11/05/2026
Rennsteiglauf 2026: Thorsten Fey kämpft sich aufs Podium – Stefanie Bornschier überrascht mit starkem Debüt
Der 53. Rennsteiglauf lockte am 9. Mai 2026 erneut über 18.000 Sportbegeisterte nach Thüringen und verwandelte den legendären Rennsteig in eine echte Herausforderung für Läufer und Walker. Mitten im großen Teilnehmerfeld sorgten auch Thorsten Fey und Stefanie Bornschier mit beeindruckenden Leistungen für starke Ergebnisse.
Für Thorsten Fey ist der Rennsteiglauf längst mehr als nur ein Wettkampf, er gehört seit Jahren zu seinen festen sportlichen Höhepunkten. Wie gewohnt ging er beim Halbmarathon im Nordic Walking an den Start. Doch die Strecke hatte es auch diesmal wieder in sich: steile Anstiege, anspruchsvolle Höhenmeter und enge Passagen verlangten den Teilnehmern alles ab.
Thorsten zeigte dabei einmal mehr seine derzeit überragende Form. Erst vor einer Woche hatte er den 35.Ohratalsperrenlauf über 15 km gewonnen und das trotz eines unfreiwilligen Umwegs. Auch beim Rennsteiglauf wartete starke Konkurrenz auf ihn. Unter den rund 1.400 Walkern befand sich diesmal sogar ein mehrfacher Deutscher Meister im Gehen.
Doch Thorsten ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit großem Kampfgeist ging er über seine Grenzen hinaus und sicherte sich am Ende einen sensationellen 3. Platz. Mit einer Zeit von 2:33,05 Std. hatte er seine Vorjahreszeit knapp verpasst, er war damals ganze 5 Minuten schneller, überwog am Ende der Stolz über eine starke Podiumsplatzierung.
Für Stefanie Bornschier wurde der Rennsteiglauf hingegen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die ehrgeizige Sportlerin wagte sich erstmals hier auf die 21,2 Kilometer lange Halbmarathonstrecke, eigentlich nur mit dem Ziel, die Distanz erfolgreich zu bewältigen. Denn ihr Hauptfokus liegt derzeit auf den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen, für die sie intensiv trainiert. Laufwettkämpfe dienten bisher eher als ergänzendes Ausdauertraining.
Doch schon in den vergangenen Wochen deutete sich an, dass deutlich mehr in ihr steckt. Unterstützt von ihrem Trainer Daniel Diel, der kürzlich seine Ausbildung zum Triathlon-Trainer abgeschlossen hat, arbeitete Stefanie intensiv an ihrer Lauftechnik und trainierte nach einem speziell abgestimmten Laufplan. Mit viel Ehrgeiz, Disziplin und Fleiß steigerte sie ihre Leistungen von Woche zu Woche.
Beim Rennsteiglauf zahlte sich die harte Arbeit eindrucksvoll aus: In starken 1:52,52 Std. erreichte Stefanie nicht nur einen hervorragenden 14. Platz in ihrer Altersklasse , sondern kämpfte sich auch auf Platz 100 im Gesamtfeld von über 2.800 Startern.
Zwei Athleten, zwei beeindruckende Geschichten und ein Rennsteiglauf, der für beide unvergesslich bleiben dürfte.