Abschied bleibt wenig Zeit.
Neben den altbekannten Fragen - Wie will ich mit meinen Hunden leben? - drängen sich jetzt weitere auf:

🐾 Was braucht Selma?
🐾 Wie erfülle ich meine Rolle - gerade jetzt?
🐾 Und: wann löse ich mein Versprechen ein und lass sie erlösen?

Es ist nicht der erste Abschied und doch ist es jedes Mal anders. Keine Routine, egal wie oft man es schon erlebt hat.
Ich bin eben nicht nur Hundemensch, sondern auch Partnerin, Mutter und Nadine- und das verändert, wie ich diese Tage gestalte.
Es gibt für Selma Pizzaränder und Brötchenreste, auch etwas mehr Futter als sonst. Ansonsten schläft sie wahnsinnig viel und braucht viel Nähe und Körperkontakt.
Meine Rolle war nie, alles richtig zu machen. Sie war immer, da sein- aufmerksam, verlässlich, zugewandt. Auch und besonders jetzt.

Und bei allem, was jetzt schwer ist: ich bin dankbar.
Für jeden dieser Tage, die wir noch gemeinsam haben.

EINE FRAGE DER HALTUNG
MENSCH-HUND-BEZIEHUNG
BEGLEITUNG UND DANKBARKEIT
STABILES WIR





Adresse

Bördestraße 8a
Irxleben
39167

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Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
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