13/06/2023
Frauen Verbandsliga
FV Bellenberg : FFV Heidenheim 2:0
Letztes Spiel unter FFV Flagge
Individuelle Fehler bringen die Niederlage
In der ersten Halbzeit lief es für den FFV spielerisch sehr gut.
Das Team um Harald Fronmüller zeigte ein kombinationssicheres, gutes Passspiel.
Immer wieder erkämpften sich der FFV
durch hohe Ballgewinne und guter Arbeit gegen den Ball Möglichkeiten.
Daraus ergaben sich erste nennenswerte Chancen. Nach herrlichem Spielzug über Roos und Hörger scheiterte Schmid alleine vor der Torspielerin und vergab somit die Führung.
Mehrere Eckbälle brachten gefährliche Aktionen, konnten jedoch alle mit Glück und Geschick von Bellenberg verteidigt werden.
Bellenberg kam in dieser Phase zu keinem nennenswerten Angriff.
In der 27. Minute der erste Wechsel vom FFV. Friedel wurde hart angegangen und musste mit Verdacht auf Rippenbruch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
In Spielminute 35. nach wunderbarem Spielzug, scheiterte auch Kastner mit einer Direktabnahme knapp an der Torspielerin.
In der zweiten Halbzeit kam Bellenberg besser ins Spiel. Hauptsächlich mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen. Bellenberg brachten sich immer mehr in Szene und es ergaben sich jedoch keine Torchancen.
In der 60. Minute wurde Mayer im Strafraum gelegt doch der Pfiff des in einigen Situationen unsicher leitenden Schiedsrichters blieb aus.
Danach hatten Schmid und Hörger noch weitere Abschlussmöglichkeiten. Die Gästetorspielerin parierte jedoch wieder sehr gut und unterstrich Ihre Leistung.
In der 81.Minute, dann nach einem individuellen Fehler in der FFV – Hintermannschaft, dann die Führung für Bellenberg durch Nießer.
Der FFV ging jetzt „All in“, mit dem Punktgewinn wäre Platz drei in der Abschlusstabelle sicher gewesen.
In der 87. Minute dann die endgültige Entscheidung. Nach einer FFV-Ecke spielte Bellenberg den Konter gegen die komplett aufgerückten Heidenheimerinnen in Überzahl gut aus und Schachschal besorgte das 2:0.
Erfreulich auf FFV - Seite war auch das Comeback von Alida Fuchs. Nach sieben Monaten Pause wegen einem Kreuzbandriss konnte sie in der Schlussphase wieder die ersten Aktionen setzen.
Aufgebot: Liber, Serino (46. Mayer), Neubrand, Schröm, Brodbeck, Di Muro, Kastner (88. Fuchs), Hörger, Roos (74. Linder), Schmid, Friedel (27. Besler)