Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Hengersberg

Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Hengersberg Schießabend : Freitags von 19.00 - 22.00 Uhr Die Anforderungen an die Ausbildung waren bescheiden. Der Ausbildungsbereich erstreckte sich bis nach Grafenau.

Bürgerwehr- Landwehr – Nationalgarde
Wie viele Städte und Märkte in Bayern hatte auch Hengersberg ein Bürgermilitär. Im Jahre 1507 musterte der herzogliche Kommissär Leonhard Spänmesser die wehrfähigen Männer im Hengersberger Gerichtsbezirk. Ein Schütze sollte seine Muskete (Vorderladergewehr mit Luntenschloss) oder den Halbhaken gut laden, mit der Lunte oder dem Zündstrick gut umgehen und sicher

schießen können. In Hengersberg befand sich eine Hauptmannschaft, die für die Ausbildung zuständig war. Das Hengersberger Fähnlein gehörte zu den größten im Bayerischen Wald und zählte ca. 400-464 Mann (Deggendorf und Osterhofen je 200 Mann). Es gab einen Befehl, wonach kein wehrfähiger Mann unter 40 Jahren das Bürgerrecht erlangen konnte, wenn er nicht das Schießen mit dem Luntenrohr bei seiner zuständigen Hauptmannschaft erlernt hatte. Fast nach jedem Krieg aber lösten sich die „Landfahnen“ auf und es mussten wieder neue gebildet werden. Wann die Hengersberger „Schützenversammlung“ gegründet wurde, ist aus den vorhandenen Quellen nicht ersichtlich. Einen ersten schriftlichen Hinweis finden wir jedoch im Jahre 1721.

Adresse

Am Ohewehr 15
Hengersberg
94491

Öffnungszeiten

19:00 - 22:00

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