06/06/2026
Wie kann Mann eigentlich erkennen, ob sein Beckenboden Unterstützung benötigt?
Also: Was sind das überhaupt für Anzeichen?
Männer denken selten an ihren Beckenboden. Verständlich. Man sieht ihn nicht, man spricht kaum darüber und die meisten verbinden das Thema eher mit Frauen, Schwangerschaft oder Rückbildung.
Dabei gibt es auch bei Männern im Alltag immer wieder Situationen, bei denen man genauer hinschauen sollte.
Zum Beispiel Schmerzen im unteren Rücken.
Rückenschmerzen kennt fast jeder. Laut RKI berichten 61,3 % der Menschen in Deutschland innerhalb eines Jahres von Rückenschmerzen. Schmerzen im unteren Rücken kommen dabei etwa doppelt so häufig vor wie Schmerzen im oberen Rücken.
Und trotzdem denkt kaum ein Mann bei Rückenbeschwerden an seinen Beckenboden.
Natürlich: Nicht jeder Rückenschmerz kommt vom Beckenboden. Aber der Beckenboden ist Teil der tiefen Rumpfmuskulatur und kann die Stabilität im Becken und unteren Rücken beeinflussen.
Dann wäre da noch das Nachtröpfeln.
Viele Männer kennen das. Man war auf der Toilette, eigentlich ist alles erledigt, und kurz danach kommt doch noch etwas nach. Viele nehmen das einfach hin. „Ist halt so.“
Aber ganz so normal, wie viele denken, ist es nicht. Der Beckenboden kann dabei eine wichtige Rolle spielen, weil er an Kontrolle, Verschluss und Entleerung beteiligt ist.
Und dann wäre da noch ein Thema, über das Männer zwar nachdenken, aber selten in diesem Zusammenhang:
Sexuelle Performance.
Jeder will eine stabile Erektion. Mehr Kontrolle. Mehr Sicherheit. Mehr Körpergefühl.
Aber kaum ein Mann denkt daran, genau die Muskulatur zu trainieren, die an Erektion, Ejakulation und Kontrolle beteiligt ist.
Fazit: Männer sollten ihren Beckenboden nicht erst dann beachten, wenn der Leidensdruck richtig groß wird.
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