29/04/2026
🍻 𝕶ü𝖓𝖋𝖙𝖎𝖌𝖊𝖗 𝕱𝖊𝖘𝖙𝖜𝖎𝖗𝖙 𝖉𝖊𝖘 𝕳𝖔𝖋𝖊𝖗 𝕾𝖈𝖍𝖑𝖆𝖕𝖕𝖊𝖓𝖙𝖆𝖌𝖘 𝖆𝖒 𝕾𝖈𝖍𝖎𝖊ß𝖍ä𝖚𝖘𝖈𝖍𝖊𝖓
Die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft in Hof (Pssg-Hof), gegründet 1432 e.V., und die Scherdel Bier GmbH & Co. KG melden:
Die Weichen für die Zukunft des Hofer „Nationalfeiertags“ am Schießhäuschen sind gestellt: Die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft (PSSG) hat sich einstimmig für die Fortsetzung der langjährigen Partnerschaft mit der Brauerei Scherdel entschieden.
Trotz der emotionalen Debatte um die Schließung der Hofer Scherdel-Braustätte hat sich die PSSG für die Fortsetzung einer professionellen und vertrauensvollen Partnerschaft entschieden, die über viele Jahre gewachsen ist und die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der Hofer Schlappentag 2019 als Bayerisches Immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde.
Das preisgekrönte Schlappenbier wird künftig im nahen Neuensalz unter bewährter Federführung gebraut – durch in Hof ausgebildete Braumeister, die den charakteristischen Geschmack garantieren.
Die Kernpunkte der Entscheidung:
✅ Vertrauen: Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit, die den Schlappentag zum Bayerischen Immateriellen Kulturerbe führte.
✅ Qualität: Das Schlappenbier behält seinen hohen Standard und bleibt das gewohnte Aushängeschild.
✅ Erfahrung: Kurt Unverdorben bleibt als bewährter Festwirt für den professionellen Rahmen vor Ort verantwortlich.
Die Brauerei Scherdel zeigt sich dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und sieht die Entscheidung als Bestätigung für ihren leidenschaftlichen Einsatz. Gemeinsam mit der PSSG, der Stadt und der Kreishandwerkerschaft freut man sich darauf, diese lebendige Tradition mit Stolz weiterzuführen.
Einen großen Dank richtet die PSSG auch an die Meinel-Bräu für die vertrauensvollen Gespräche und ihre Bewerbung.
Die Meinel Bräu äußert ihr tiefes Bedauern darüber, dass ihr Konzept für eine lokale Lösung beim Hofer Schlappentag abgelehnt wurde. Trotz großen Aufwands und der Unterstützung aus der Bevölkerung entschied sich die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft (PSSG) gegen eine Zusammenarbeit. Die Brauerei kritisiert die zurückhaltende Zuarbeit der Verantwortlichen im Vorfeld, was die Absage bereits erahnen ließ. Aus Sicht der Brauerei hat sich die PSSG für den „einfacheren Weg“ entschieden, statt ein mutiges Bekenntnis zum lokalen Handwerk und zur Region abzugeben. Trotz der Enttäuschung bedankt sich der Betrieb bei Unterstützern und Lieferanten und konzentriert sich nun voll auf das bevorstehende Sommergeschäft.
📃 𝗔𝘂𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮𝗴
https://kurzlinks.de/vola
Foto: Scherdel Bier GmbH & Co. KG