10 Tage Berlin - Herford

10 Tage Berlin - Herford Von der Idee zum Plan: In Etappen zurück in die alte Heimat. Am 30.Mai geht es los... am 8. Juni will ich da sein.

Tag 7 Poel IIZum Abschluss sind wir „Sylt“ auf Poel gewandert. Stilisiert-  nun ja, die Form könnte daran erinnern. Wenn...
09/06/2023

Tag 7 Poel II

Zum Abschluss sind wir „Sylt“ auf Poel gewandert. Stilisiert- nun ja, die Form könnte daran erinnern. Wenn man beide Augen zudrückt und an Sylt denkt. Zwei Tage Sonne und Meer, dazu Felder voller Mohnblumen und heute auch niedliche Fohlen. Die Abendbekanntschaft von gestern ließ sich allerdings nicht mehr blicken. Luder!
Die 7 Tagen waren anders als gedacht und in vielerlei Hinsicht so viel besser. Bis Hof kamen wir nicht - mussten wir ja auch nicht. Wir sind am Ende nur halb so viel gelaufen wie geplant - na und? Laufen ging eigentlich nach Tag 2 sowieso nicht mehr. Und dann doch wieder. Der menschliche Körper steckt voller schöner Überraschungen.
Der Jakobsweg war es nicht, den würde ich auch nie wieder so angehen - mit geplanten Etappen. Falls die Idee nochmal kommt- dann eben jeden Tag so weit wie es sich ergibt. Ich hätte gedacht, es entspannt uns, wenn klar ist, wie weit es jeden Tag geht und niemand mehr was buchen muss. Auf dem Weg nach Herford vor vier Jahren war das auch so - aber wandern ist eben nicht laufen.
Wandern sollte kein Ziel haben - ich gehe jetzt nicht so weit zu sagen, dass der Weg das Ziel ist aber ein Ziel im Kopf lässt weniger Platz für alles, was am Tage dazukommen kann. Waffelstände, Seen, Meer, einfach mal reinspringen. Wie sollte man all das genießen und sich Zeit nehmen, wenn einem die Check-In Zeit des Hotels im Nacken steckt. Das nächstes Mal dann anders. Die beste Entscheidung war auf alle Fälle, den Badeanzug doch mitzunehmen. Ich reise nie wieder ohne🥰

Tag 6 - einmal um PoelStrahlender Sonnenschein, 21 Grad und blauer Himmel. Unterdessen in Plauen: Sturm, 91% Regen. Nein...
08/06/2023

Tag 6 - einmal um Poel

Strahlender Sonnenschein, 21 Grad und blauer Himmel. Unterdessen in Plauen: Sturm, 91% Regen. Nein, wir gucken nicht auf das zurück, was wir ziehen ließen oder was uns ziehen ließ… aber trotzdem gut zu wissen, was heute gewesen wär. Hier jedenfalls war es sehr schön. Wir sind einmal vom Osten der Insel in Gallwitz, wo wir wohnen am Strand zum westlichen Ende gegangen und dann quer durch zurück, vorbei an Feldern, Mohnblumen und Pferdekoppeln. Und natürlich immer wieder Blick aufs Meer. Das ist rundum unglaublich flach. Als wir am „schönen Strand“ im Westen rein sind, dauerte es mehrere hundert Meter bis es etwas tiefer wurde.
Uns war es egal - ob die nackte Dame mit Brille wohl gedacht hätte, sie könnte schneller in den Fluten untertauchen? Jedenfalls sahen wir sie sehr lange umherlaufen und auch wieder raus. Oder die Männer vom Motorboot, die vermutlich nach dem Sprung von Bord schwimmen und nicht spazieren wollten. Sie haben das dann irgendwie kombiniert. Wir (im Badeanzug) fanden es prima.
Besser als Kino. Ein Tag am Meer - abends mit Rotwein haben wir noch feststellen können, dass Neptun auch von Poel kommt. Oder wer sonst sollte mit Gummistiefeln und Dreizack (eine Mistgabel ist auch ein Dreizack) im Sonnenuntergang ins Meer laufen. Er fuhr dann aber noch bei Tag mit dem Moped davon. Und wurde gleich abgelöst - von der Strandkatze, die gezielt mit lautem Miau auf uns zulief. Ganz schön viel los wenn nichts los ist

Tag 5 Insel PoelHier scheint die Sonne, die Ostsee ist wärmer als manches Berliner Freibad und klarer als der Werbellins...
07/06/2023

Tag 5 Insel Poel

Hier scheint die Sonne, die Ostsee ist wärmer als manches Berliner Freibad und klarer als der Werbellinsee. Salzwasser erfreut darüberhinaus noch die Füße. Morgen sind sie bestimmt wieder ganz die Alten und wir wandern weiter. Am Meer, nicht in den bairischen Regen.

Tag 4 WittenbergeGewissensfrage. Nieselregen in Hof, Sonnenschein an der Elbe in Wittenberge. Dazu die lapidare SMS unse...
06/06/2023

Tag 4 Wittenberge

Gewissensfrage. Nieselregen in Hof, Sonnenschein an der Elbe in Wittenberge. Dazu die lapidare SMS unserer ursprünglichen Unterkunft für heute in Crommitschau „Stellas Monteurwohnungen“: „Neue Adresse: Lindenstraße, Glauchau“. Das wäre dann ca. 14 km vom
Jakonsweg, von unserer Route entfernt gewesen. Wir haben Stella und allen folgenden Unterkünften abgesagt. Die Füße (die nach dem Blaseninferno von Tag 2 jetzt fast wieder die alten sind), riefen auch nicht gerade „Hurra“ - also keine Gewissensfrage. Ab zum Bahnhof Altenburg und Richtung Norden.
Der Regen liess mit jedem gefahrenen Kilometer nach und der Blick aus dem Fenster bestätigte nochmal, was ich am ersten Abend schon dachte:
Es gibt viele Wege, die man gehen kann - und wenn man sie auch mal mit der Regionalbahn fährt. Somit sind wir heute in Wittenberge gelandet, einmal den 10 km Naturpfad lang gewandert, sind in den Friedensteich gesprungen (kann ja nie schaden) und eben gerade beim Griechen „Rhodos“ mit Ouzo abgefüllt worden. Merke: nur volle Gläser können nicht gefüllt werden.
Morgen geht es weiter nach Norden. So der Plan 😇

Tag 3 Cospudener See & AltenburgJa, mach nur einen PlanSei nur ein großes LichtUnd mach dann noch 'nen zweiten PlanGeh'n...
05/06/2023

Tag 3 Cospudener See & Altenburg

Ja, mach nur einen Plan
Sei nur ein großes Licht
Und mach dann noch 'nen zweiten Plan
Geh'n tun sie beide nicht!
(Brecht)

In dem Sinne - hier keine Pläne mehr, sondern nur noch das was war. Heute war Ruhe - also dieser Zustand definiert als Ferne von Hektik im Sinne von „immer unterwegs und überall zu spät“. Gestern wurde es ja klar - an Wandern wird heute nicht zu denken gewesen sein. Ich liebe Futur II.
Heute… Wir sind lediglich zu S-Bahn, Bus, See und Hotel „gewandert“. Immerhin. War nicht alles um die Ecke.
Ansonsten Schwerpunkt See. Der Cospudener See südlich von Leipzig ist metertief klar. Ich hab etwas bereut, meine Schwimmbrille nicht dabei gehabt zu haben (aber warum hätte ich…) Ob da am Seegrund noch alte Förderbänder des Tagebaus zu sehen sind? Ich hörte sowas. Also vorher - nicht im Wasser. Im Wasser waren die Füße fast wie neu 😞.

Aber da zum nächsten Hotel schwimmen keine Option ist, nutzen wir wie angekündigt unser 49 Euro Ticket und sind jetzt in Altenburg. Das Hotel war gebucht und es war nicht weit (mit der Bahn) Skat-Stadt Altendorf in Thüringen. Hat den Charme von Bamberg, wäre es noch maroder als es 1990 war. Morgen ist ein neuer Tag und das könnte das Motto sein - auch Brecht.

„Ja, renn' nur nach dem Glück
Doch renne nicht zu sehr
Denn alle rennen nach dem Glück
Das Glück rennt hinterher“

Vielleicht kriegen wir es anders hin und das Glück wartet in den nächsten Tagen irgendwo 🥰. Wer weiß das schon.

Tag 2 Bad Düben - KrostitzEs kann der Fröhlichste nicht vergnüglich wandern, wenn es den Blasen an den Füßen nicht gefäl...
04/06/2023

Tag 2 Bad Düben - Krostitz

Es kann der Fröhlichste nicht vergnüglich wandern, wenn es den Blasen an den Füßen nicht gefällt. Es sind nur zwei, links und rechts- leider nicht oberflächlich aber ich erspare Details. Am Anfang waren sie stumm aber nach mehreren Stunden gingen sie mir gehörig auf den Wecker. Und sie haben am Ende gewonnen. Ein hysterischer Anfall auf der Landstraße- und heute ging es neben schönen Feldern voller Feldblumen, die ich noch nie so gesehen habe, über diverse Landstraßen. Immer in entgegengesetzter Richtung. Zum Glück war Sonntag und wenig Gegenverkehr. Während der Schmerz größer wurde, dachte ich darüber nach, ob das vielleicht so sein sollte (es war ja sehr warm….) beziehungsweise, ob es vielleicht besser nicht so gewesen wäre. Also, wäre es besser gewesen, jeden Tag so weit zu laufen wie man kommt oder Lust hat und keine Unterkunft zu buchen. Dann wären wir heute vermutlich so 15 km gegangen und hätten geguckt, was morgen so dran ist. Aber wir wollten bis nach Leipzig. Jeden Tag die Zeit im Nacken… das ist nicht schön. Nach dem hysterischen Anfall auf der Landstraße (WARUMBLASEN!?) war klar, in Krostitz nach 25 km ist Schluss. Nach Leipzig ging es dann mit dem 49€ Ticket. Ich denke, das wird jetzt erstmal so bleiben - auf dem Jakobsweg mit dem 49€ Ticket. Die Hotels sind ja alle gebucht und warten auf uns.
Vielleicht gar nicht so schlecht, da das viel mehr Leute machen können, die nicht jeden Tag so weit laufen wollen. Da können wir mal testen, wie es so gehen kann. JW - powered by DB. Mal gehen, mal fahren, wieder gehen.
Morgen jedenfalls geht es (oder besser „fährt es“) zum Cospuner See. Da werden wir schwimmen und vielleicht Boot fahren und dann mit der Bahn zur nächsten Etappe Altenburg. „Niemand setzt Dich so sehr unter Druck wie Du selbst“, sagte Melanie mir kurz nach dem hysterischen Anfall auf der Landstraße.
(Der kam, da es es plötzlich wieder länger dauern sollte als auf der Karte, jede Markierung fehlte und Landstraße Mist ist - und weil die Blasen die Füsse schon im Griff hatten)Vielleicht stimmt es. Vielleicht geht es gerade darum: Einfach mal das machen, was gerade dran ist. Und zunächst morgen ist bei den Füßen Wandern gewiss nicht dran. Wir denken Tag für Tag. Mal sehen, wie es wir. Klar bleibt - es geht bis Hof. So oder so 49€ Ticket ist dabei.

Tag 1 (Wittenberg - Bad Düben)Na, hoppla, jetzt hat es wirklich geklappt - im dritten Anlauf. Melanie und ich wandern au...
03/06/2023

Tag 1 (Wittenberg - Bad Düben)

Na, hoppla, jetzt hat es wirklich geklappt - im dritten Anlauf. Melanie und ich wandern auf dem . Allerdings nicht da, wo wir letztes Jahr wegen schlimmer Schulter aufgehört haben, sondern zwei Etappen weiter in Wittenberg. Dahin ging es heute in einer halben Stunde ICE im Speisewagen. Wir stellen fest, angezogen mit Nervensägen- Funktionskleidung (plus Rucksack) ist der Mitmensch deutlich freundlicher. Wir werden den „Look“ trotzdem nichtig den Alltag überführen. Stand heute.
Der Jakobsweg heißt hier (Überraschung) Lutherweg. Also gibt es am Wegesrand Lutherbäume, Luthersteine, Luthersätze. Nicht als Merch - nur zum begucken. Und Wegesrand war viel. Die Dübener Heide besteht ausschließlich daraus, nie war mehr geradeaus, ich hab kurz überlegt „warum machen wir den Käse eigentlich“. Aber das verfliegt ja immer wieder. Beim Sprung in den See oder wenn uns auf verwunschenen Wegen im Biberschutzgebiet klar wurde, dass hier wirklich nur wir unterwegs sind. Im Wald kam uns wirklich stundenlang niemand entgegen. Und Hunde gibt es hier. Kläffer jeder Größe und Farbe, die an den Gartenzaun sprinten, wenn sie uns erahnen. , die brauchen Dich!
Sie haben uns nicht erwischt, alles paletti aber es war heute zu lang, sagen die Füße (und ich auch).43 Kilometer führen dazu, dass wir hier jetzt mit Dosenbier aus dem Hotelautomaten im Bett liegen, DFB - Pokal gucken, die restlichen Riegel als Abendbrot betrachten (wir haben es nirgends mehr hin geschafft) und noch an der Taktik für morgen feilen. Da geht es weiter nach Leipzig. Aber wie? Ist ja noch lange hin. Irgendwie vermutlich.

Ergibt es einen Sinn, 55 km nördlich von Kopenhagen zwölf Stunden durch die Gegend zu laufen, am Anfang zu frieren (am E...
07/05/2023

Ergibt es einen Sinn, 55 km nördlich von Kopenhagen zwölf Stunden durch die Gegend zu laufen, am Anfang zu frieren (am Ende auch), zwischendurch dünne Suppen mit Nudeln und Zimtschnecken zu essen und nach acht Stunden zu wissen, dass es wieder Blasen geben wird an den Füßen?

Ja.

Was für ein Gedanke, dass Erholung so nicht aussehen kann. Der Weg war lang die Freude ist deutlich länger. Die Route des in Kopenhagen über Felder, vorbei an Seen und Häusern mit Gärten voller Schafe und Pferde machten glücklich. Erlaufene hygge, tatsächlich. Wenn ich jetzt am Tag danach die Augen schließe, ist immer noch alles grün, frisch und voller Frühling.
Erlebnisse zu Fuß bleiben. Das ist meine Erfahrung. Wie schön, dass mal wieder eine dazu gekommen ist. Im übrigen rückt Tag X näher. Wittenberg - Hof in 7 Tagen. Am 3. Juni geht es los. Mit .

P.S. Die Zimtschnecken gestern waren überirdisch 😇.

Zur Abwechslung mal ganz aktuell. Unsere neue Folge Chlorgesänge. „Oben ohne“ im Bad für alle- bei uns in Berlin jetzt a...
15/03/2023

Zur Abwechslung mal ganz aktuell. Unsere neue Folge Chlorgesänge. „Oben ohne“ im Bad für alle- bei uns in Berlin jetzt ausgesprochen erlaubt… gefällt nicht jedem oder jeder 🐳 💨

Listen to this episode from Chlorgesänge on Spotify. In Berlin sorgte es für Schlagzeilen - Anfang März räumten die Berliner Bäderbetriebe ein, dass ihre Badeordnung auch Frauen das Schwimmen nur mit Badehose erlaubt. Erreicht hatte das die Berlinerin Lotte Mies. Ende Dezember war sie in Kaulsd...

Wären wir Hobbits, würden wir sagen: „Wir waren noch nie so weit von Zuhause weg“ - also sinngemäß, wir sind noch nie so...
26/02/2023

Wären wir Hobbits, würden wir sagen: „Wir waren noch nie so weit von Zuhause weg“ - also sinngemäß, wir sind noch nie so weit am Stück gelaufen. Angefühlt hat sich das gestern ein bisschen wie „aufs Meer hinaus schwimmen ohne an den Rückweg zu denken“. Ich glaube ja fest, dass alle, die immer an den Rückweg denken, nicht so weit kommen wie sie könnten.

Gestern nahmen Melanie und ich also den zweiten Anlauf zum Mammutmarsch in Hamburg (das verkorkste vergangene Jahr ist somit abgehakt). 60 Kilometer zu den schönsten Stellen der Stadt (kann ich mir vorstellen, bin aber selten in Hamburg). Alster, Elbe, Blankenese und dabei die Hälfte der Zeit mit einem weiten Blick über das Wasser - das Meer gefühlt zum Greifen nah. Morgens bei Schnee und Graupel (in Maßen), dann bei Sonne und blauem Himmel.
60 Kilometer sind lang. Das wurde uns bewusst als wir zwischendurch immer wieder von netten Hamburgern und Hamburgerinnen gefragt wurden „Entschuldigung, was ist das, was machen Sie alle hier?“ - und dann in das immer gleiche freundliche aber leere und erschrockene Gesicht guckten.
Ja, das ist lang, eigentlich zu lang. Jetzt haben wir wieder lästige Blasen an den Füßen und sind am Tag danach wie immer nach „sowas“ noch etwas „dulle“ im Kopf (letzteres ist aber eigentlich ganz schön).

Warum? Diese Frage vorher ist so einfach wie schwer. Klar, wir wandern oder laufen gern, sind gern draußen, der Mammutmarsch ist immer sehr liebevoll von netten Menschen organisiert. Wer ins Ziel kommt, wird getragen von der großartigen Stimmung und ist glücklich, weil er „es“ geschafft hat. Stimmt alles - aber eigentlich geht es um die mehr als 13 Stunden vorher - die wir unterwegs sind - also die wir gestern unterwegs waren.

Ich hab immer das Gefühl, dass in diesen langen Stunden die eigene Befindlichkeit so schnell wechselt wie das Wetter in den Bergen - mit ähnlicher Wucht. Interessante Erfahrung. Immer wieder. Am Anfang: Nicht darüber nachdenken wie lange das hier wieder wird, nicht auf die Uhr schauen, nicht rechnen. Ich glaube, gestern habe ich bei km 24 zum ersten Mal geguckt. Vorher dachte ich mir - es ist doch egal. Du hast heute nichts anderes zu tun als hier langzulaufen und anzukommen. In Deinem Kopf muss nur dieser eine Gedanke sein. Das ist eigentlich die Antwort auf die Frage „Warum?“. Ein Gedanke im Kopf - nur der - sonst nichts. Mehr Entspannung kann ich mir kaum vorstellen und dazu kommen unweigerlich etliche, teils unerwartete positive Gefühle an die Oberfläche, die irgendwo in den Ecken des sonst so angestrengten Gehirns rumliegen. Erinnerungen, Pläne, Gedanken zu anderen Menschen. Das sind immer wieder ausschließlich schöne, herzliche Gefühle. Darum.

Aber das Wetter ändert sich, es wird anstrengend. Kälte. Müdigkeit. Es gibt immer Probleme unterwegs - und die müssen gelöst werden. Werden sie. Auch das ist eine Antwort auf die Frage „Warum“. Es ist zutiefst befriedigend unterwegs ein Problem zu lösen, festzustellen, dass es weitergeht auch wenn nichts dafür sprach.

Gestern hielten sich unsere Probleme zum Glück auch in Grenzen und wir konnten ganz nebenbei noch den etwa 18-jährigen Hamburger Justin mit ins Ziel ziehen. Bei km 52 tauchte er plötzlich auf und wollte so gern aufgeben. Alles habe ihm weh getan. Ich weiß nicht, ob es am Ende sein Dickkopf war oder meine Anmerkung, dass das alles jetzt sowieso weiter weht tut - auch wenn er aussteigt. Einziger Unterschied: Er wird sich den ganze Sonntag ärgern - oder eben, er ist den ganzen Sonntag stolz. Stolz war er dann umgehend hinter der Ziellinie.
Wir auch - und froh… über das Taxi ins Hotel.

Die Saison ist damit eröffnet. Ich hoffe, das Jahr bleibt so munter. Melanie und ich haben ja das eine oder andere vor.

Es muss nicht immer zu Fuß sein. Teil 3 unseres Schwimm-Podcasts ist raus. Hintergrund: Vergangenes Jahr sind wir zu zwe...
08/02/2023

Es muss nicht immer zu Fuß sein. Teil 3 unseres Schwimm-Podcasts ist raus. Hintergrund: Vergangenes Jahr sind wir zu zweit in allen Berliner Bädern gewesen (auch deshalb lief es bei mir vielleicht nicht so mit dem Laufen…) Insgesamt waren das über 60 und Martina und ich reden immer noch davon… die logische Konsequenz - das gibt einen Podcast.

In der aktuellen Folge fragen wir uns, was wohl passiert , wenn man mal… 😳… aber wer macht das schon! Und wie kriegen die Bäderbetriebe das hin, wenn dann doch mal jemand… sowas eben. Letzte Woche fragten wir uns, warum wir eigentlich schwimmen, also wir Menschen... Hört mal rein, wenn Ihr Lust habt.

Ansonsten geht es hier bald wieder zu Fuß weiter. Ende Februar versuchen Melanie und ich uns nochmal am Mammutmarsch in Hamburg 👊und im Juni dann am aufgeschobenen Jakobsweg. Wenn alle gesund bleiben, dann wird das was. Wasser wird 2023 aber auch eine Rolle spielen… draußen. 🙏

Listen to this episode from Chlorgesänge on Spotify. Immer das gleiche - nach dem Schwimmen müssen wir. Spätestens danach. Woran liegt das bloß? Läuft das ganze Wasser beim Schwimmen in uns rein - und muss dann dringend wieder raus? Sind wir porös? Nicht ganz dicht? Nein - das Elend hat einen ...

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