Zentrum HSP

Zentrum HSP Begegnungsstätte für hochsensible Personen Coaching für hochsensible Menschen

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09/03/2024

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Hallo Ihr lieben Mitmenschen, ich bin Anja, und möchte für meine Herzensfreu… Anja Büchler needs your support for Diana's Wunsch - Ganzheitliche Krebstherapie

12/02/2023
Hallo ihr lieben hochsensiblen Menschen,geht es euch auch so?Von Durchhalteparolen die Nase voll, macht das Wort Corona ...
27/01/2022

Hallo ihr lieben hochsensiblen Menschen,

geht es euch auch so?
Von Durchhalteparolen die Nase voll, macht das Wort Corona mit seinen damit verbundenen Ängsten, Bestimmungen und Einschränkungen die Tage grau und fördert das Gefühl, dass dieser Zustand überhaupt nicht mehr aufhören will. Wo ich hinschaue, sind Menschen genervt, gestresst und so viel mutloser als früher. Die Stimmungen und Einstellungen erstrecken sich von: “ Ich halte das nicht mehr aus“ bis zu „Ist doch sowieso alles scheißegal“.
Und es stimmt ja auch. Jedes Mal, wenn wir denken, es könnte sich wieder alles normalisieren, kommt hinter der nächsten Ecke eine Mutation hervor und zeigt uns, dass wir den Kampf mit Krankheit und Angst noch lange nicht gewonnen haben.
Der Gedanke, es würde nie mehr so unbeschwert werden, wie es früher war, ist hart und unschön. Und wahrscheinlich ist das auch richtig. Möglicherweise wird vieles nicht zurückkehren. Vielleicht werden wir uns nie wieder die Hände geben. Eine Geste, mit der sich auch fremde Menschen für einen kurzen Augenblick verbunden haben. Wir haben dem Gegenüber eine Hand gereicht und akzeptiert, dass ein anderer Mensch uns berührt.
Und wie ist es mit den Umarmungen zur Begrüßung? Eine kleine Nähe, die wir unseren Freunden geschenkt haben und die uns selbst doch auch so gutgetan hat. Alles verpönt im Moment und gesellschaftlich unerwünscht. Und unser Lächeln, das doch immer etwas bewirkt hat? Unter Masken versteckt. Wen wundert es da, dass Menschen missmutig, schlecht gelaunt oder egoistisch durch den Alltag laufen und ihre Hoffnungslosigkeit oder gar Wut offen zeigen?
Jetzt scheint es wichtig zu sein, dass wir nicht an alten Ritualen festhalten, sondern uns anpassen. Dass wir verstehen, dass unsere Welt sich verändert hat und dass dabei Dinge verloren gehen. Ich glaube aber fest daran, dass wir trotz aller Probleme von außen, im „Driver seat“ bleiben können. Es liegt ganz entschieden an uns, ob wir mit allen anderen mitwettern, wie schlimm alles ist, oder darüber nachdenken, wie wir das Beste aus der Situation machen können.
Denn jetzt passiert aus meiner Sicht etwas ganz Gravierendes.
Es wird immer deutlicher, dass die Welt uns hochsensiblen Menschen dringender denn je braucht. Eine wunderbare Ärztin aus Heiligenfeld, Cristina Pohribneac, hat es für mich auf den Punkt gebracht. Sie sagte in einem ihrer Vorträge, dass HSP ein „Wirfeld“ erzeugen können. Und ich glaube, das ist es, was wir jetzt alle wirklich brauchen. Ein Feld, in dem Wärme und Verbindung nicht verloren gehen. Ein Feld, in dem wir Vertrauen verschenken und ehrlich an anderen interessiert sind. Wir haben die Fähigkeiten dazu, wir können anderen Menschen zeigen, wie das geht, denn unser Gespür für das Notwendige und Wichtige zeigt uns den Weg. Und dafür ist es existenziell, dass wir nicht den Mut verlieren. Dass wir verstehen, dass jeder Veränderungsprozess seine guten Seiten hat, dass Krisen immer Geschenke bergen und dass wir uns selbst helfen können, in dem wir uns wieder mehr verbinden.
Ich wünsche mir viele von diesen „Wirfeldern“ und ich habe Lust und Mut dazu, sie mit euch zu erzeugen.
Was denkt ihr darüber?

Bitte fühlt euch lieb in den Arm genommen.
Andrea

P.S.
Alle Veranstaltungen der nächsten Monate findet ihr auf meiner Webseite: www.zentrum-hsp.de

17/06/2021

Hallo ihr lieben hochsensiblen Menschen,
die Worte von Anja Schindler haben mich so bewegt, dass ich gern noch ein paar meiner Gedanken mit euch teilen möchte.
Ich glaube tatsächlich – und damit bin ich nicht allein, dass wir ein Zellgedächtnis haben, in dem sich unsere Emotionen speichern. Wie stark der Körper emotional mitschwingt, wissen wir HSP sehr genau. Wie furchtbar die Herzgegend schmerzen kann, wenn uns geliebte Menschen verletzen. Habt ihr auch schon mal das Gefühl gehabt, dass Trennungen Löcher in den Körper reißen? Wie sehr große Trauer uns auch körperlich lähmen und wie unterdrückte Wut den Körper zerstören kann, das wissen wir alle, wenn wir von Psychosomatik sprechen.
Wenn all die negativen Gefühle sich also in unserem Körper manifestieren, dann gibt es natürlich auch ein Gedächtnis für empfundene und empfangene Liebe. Wir HSP, mit unserer riesigen Gefühlswelt, können das vielleicht noch intensiver wahrnehmen. Ich spüre Liebe wie eine fließende, wärmende Energie. Ich nehme wahr, dass sie sich direkt in meinem Körper befindet und ich kann spüren, wie sie heilt. Für mich ist sie die wahre und wirkliche Energie, die unseren Planeten zusammenhält und manchmal denke ich darüber nach, ob sie nicht auch dafür verantwortlich ist, dass Atome sich zu Molekülen verbinden und Materie erzeugen. Oder vielleicht entscheidet das Vorhandensein von Liebe, ob Materie zu leben beginnt?
Was ich sicher weiß ist, dass Menschen, die sich selbst lieben, gesünder sind, physisch und psychisch.
Was ich auch weiß ist, dass wir HSP oft so viel liebende Energie ausströmen, dass wir Menschen brauchen, mit denen wir wieder auftanken können. Die Distanz, die uns Corona aufgezwungen hat, war für so viele HSP, die es brauchen und lieben, andere Menschen in den Arm zu nehmen, ein schlimmes Problem. Wenn wir uns jetzt wieder frei bewegen dürfen, ist es darum um so wichtiger, wieder den echten, auch körperlichen Kontakt zu haben.
In meinem Leben habe ich für mich gelernt, dass Liebe meine ganz persönliche Substanz ist. Auch wenn ich verletzt und wütend bin und in mich hineinhorche, dann ist sie noch da. Und sie hilft mir, immer wieder zu vertrauen, egal wie hart mich etwas getroffen hat. Sie ist die unerschütterliche Kraft, die uns alle gleich macht. Menschen, die keine Liebe empfangen oder geben dürfen, verkümmern. Und immer, wenn ich mit meinem Herzen sehe, dann kann ich zu anderen Menschen eine wirkliche Verbindung herstellen.
Natürlich werden wir dann auch verletzlich, denn unser Herz ist geöffnet, wenn wir wirkliche liebevolle Energie abgeben. Ich habe, gerade in meiner Praxis, sehr viele HSP kennengelernt, die durch große Verletzungen Angst entwickelt haben und ihr Herz schützen. Das blockiert die Fähigkeit, Liebe auszustrahlen und ganz besonders, auf geschenkte Liebe zu vertrauen.
Gerade jetzt ist die Zeit, in der Vertrauen und fließende Liebe viele Wunden heilen könnte. So viele Menschen haben das Vertrauen verloren und ich sehe so viel Unsicherheit und Angst. Wir können helfen, glaube ich. Zuerst uns selbst, indem wir uns wieder bewusst werden, wie sehr uns Liebe heilen kann. Und dann, indem wir das Wissen darüber weitergeben. Und indem wir sie verschenken, in der Fülle, in der wir sie wahrnehmen.
Ich glaube, dass es eine Aufgabe der HSP ist, diese tiefe und heilende Energie in die Welt zu tragen. Weil wir sie so intensiv empfinden und verstehen können. Wir sind die Fackelträger der Liebe und daher lade ich euch ein, anderen Menschen so oft es euch möglich ist, mit liebendem Vertrauen zu begegnen und die Gefahr, enttäuscht und vielleicht verletzt zu werden, ein kleines Stück in Kauf zu nehmen. Denn ihr könnt damit die wunderbaren Seiten anderer ans Tageslicht bringen. Und ihr könnt helfen unsere Gesellschaft wärmer und damit sicherer zu machen, Jeder Mensch hat wunderbare Seiten und in einer liebevollen Umgebung kann er sie gefahrlos zeigen.

01/10/2020

Demut macht glücklich

Elias ist 13 Jahre alt, hochsensibel und lebt mit nur einer funktionierenden Herzkammer. Sein Leben war bisher von Ärzten, Krankenhausaufenthalten und Operationen in einer Weise bestimmt, die seine ganze Familie in einen permanenten Ausnahmezustand brachte. Als Elias den Wunsch entwickelte, einen Hund zu haben, traten auch hier unerwartete Hürden auf, denn viele Züchter lehnten die Bewerbung ab, weil sie befürchteten, dass man dem Hund in einer so angespannten Familie nicht gerecht werden könnte.
Nicht so der Züchter Burkhard Hildebrandt mit seiner, leider inzwischen verstorbenen, Frau Angelika. Beide waren sich sofort darin einig, dass diese Situation für Hund und Kind eine besondere Nähe schaffen kann. Und so zog Canissa, ein kleines Kooikerhondje-Mädchden in Elias Familie ein.
Für Elias war das ein großer Glücksfall und als Burkhard ihm vorschlug, den Hundeführerschein zu machen und mit Canny eine Ausbildung als Begleithund zu absolvieren, gab es für ihn zwei Gründe, warum er so begeistert war. Das erste Mal gab es etwas Eigenes, eine Herausforderung, für die nur er mit seinem Hund verantwortlich sein durfte. (In einer großen Spendenaktion ist das Geld für Hundetrainer und -schule zusammengekommen und jetzt kann sich sein Traum erfüllen.)
Aber genauso beseelte ihn der Gedanke, für andere ein Vorbild zu sein.

Und deshalb möchte ich dir sagen, lieber Elias, dass du bereits jetzt ein großes Vorbild bist. Und nicht nur du, sondern deine ganze Familie. Dein Vater Torsten, der mit seiner ruhigen Beständigkeit für alle ein sicherer Hafen ist, deine Mutter Anna, die mit einem riesigen Kontingent an Liebe und Fürsorge für alle ein Zuhause mit viel Geborgenheit schafft und nicht zuletzt dein Bruder Max, der sich von Beginn an, ohne ein einziges Wort des Bedauerns, zurückgestellt hat, zutiefst motiviert von dem großen Wunsch, dass du ein normales Leben führen sollst.
Ihr seid eine wunderbare Familie, die jetzt, nachdem sie ihren Wunsch an die Öffentlichkeit getragen hat, auch Mitgefühl und Zuneigung von vielen anderen Menschen spürt. Klar kämpft jeder von euch mit seinen Ängsten, aber niemand lässt sich von ihnen unterkriegen. Und wenn wir euch fragen, dann sagt ihr jedes Mal, ihr seid glücklich. Ihr seid ganz besondere Vorbilder, denn ihr habt ganz vielen anderen etwas voraus. Ihr seid ein kleines Stückchen demütig.

Demut macht glücklich, das habe ich selbst für mich gemerkt. Denn in meinen größten Glücksmomenten habe ich tiefe Dankbarkeit gefühlt. Und in Augenblicken tiefer Dankbarkeit war ich sehr glücklich. Demut hilft uns immer das, was wir sind und was wir haben, wertzuschätzen. Demut macht dankbar und Dankbarkeit glücklich. So einfach ist das.
Und ihr, lieber Elias, seid daher für uns große bedeutungsvolle Vorbilder, denn eure schwierige Situation hat eure wunderbarsten Eigenschaften hervorgebracht und mit denen meistert ihr Herausforderungen, vor denen wir beeindruckt den Hut ziehen.
Für deine Pläne wünsche ich dir alles Glück der Welt, ich werde in meinen Gedanken bei dir sein.
https://www.facebook.com/watch/?v=328451355111952

Hallo  ihr lieben hochsensiblen Menschen,mein Sohn hat mir vor einiger Zeit  eine Karte geschenkt. Er hat sie mir ganz b...
13/08/2020

Hallo ihr lieben hochsensiblen Menschen,

mein Sohn hat mir vor einiger Zeit eine Karte geschenkt. Er hat sie mir ganz beiläufig zugesteckt und gesagt: „Guck mal, das passt zu dir.“ Was dann kam, war zwar nicht der Cadillac unter den Momenten, in denen mir die Kinnlade heruntergeklappt ist, aber das Oldsmobile schon. Denn da stand: „Als der liebe Gott die Geduld verteilte, stand ich im Stau und hupte.“
Ein guter Beobachter, mein Junge, das muss ich eingestehen. Tatsächlich hat sich mein Geduldsfaden auch bis heute nicht gravierend geändert. Immer noch möchte ich Dinge, die mir wichtig sind, gern gleich. Vielleicht habe ich inzwischen gelernt, dass das nicht immer möglich ist. Aber die Ungeduld bleibt trotzdem.

Und jetzt sind wir in einer Zeit, in der wir genau das aushalten müssen. Zur Ruhe kommen, geduldig sein, keine Angst entwickeln und Hoffnung behalten. Viele Menschen berichten mir, dass sie das als große Prüfung wahrnehmen. Sie fühlen sich eingeengt, fremdbestimmt und wünschen, dass das endlich aufhört und sie zum normalen Leben zurückkehren können. Andere sehen in dem Lock-Down eine große Chance, eine Möglichkeit anzuhalten, zu entschleunigen, sich selbst zu finden und dabei Eindrücke wahrzunehmen, für die sie sonst keine Zeit hatten.
Der Unterschied zwischen beiden ist nicht unbedingt Geduld. Sie ist eher das Resultat. Der Unterschied ist, wie wir die Dinge sehen. Ob wir uns in einem „Weg-von-Schema“ befinden oder in einem „Hin-zu- Modus“ denken.
„Weg-von“ bedeutet, den Blick vergleichend auf das Vergangene zu richten. Wir nehmen möglicherweise wahr, dass wir etwas verlieren oder vermissen. Oder, dass wir die gegenwärtige Position als unzureichend ansehen und uns davon entfernen wollen. Wir erkennen vielleicht, dass sich Türen schließen, manche wohl möglich für immer. Das kann sehr schmerzhaft sein und traurig machen. Viele Menschen, die sich im früheren, alltäglichen Gewimmel mit ganz viel Aktivität abgelenkt haben, müssen sich jetzt auch mal ganz allein aushalten.
Aber wie würde es uns gehen, wenn wir beginnen, im „Hin-zu-Modus“ zu denken?
Dann öffnet sich der Weg für Neues. Wenn Türen sich schließen, öffnen sich andere. Das habe ich in meinem Leben immer wieder erfahren. Und ist es nicht doch irgendwie spannend, herauszufinden, was für Chancen in Situationen stecken, die wir zuerst einmal als schlimm und unerträglich wahrnehmen? Anhalten, nachdenken und Neues beginnen, braucht keine mühsame Geduld, eher Neugier und Wissensdurst. Und davon haben wir HSP doch jede Menge.

Meine Freundin und Kollegin Barbara hat neulich ganz despektierlich von einer „Löffelliste“ gesprochen. Das ist die Aufstellung aller Dinge, die ich unbedingt noch machen will, bevor ich meinen Löffel abgebe. Und, habt ihr eure Löffelliste schon fertig? Meistens denken wir doch über solche Dinge als verpasste Chancen nach. „Ach, das hätte ich immer so gern gemacht. Das habe ich immer verpasst. Das hat nie geklappt. Dazu hätte ich so gern Zeit gefunden.“ Gab doch immer Gründe, warum es grade nicht ging. Was ist, wenn wir an diese Dinge mal mit dem „Hin-Zu-Modus“ denken? Dann gibt es plötzlich viel mehr kurz-und mittelfristige Ziele, die noch zu erreichen sind. Dann ist, Zeit zu haben, plötzlich ein großes Gut. Und ich habe gemerkt, wenn ich so denke, höre ich sofort auf zu hupen und beginne zu planen, zu entwickeln und zu kreieren. Nicht alles ist sofort realisierbar, aber so vieles, dass ich alle Hände voll zu tun habe.
Ich lade euch ein, über euren Tellerrand zu schauen, das Unmögliche mal ins Auge zu fassen und das zu tun, was ihr schon immer mal machen wolltet.

Ich denke an euch, freue mich sehr, dass ich als hochsensibler Mensch nicht allein bin und habe mir fest vorgenommen, euch alle in den Arm zu nehmen, sobald dies wieder möglich ist.
Andrea

Hallo ihr lieben hochsensiblen Menschen,wir werden jetzt in vielerlei Hinsicht auf eine echte Probe gestellt. Da ist uns...
19/03/2020

Hallo ihr lieben hochsensiblen Menschen,

wir werden jetzt in vielerlei Hinsicht auf eine echte Probe gestellt. Da ist unsere Empathie, wir spüren deutlich die Not von anderen und brauchen jetzt viel Kraft und Stärke um zu helfen und uns trotzdem abzugrenzen. Unsere ausgeprägte Emotionalität begünstigt jetzt Ängste, Gedanken- und Sorgenschleifen und lässt uns vielleicht nicht mehr ruhig schlafen. Besonders, wenn noch finanzielle Probleme drohen, kann das sehr stark beeinträchtigen.

So oft werden wir ohnehin für die Schwachen gehalten. Aber damit stimme ich nicht überein. Im Gegenteil, wir leisten in einer Gesellschaft, die uns noch nicht wirklich ernst nimmt, unsere wichtigen Beiträge. Und das machen wir eben unter für uns, manchmal erschwerten Bedingungen. Das zeigt unsere großen Potentiale. Und an diese wunderbaren Ressourcen und Kräfte möchte ich euch heute erinnern.

Wo in eurem Leben habt ihr schon einmal richtige Krisensituationen gemeistert? Habt ihr für euch schon erlebt, wie stark unsere Fähigkeit ausgeprägt ist, in solchen Augenblicken eine besondere Stärke zu entwickeln. Wir stellen uns komplett zurück, machen alles ohne Wenn und Aber richtig und merken erst hinterher, was für eine Kraft das gekostet hat. Wir haben also alles, was wir brauchen bereits in uns, um eine Zeit wie diese gut durchzustehen.

Zudem bringen Krisen immer Geschenke. Bitte überprüft das einmal für euch. Was habt ihr aus früheren „gefährlichen Zeiten“ an Erfahrungen und vielleicht neuen Fähigkeiten mitgenommen? Immer, wenn es schwierig wird, sind wir gezwungen, aus unserer Komfortzone herauszukommen und dann müssen wir neue Blickwinkel einnehmen und uns weiterentwickeln. Ich habe jede meiner Krisensituationen geprüft und festgestellt, dass es keine Ausnahme gab. Und meine wichtigste Erkenntnis war, dass hinter der Stelle, an der ich gesagt habe: „Ich kann nicht mehr!“
noch eine Kraftreserve war, die ich vorher nicht kennenlernen konnte. Jetzt kenne ich sie und weiß, dass ich mir einiges mehr zutrauen darf, als ich früher dachte.
Vielleicht habt ihr diese Reserve auch. Oder vielleicht entdeckt ihr ganz neue Talente und Fähigkeiten, die jetzt hilfreich sind. Unsere Stärken wie Fantasie, Kreativität und Empathie werden jetzt mehr denn je gebraucht. Und manchmal hilft das Zauberwort „Trainingseinheit“ um etwas, das nicht erträglich erscheint, mit einen Funken sportlichem Ehrgeiz zu versehen.

Erinnert euch an eure Kräfte und wenn ihr euch Unterstützung wünscht, meldet euch sehr gern (0177-246 61 72). Ich biete euch allen hilfreiche, telefonische Resilienztermine an, in der wir Energie, Kraft und Zuversicht mobilisieren und uns die Geschenke abholen, die in dieser „Coronakrise stecken.
Ich denke an euch.
Andrea

05/03/2020

Adresse

Hessisch Oldendorf
31840

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