25/05/2013
Holm 2013
Die Tigers on Tour oder: Wo ist dieses W………..?
Um es vorweg zu nehmen: diese entscheidende Frage des ersten Turniermorgens konnte nicht abschließend geklärt werden und begleitete die Tigers über das ganze Wochenende. Manche vermuteten es im Ladiges Gasthof, andere vermuteten es „jedenfalls nicht hier“ oder ignorierten die Frage einfach - man kann im Nachhinein nur mit Sicherheit sagen, dass es schließlich auf der Plakette für den „Best Pitcher“ auftauchte. Aber der Reihe nach.
Freitag
Nach Fahrten in insgesamt 5 verschiedenen Verkehrsmitteln - davon 4 öffentlichen – trafen die Tigers am Freitag in Holm ein. KVB, IC, S-Bahn, Taxi und Privat-Pkw inklusive Totalsperrung auf der Autobahn hatten allesamt die gute Laune nicht trüben können, konnten aber auch nicht verhindern, dass sich zunächst der eigens mitgenommene Nachwuchsanwalt davon überzeugen musste, nicht auf der Messe für Outdoorsport und – bekleidung Schleswig-Holstein gelandet zu sein - so verblüffend und platzeinnehmend war der Auflauf an bereits aufgebauten Camping-Zelten nebst Wohnwagen. Wie es sich für echte Königstiger gehört, besetzten die Tigers dennoch den besten Flecken Campinggelände inklusive Königshügel, von welchem aus der Alterspräsident und sein Notar das Volk in allen Lebens- und Schiedsrichteraufgaben überwachen und sich von seinen Untertanen huldigen lassen konnte.
Anschließend machte man sich auf zur Nahrungsaufnahme beim Griechen, wo jede Menge Gyros (und eine Kinderportion Hähnchenschnitzel) konsumiert wurde, bevor das Ganze schließlich mit einer griechischen Version des ureigenen kroatischen Weihnachtsgerichts „Fritule“ abgerundet wurde (Hinweis der Redaktion: warum das jetzt beim eingeweihten Leser für Gelächter sorgt, weiß der Verfasser dieser Zeilen auch nicht…).
Die Geschichte des restlichen Abends ist schnell erzählt: Hede folgte der Vorgehensweise seines offensichtlichen Vorbilds Tom Sawyer und ließ die anderen für sich arbeiten, so dass 5 Mann seine Zeltkathedrale nicht einmal, sondern gefühlt dreimal aufbauten, ehe das Prachtwerk stand. Happy zeigte das typische gästespezifische Ankunftsverhalten des späteren Eintrudelns und fast alle blieben grundlos viel zu lange wach – die Spiele waren eröffnet!
Samstag
„Wo ist eigentlich dieses W………?!“ – so lautete Ohrenzeugen zufolge der Weckruf des ersten Morgens. Wie bereits erwähnt wurde dies weder an Ort und Stelle beantwortet noch insgesamt geklärt, dafür zeigten die Rookies, dass sie wussten was sich gehört und so übernahmen „Der Müller“ und Mo freiwillig das Umpen zur noch nächtlichen Stunde. Eine Gratulation ergeht an dieser Stelle an die Veranstalter: zum ersten Mal seit Menschengedenken hatten die Tigers NICHT das erste Spiel des Turniers! Die Erklärung für diese seltsame Fügung ist allerdings denkbar einfach: es hatten erstmalig Teams mit noch weiterer Anfahrt sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands gemeldet… die Gratulation wird also hiermit direkt wieder zurückgezogen.
Um 11.30 Uhr ging es dann auch für die Tigers los und es zeigte sich schnell, dass die Veranstalter sich wirklich selbst treu geblieben waren und weiterhin die entscheidenden Turniermerkmale nicht verstanden hatten, indem sie ganz in gewohnter Manier die drei stärksten Mannschaften des Teilnehmerfeldes in dieselbe Gruppe „losten“. Somit standen den echten Tigers echte nachgemachte Tigers gegenüber, nämlich den Titelverteidiger in Form der Dom Rep Tigers. Das Spiel zeigte sich sehr spannend und ausgeglichen und man merkte den Tigers (also den echten) an, dass die Meisten in diesem Jahr noch keinen Schläger geschwungen hatten. So ließ der erste Tiger-Biss bis ins vorletzte Inning auf sich warten, ehe schließlich Mo mit einem 2-Out-RBI-Single den ersten Punkt des Spiels zum 1-0 hereinschlagen konnte. Infolgedessen atmeten die Tigers (also die echten) merklich auf und griffen sofort danach tief in die Trickkiste, um die Führung auszubauen: Jo lies sich nach einem Groundball an der 1. Base per „delayed-call“ safe geben und verleitete somit die Tigers (also die nachgemachten) dazu, trotz fehlendem time-call schon mal Richtung Dugout zu gehen. Als sie schließlich wieder zu ihren Positionen zurückhetzten, waren alle Baserunner lustig weiter gelaufen und es stand 3-0. Daraufhin ließen die Tigers (also die nachgemachten) die Köpfe merklich hängen, kassierten noch das 4-0 und erzielten auch in ihrer letzten Chance nur noch den error-unterstützten Ehrenpunkt, bevor die Tigers (also die echten) den Sack mit 4-1 zuschnürten. Auftaktsieg! Und: Pitching war ok, Thermo…
Gut gelaunt wechselte man zum Nebenplatz, um dort im unmittelbaren Anschluss gegen die Dolphins and Friends anzutreten, so wie es der Turnierplan vorsah. Diese Rechnung war jedoch ohne den Wirt in Person der beiden Teams aus dem davor angesetzten Spiel gemacht worden, welche in bester Hans-Joachim-Kuhlenkampf-Überziehungs-Manier für ein Extra-Inning eine geschlagene Stunde benötigten! Wenn sie dabei nur wenigstens den Anschein erweckt hätten, dass das Motto „Einer wird gewinnen“ am Ende wirklich umgesetzt werden sollte… ach ja… So kam es, dass das zweite Spiel der Tigers anstatt VOR dem einsetzenden Regen nun MITTEN IM (teilweise strömenden) Regen stattfinden durfte. Das Spiel selbst gestaltete sich dann recht einseitig: Die Dolphins kamen mit dem Süßwasser von oben nicht zurecht und schlugen keine Hits, da Warrel ein überzeugendes Tigers-Pitching-Debüt feierte. Nur Jos beherzter Einflussnahme („Ey Warrel, wirf aber keinen ab!“) war es zu verdanken, dass überhaupt ein Batter das erste Base erreichte. Allerdings zeigte Warrels Treffer an der Schwanzflosse des Delphins deutliche Wirkung, weshalb der Meeressäuger am 1. Base strandete.
Auch die Tigers hauten nichts – man ließ sie nicht. Eigentlich bestand das Spiel aus vielen Dingen, die nicht zugelassen wurden, so ließ z.B. Hede es nicht zu, dass Jo zu sämtlichen 3 Aus des ersten Innings werden konnte. Nach 2 nasskalten Durchgängen war die Sache dann auch zum Glück vorbei und der Sieg mit 10-0 oder so eingetütet. Happy und Peter nutzten noch die Gelegenheit, als Umpires des Folgespiels bis auf die Haut nass zu werden, ein Großteil des Rests nutzte die Gelegenheit, die beiden ordnungsgemäß zu beschimpfen, Mo und Körni nutzten die Gelegenheit, sich den Duschmarkenbären aufbinden zu lassen, indem sie schön brav bei der Turnierleitung danach fragten und trotz angebotener Unterhose als Tauschmittel keine erhielten, alle anderen nutzten die Gelegenheit, darüber ordentlich zu lachen und schließlich nutzte das gesamte Team die Gelegenheit, im Ladiges Gasthof essen zu gehen und dort auf das Teammaskottchen zu warten, welches sich für den Abend angekündigt hatte: Hank.
Und Hank kam, sah und erzählte, und fügte in Form des Überlandbusses noch ein weiteres öffentliches Verkehrsmittel zur Anfahrts-Kollektion der Tigers hinzu.
Das Essen war reichlich und lecker und es gab viel zu lernen: z.B. lernten alle von Jo, wie man zunächst erfolgreich verstirbt und dann erfolglos versucht, diesen Zustand auch in der Ehe aufrecht zu erhalten und außerdem lernten alle (hoffentlich), wie man auf keinen Fall eine 40-jährige Hochzeit feiern sollte, welche nämlich parallel zum Tigers-Essen im Gasthof stattfand. Sachdienliche Hinweise zum Verbleib der zu Kleidern für dicke Frauen umgenähten Zeltplanen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen…
Während des Essens kristallisierte sich bereits heraus, dass - entgegen dem ursprünglichen Plan - Sandras Junggesellinnenabschied doch nicht auf der Reeperbahn gefeiert werden würde, was angesichts der dort geplanten öffentlichen Zur-Schau-Stellung (in Deutschland auch fälschlicherweise „Public Viewing“ genannt) des Grand Prix de Eurovision de la Chanson gut nachzuvollziehen ist. Wie der souveräne 21. Platz Deutschlands bei diesem Festival der musikalischen Lächerlichkeiten und Nachbarländerklüngelei belegt, war die Entscheidung, zum Platz zurückzugehen und dort den Abend ausklingen zu lassen, genau die Richtige, auch wenn der MDP („Most Disappointed Player“) Körni dies wohl anders sehen wird ;)
Sonntag
9Uhr – wer hat´s erfunden? Verdammte Schweizer, echt. Wer auch immer es war spielt ja keine Rolle, aber um 9 Uhr sollte man nicht Baseball spielen müssen, egal wie lange der vorherige Abend war. Dementsprechend angeschlagen schlichen die Tigers zum Feld und zeigten gegen die Greifshorn Baltic Alligators (also Elmshorn und Konsorten) eine durchwachsene Leistung. Der MDP auf dem Mound hatte – gelinde gesagt – keinen guten Tag. Er warf noch schlechter als Thermo am Tag zuvor, der den bis dato einzigen Run kassiert hatte. Eine 4-0 Führung aus dem 1. Inning kaschierte den Auftritt zunächst noch ein wenig, bei 4-5 aus Sicht der Tigers und 2 Aus übernahm dann jedoch wieder Thermo und brachte das Team mit Unterstützung der bereits das gesamte Turnier über gut spielenden Defensive aus dem 1. Inning. Im 2. Inning konnten dann glücklicherweise wieder ein paar Runs zur 7-5 – Führung nachgelegt werden und nachdem man in der Defensive nichts zugelassen hatte, war das Spiel auch schon vorbei und der nächste Sieg im Sack. Als kleiner Nachtrag zu Körnis Gesamtvorstellung in diesem Spiel: Auf dem Mound: ohne Worte. Anschließend an 1st Base, auf die Frage des Umpires, wer denn dieser Typ (also Hank) da vor dem Tigers-Dugout sei: „Noch nie gesehen!“ Sehr schön!
Es folgte eine längere Pause mit entscheidendem Einfluss auf den weiteren Turnierverlauf für die Tigers: Die Dom Rep Tigers (also die nachgemachten Tigers) schlugen die Laufer Wölfe mit 6-3, wodurch sich die Situation vor dem Spiel gegen Lauf wie folgt zeigte: Die Tigers konnten sich gegen die Wölfe eine Niederlage mit 2 Runs erlauben, um immer noch den Gruppensieg davon zu tragen und das Finale zu erreichen.
Es folgte das wohl beste Spiel des Turniers: beide Pitcher zeigten sich sehr gut aufgelegt und ließen nicht viel zu. Die Umpire waren die mit Abstand schwächsten Akteure einer Begegnung, in dem beide Teams immer wieder ihre Runner auf den Bases stranden ließen. Dann gelang Jo mit dem „Defensive-Play of the Tigers-History“ ein echtes Meisterstück: Bei einem Aus und Runner an Drei schnappte er sich per Diving-Catch den Groundball zwischen Shortstop und Drittem Base und warf den Runner aus dem Liegen an Home aus! (Ich gebe zu, dass dieser Satz vor Anglizismen nur so strotzt, aber man darf gerne mal versuchen, das ohne zu schreiben…) Auch Catcher Hede sei in diesem Zusammenhang positiv erwähnt, schloss er doch angesichts der schnaufend heranstampfenden Lokomotive fest genug die Augen, um nicht vor Schreck davon zu laufen und ebenso fest den Handschuh um den Ball, um diesen beim „Überrannt-Werden“ nicht zu verlieren.
Spätestens durch diese Aktion schwenkte das Momentum langsam aber sicher zu den Tigers. Starting-Pitcher „Der Müller“ warf weiterhin hervorragend und die Mannschaft weigerte sich ebenso hervorragend, seine Leistung per Runs zu unterstützen, bis sich endlich im Extra-Inning Mo bis aufs dritte Kissen vorarbeitete und Ronny bei 2 Aus die Gelegenheit beim Schopfe ergriff, den nachschlagenden Tigers per Walk-Off-Single den 4. Sieg im 4. Spiel zu bescheren und somit sowohl den Gruppensieg als auch die Finalteilnahme festzuzurren! Ein Hoch an dieser Stelle auf Ronny und darauf, dass er nicht wie in Metz schon vorher auseinandergefallen war! Ach und: Pitching war ok. Also echt! Kleiner Nachtrag: während des Spiels bzw. gegen Ende hin erfuhren die Tigers dann von den Wölfen noch so einige interessante Dinge und Sichtweisen: sie (die Tigers, also die echten) seien ja nur früher mal ganz gut gewesen und sie (also die Wölfe) hätten nie höher als Regionalliga gespielt – allerdings im Süden! (Anmerkung der Redaktion: Aha! Das erklärt….nix.)
Nach dem erfolgreichen sportlichen Auftritt klang der Nachmittag am Platz noch gemütlich und Astra-getränkt aus, Thermo und „Der Müller“ duellierten sich im Wikingerschach mit dem Rest der Welt, alle wunderten sich darüber, wie es die Festzeltkleider der Hochzeit des Vorabends auf das Softballturnier geschafft hatten (sollte die Polizei hier tatsächlich geholfen haben?) und auch der Frisbee-Ring durfte ein wenig seine unkalkulierbaren Flugeigenschaften zeigen. Langsam aber sicher steuerte man so auf DAS Event des Abends zu: die Players Party mit Live-Musik! Vorher ging es allerdings nochmals zum schon bekannten Griechen, wo die dortige Gyros-Resterampe ausgeschlachtet wurde – mein Lieber! Leider bekam dies nicht allen gut, dafür hielt es manch andere (also gut, den einen) am Leben. Ja, man kann im Restaurant Pommes mit der Hand auf den Teller schaufeln und essen, warum auch nicht?
Wieder zurück am Platz lief sie dann bereits, die schon erwähnte Players Party! Nur: wo war die Livemusik? Wo die Frauen? Wo das Niveau? Fragen über Fragen, der einzige Vorteil der Party-Location gegenüber dem legendären „Shooters“ in Wedel war offensichtlich die Nähe zu den Zelten, zu denen man in umfallender Art und Weise gelangen konnte. Irgendwann war die Tanzfläche dann trotz der ungewöhnlichen Musikauswahl mit eindeutiger Neigung zu belanglosem Bumm-Bumm-Mist recht voll, die Laufer Wölfe feierten ausgelassen die nur knappe Niederlage gegen die Tigers, diese schließlich gaben immerhin auf der Tanzfläche kurz mal ihre Visitenkarte ab. Die Auszeichnung für die perfideste Aktion des Abends ging an Hede für seinen „Ich-lotse-Hank-zum-Festzelt-Trick“ und Nasenzeugen zu Folge soll es des Nachts noch einen Buttersäureanschlag im Festzelt gegeben haben – oder hatte jemand einfach den Eingang von Hedes Zelt in Richtung Festzelt gedreht? Man weiß es nicht…
Montag
9Uhr – wer hat´s erfunden? Verdammte Schweizer, echt. Ach, nee, das war ja der Anfang des Sonntags. Allerdings war das Gefühl des Montagmorgens auch nicht besser, trotz der Tatsache, dass das Finale erst um 13.30 Uhr angesetzt war. Somit wich die vortägliche Euphorie über den Finaleinzug mal wieder der Realität am dritten Turniertag, da die Tigers mit dem stolzen Durchschnittsalter von 36,8 Jahren mehr oder weniger erledigt waren – nichts Neues eigentlich.
(Nur) Aus dieser Perspektive kam die Verschiebung des Finals auf halb drei allen gelegen, dennoch konnte der Disput darüber, wer denn nun aussetzen dürfe und wer spielen müsse erst zu Beginn des Spiels mit einer ungewöhnlichen Lösung beendet werden: Hede spielte an 1st Base und Körni schlug als DH für ihn – und keinem fiel es auf ;)
Schon zu Beginn gewann Peter den Münzwurf und so starteten die Tigers als Heimmannschaft gegen die altbekannten Kiel White Sharks, mit denen man in der Vergangenheit schon so manchen Strauß ausgefochten hatte.
Schon im ersten Inning zeigte sich, dass die Tigers gut aufgelegt waren: drei schnellen Aus folgte zunächst bei geladenen Bases ein Infield-Popup, um den sich dankenswerterweise niemand kümmern wollte: 1-0. Wenig später stand es dann 3-0 und das Spiel konnte im 2. Inning richtig Fahrt aufnehmen. Zwar erzielten die Sharks das zwischenzeitliche 3-1, was Thermo auf dem Mound aber nicht im geringsten von einer beeindruckend starken Leistung abhalten konnte. Defensiv und - nach mittlerweile 4 Spielen zum Eingewöhnen - endlich auch offensiv stark erhöhten die Tigers bis zum 5. Inning auf 5-1 und schlugen durch die Bank mit harten Hits den Starter der Sharks vom Hügel.
Erst im 5. Inning bekamen die Sharks etwas Aufwind: Der Plate-Umpire verlor die Strikezone, Thermo dadurch seinen Rhythmus und die Sharks punkteten sich zum 5-4 heran, ehe einige teils spektakuläre Defensivplays die Tigers aus dem Inning brachten. Jedoch zeigte sich die Offensive auch vom zwischenzeitlichen Pitcherwechsel der Sharks nicht beeindruckt und legte ihrerseits zum 9-4 nach. Im 6. Inning hatte sich Thermo dann wieder gefangen und schickte trotz sehr klein gewordener Strikezone einen Batter nach dem anderen wieder auf die Bank. Ebenso lief es im 7. Inning und so beendete er mit seinem 14. (!) Strikeout standesgemäß das Spiel - Schluss, aus, vorbei, i werd´ narrisch - Finalsieg, der erste seit Jahren!
Die anschließende Siegerehrung sah schließlich die Tigers mit dem größten Pokal ihrer Geschichte (den sie zwar mitnehmen, aber nicht behalten durften und deshalb auch direkt da ließen), einem Glasteller als weiterem Pokal (den sie mitnehmen und behalten durften – hoffentlich steckt Peter das Teil nicht versehentlich in die Spülmaschine und entfernt dadurch die Aufschrift) und einer Plexiglasplakette als Auszeichnung für den „Best Pitcher“. Unverständlicher Weise ging letztere ausgerechnet an den nur drittbesten Pitcher der Tigers: Thermo hatte nur die drittbeste ERA des Teams und eindeutig am meisten Runs zugelassen! Zum Vergleich „Der Müller“: Shutout, KEINEN Run zugelassen. Der Warrel: No-Hitter, ebenfalls keinen Run zugelassen. Nach welchen Kriterien wurde diese Auszeichnung also vergeben? Wegen 3-0 Wins aus 5 Spielen? 21 Strikeouts in 13 1/3 Innings? Kommt schon, Leute!!
Fazit
Eine lustige, schöne, tolle Zeit, ein großartiges Teamerlebnis, die wohl beste Defensivleistung der Tigers-Historie, zwei (Wetter-) taugliche Rookies, jeder Tiger hatte sein persönliches Highlight auf und außerhalb des Platzes, wir freuen uns auf Ronnys Fotos, Hamburg steht noch, Deutschland kann keinen Grand Prix, Hamburg kann Regenwetter viel zu gut, Zeltplanen als Kleidung gehören verboten, es wurde Pfand in ausreichender Höhe dagelassen, um davon ein Wochenendhäuschen bezahlen zu können, für die diesmal gefehlt Habenden wird es echt schwer, sich wieder ins Team zu spielen ;), das Tigers-Nachwuchs-Team steht in den Startlöchern und wo zum Teufel ist eigentlich dieses W……..???! Ach, ist doch auch egal ;)
Bis zum nächsten Mal,
Eure Tigers!
And the Oscar 2013 goes to: Mo, “Der Müller”, Körni, Hede, Hank, Ronny, Mädchen Nr. 1 (und Nr. 2), Happy, Warrel, Jo, Thermo, Peter
Es fehlten: alle anderen Tigers!