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Lennart Drees ist Deutscher Vizemeister U 17 mit dem Straßenvierer des LV NRWNach seinem Erfolg (deutscher Vizemeister) ...
04/09/2022

Lennart Drees ist Deutscher Vizemeister U 17 mit dem Straßenvierer des LV NRW

Nach seinem Erfolg (deutscher Vizemeister) mit dem U 17 Bahnvierer des LV NRW auf der Bahn in Büttgen im Juni, schaffte es der Drensteinfurter mit dem Straßenvierer in Genthin ebenfalls als Zweiter aufs Podium. In der Besetzung Moritz Bell, Lennart Drees, Ian Kings und Lasse Fabian Schenkmann ging es auf die 40 Kilometer auf dem tellerflachen Hochgeschwindigkeitskurs. Am Ende standen 52:34 Kilometer und ein Schnitt von 45,64 Kilometer. Damit konnte Lennart seine zweite Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft im Jahr 2022 holen sowie die besondere Stärke im Mannschaftszeitfahren sowohl auf Bahn als auch Straße unter Beweis stellen.

Hohe Leistungskonstanz nach der Sommerpause - Dreimal Podium für Lennart Drees an langem WochenendeEin langes Wochenende...
31/07/2022

Hohe Leistungskonstanz nach der Sommerpause - Dreimal Podium für Lennart Drees an langem Wochenende

Ein langes Wochenende mit den Rennen in Hürth, Wuppertal und Bad Homburg liegt hinter dem Drensteinfurter. Konnte er bereits am vergangenen Sonntag mit Platz 2 in Steinfurt unter Beweis stellen, dass er gut aus der Sommerpause gekommen ist, schaffte er es nun dreimal hintereinander aufs Podium. Die Plätze 3 in Hürth sowie in Wuppertal und Rang 2 beim Kurparkrennen im hessischen Bad Homburg zeigen auch bereits wieder eine hohe Leistungskonstanz für die anstehenden Bahnsichtungsrennen. Auf der Straße schaffte Lennart seit dem 6. Juni in Köln-Longerich bei jedem Wettbewerb einen Podestplatz. Gerade für einen jungen Fahrer ist es wichtig, dass die Leistung stabil aufgebaut wird. Ziel sollte es sein, dass der Athlet so lange wie möglich auf hohem Niveau unterwegs sein kann. Dazu gehört mitunter auch etwas Geduld. Topleistungen werden nie in kurzer Zeit erreicht.

Lennart Drees mit starkem Einstand nach der Sommerpause beim Rennen in Steinfurt Für Lennart Drees war das Rennen der U ...
24/07/2022

Lennart Drees mit starkem Einstand nach der Sommerpause beim Rennen in Steinfurt

Für Lennart Drees war das Rennen der U 17 in Steinfurt der erste Renneinsatz seit den Deutschen Bahnmeisterschaften in Juni im Büttgen. Nach einer kurzen krankheitsbedingten Pause ging es für ihn nach der DM zum Aktivurlaub nach Südfrankreich. Hier konnte er Kilometer und auch Höhenmeter sammeln. Eine Woche nach der Rückkehr stand nun der Wettbewerb auf dem anspruchsvollen Kurs in Steinfurt auf dem Programm. Dort gelang es ihm direkt in den Rennmodus zurückzukehren und im Spurt Platz 2 zu belegen. Gerade im Anschluss an die Arbeit mit hohen Umfängen ist eine hohe Sprintleistung keine Selbstverständlichkeit. In den nächsten Wochen gilt es nun, die Kilometerleistung der letzten Wochen weiter in Schnelligkeit umzusetzen.

Lennart Drees wird mit dem U 17 Bahnvierer des LV NRW deutscher VizemeisterDen größten Erfolg seiner noch jungen Karrier...
15/06/2022

Lennart Drees wird mit dem U 17 Bahnvierer des LV NRW deutscher Vizemeister

Den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere feierte Lennart Drees mit dem U 17 Bahnvierer des LV NRW bei den Deutschen Meisterschaften auf der Radrennbahn in Büttgen. In der Besetzung Moritz Bell, Lennart Drees, Ian Kings und Julius Klein fuhr man in der Qualifikation auf Platz 2 hinter dem LV Sachsen und sicherte sich damit die Finalteilnahme. Im packenden Finale musste man sich nach einer starken Leistung nur knapp dem Vierer aus Sachsen geschlagen geben und sicherte sich damit die deutsche Vizemeisterschaft. Platz 3 belegte das Team aus Thüringen.

Richtiges Training zum richtigen ZeitpunktDie ersten Rennen der Saison sind Geschichte. Zeit um zurückzublicken und für ...
08/05/2022

Richtiges Training zum richtigen Zeitpunkt

Die ersten Rennen der Saison sind Geschichte. Zeit um zurückzublicken und für eine erste Standortbestimmung. In den Wettbewerben kann nur umgesetzt werden, was im Winter erarbeitet wurde. Dabei gilt es auch zu berücksichtigen, ob der Saisonbeginn eher zum Einrollen genutzt werden sollte oder der Fokus gleich auf Ergebnissen bzw. wichtigen Helferdiensten lag. Dabei geht in den letzten Jahren die Tendenz immer mehr dazu, dass schon zu Saisonbeginn eine relativ hohe Laktattoleranz mit der entsprechenden Tempohärte erarbeitet wurde. In Verbindung mit einer hochintensiven Startphase, kann dies schon direkt zu einem echten Formtest führen. Auch wenn es noch nicht optimal läuft, wird zumindest gezeigt woran es noch zu arbeiten gilt. Fehlt die Erholungsfähigkeit, stellt der rote Bereich generell noch eine Herausforderung dar oder reicht es im Finale nicht?

Ist der Wettbewerb weniger optimal gelaufen, wird nicht selten noch im Anschluss trainiert. Hier stellt sich die Frage wie sinnvoll dies ist. In eine starke Ermüdung hineinzutrainieren, führt selten zu einer Leistungsverbesserung. Im ungünstigsten Fall wirkt sich das eher negativ auf die folgenden Trainingstage aus. Gerade diese geben aber die Gelegenheit, sich gezielt zu verbessern. Erfolgreicher Formaufbau ist immer die optimale Abfolge von Belastung und Erholung. Gerade wenn ein Rennen richtig schwer gelaufen ist, gilt es erst einmal gezielt zu regenerieren um dann mit genügend Abstand das Training anzupassen. Im besten Fall haben die Rennkilometer in Verbindung mit der Ruhe, schon zu einer Weiterentwicklung beigetragen. Ist der Wettbewerb gut gelaufen und das Wetter passt, kann es durchaus eine Option sein im Anschluss noch etwas zu trainieren. Gerade wenn das Rennen eher kurz war (im Verhältnis zu den bevorstehenden Herausforderungen) und eine gute Form weiter aufgebaut werden soll. Hier gilt es aber gerade im Frühjahr, sehr penibel Infekte zu vermeiden. Nach Belastungen im Grenzbereich, ist der Organismus hierfür besonders anfällig.

Lennart Drees in Büttgen mit einem erfolgreichen Start in den Mai Knapp eine Woche nach dem Sieg mit dem U 17 NRW-Vierer...
02/05/2022

Lennart Drees in Büttgen mit einem erfolgreichen Start in den Mai

Knapp eine Woche nach dem Sieg mit dem U 17 NRW-Vierer beim Bundessichtungsrennen in Frankfurt an der Oder, konnte Lennart Drees auch beim Sprint in den Mai auf der Radrennbahn in Büttgen seine aktuelle Form unter Beweis stellen. Dabei belegte er bei den 500 Metern, der Einerverfolgung sowie dem Ausscheidungsfahren jeweils Rang 2. Das Punktefahren konnte er mit 41 Punkten souverän vor dem Zweitplatzierten mit 25 Punkten für sich entscheiden. In der Addition aller Ergebnisse bedeutete dies am Ende Platz 2. Auch beim Rundstreckenrennen in Neuss am Folgetag zeigte Lennart ein sehr aktives Rennen, war aber kurz vor Schluss in einen Sturz verwickelt. Trotzdem konnte er den Wettbewerb auf einem guten 6. Rang beenden. Cycling Coach Lab gratuliert zu den starken Leistungen. Wir freuen uns auf die nächsten Wochen.

Lennart Drees ist NRW-Vizemeister der U 17 im PunktefahrenNach zuletzt vier Einsätzen auf der Straße (2 Siege, 7. und 10...
03/04/2022

Lennart Drees ist NRW-Vizemeister der U 17 im Punktefahren

Nach zuletzt vier Einsätzen auf der Straße (2 Siege, 7. und 10. Platz) standen für Lennart Drees die NRW Bahnmeisterschaften auf dem Holzoval in Büttgen auf dem Programm. Hier konnte der für den RSV Münster startende Drensteinfurter die aktuell gute Form sowie seine Vielseitigkeit weiter unter Beweis stellen und sicherte sich im Punktefahren Platz 2 in Nordrhein-Westfalen. Dies ist umso höher einzustufen, da er in einem anderen Wettbewerb vorher zu Fall kam. Trotzdem gelang es ihm im Kampf um die Punkte über 60 Runden und 10 Wertungen seine volle Leistung abzurufen und aufs Podium zu fahren. Das Team von Cyling Coach Lab gratuliert zum nächsten Erfolg.

Sind Rundfahrten ein geeignetes Mittel zum Formaufbau für Eintagesrennen? (Autor: Manfred Munk) Allgemein verbindlich lä...
18/03/2022

Sind Rundfahrten ein geeignetes Mittel zum Formaufbau für Eintagesrennen? (Autor: Manfred Munk)

Allgemein verbindlich lässt sich diese Frage schwer beantworten. Auch wenn während einer Rundfahrt Rennkilometer gesammelt werden, kommt es zu einer anderen Belastung als im Rahmen eines Eintagesrennens. Bei Veranstaltungen die an einem Tag stattfinden, gilt es vor allem die zur Verfügung stehenden Kräfte zu mobilisieren. Im Rahmen eines Etappenwettbewerbs ist es entscheidend, wie lange eine Leistung möglich ist. Nicht nur die Fahrweise sollte hier ökonomischer sein, auch die Arbeit der Stoffwechselsysteme. Trotzdem werden bei einer Rundfahrt die Glykogenspeicher zunehmend entleert. Besonders deutlich wird dies am Pulsverhalten. In der Regel sinkt die maximale Herzfrequenz während des Verlaufs eines Etappenrennens. Kann während der ersten Tage noch gut mobilisiert werden, ist dies mit zunehmender Dauer immer schwieriger. Je länger und anspruchsvoller die Rundfahrt, desto deutlicher ist der Unterschied. Dient eine Mehretappenfahrt vor allem dem Aufbau, gilt es ab einem gewissen Zeitpunkt die Belastung zu reduzieren. Dies ist für die Fahrer die auf Klassement fahren oder wichtige Helferaufgaben verrichten nicht möglich. Zusätzlich bestimmen der Rennverlauf, Strecke, Witterung und vor allem die Fahrweise der Konkurrrenz die tatsächliche Belastung. Umso mehr Energie für eine Rundfahrt aufgebracht werden musste, desto länger ist die Regenerationsphase im Anschluss.

Soll eine Rundfahrt in erster Linie als Vorbereitung für Eintagesrennen dienen, gilt es diese auch gezielt nachzubereiten. Hier müssen eine Ruhephase sowie der spezifische Aufbau berücksichtigt werden. Nicht jede Etappenfahrt eignet sich als Basis für erfolgreiche Eintagesveranstaltungen. Dies hängt in erster Linie mit der Regeneration zusammen und wie schnell wieder mobilisiert werden kann. Möglichst viele Rennkilometer bedeuten nicht immer eine maximale Leistung. Umso näher Struktur und Profil der Rundfahrt an den geplanten Eintagesrennen sind, desto mehr ist umsetzbar.

Mitochondrien: Kraftwerke der Zelle und Basis der LeistungsfähigkeitUm Leistung erbringen zu können, benötigt der mensch...
15/03/2022

Mitochondrien: Kraftwerke der Zelle und Basis der Leistungsfähigkeit

Um Leistung erbringen zu können, benötigt der menschliche Organismus Energie. Diese kommt aus der Nahrung und wird über das Blut in die Zellen transportiert. Damit sie genutzt werden kann, muss ein Verbrennungsprozess stattfinden. Das ist zentrale Aufgabe der Mitochondrien. Diese werden deshalb auch als Kraftwerke der Zelle bezeichnet. Besonders viele Mitochondrien befinden sich deshalb in Zellen mit hohem Energieverbrauch, wie Muskelzellen und Nervenzellen. Mitochondrien können durch Training vermehrt und effektiver genutzt werden. Dies ist vor allem bei niedrigen Intensitäten möglich. Hier werden in erster Linie Fette und ein niedriger Kohlenhydrateanteil verbrannt. Die Brennstoffe für die höheren Intensitäten geschont. Vor allem die langsam zuckenden Muskelfasern verfügen über einen hohen Mitochondrienanteil und können damit lange Energie zur Verfügung stellen. Umso besser dieses System entwickelt ist, desto länger und auf einem höheren Niveau kann Leistung erbracht werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei einem Radrennen auch hochintensive Belastungen fester Bestandteil sind. Das gilt es ebenfalls zu trainieren. Allerdings werden bei sehr hohen Intensitäten Mitochondrien und deren Funktion geschädigt. Diese arbeiten im Anschluss erst einmal nur noch mit reduzierter Kapazität. Das kann nicht nur zu einer Leistungsminderung, sondern sogar zu gesundheitlichen Schäden führen. Deshalb ist es wichtig, das Training sehr ausgewogen zu gestalten und der Regeneration den entsprechenden Stellenwert einzuräumen. Die Mitochondrien stellen einen entscheidenden Faktor für Leistungsfähigkeit und Gesundheit dar.

Vielseitige Vorbereitung und Ausbildung: Nach den Erfolgen beim Cross und auf der Bahn, Lennart Drees nun auch der Straß...
14/03/2022

Vielseitige Vorbereitung und Ausbildung: Nach den Erfolgen beim Cross und auf der Bahn, Lennart Drees nun auch der Straße erfolgreich

Eine bisher sehr gut verlaufene Vorbereitung, kann unser U 17 Athlet Lennart Drees weiter in Ergebnisse umsetzen. Nach den bisherigen Einsätzen im Gelände und auf der Bahn, war der Drensteinfurter am Wochenende zu Trainingsrennen auf der Straße im holländischen Emmen sowie auf der Automobilrennstrecke Bilster Berg unterwegs. Dabei hätte die Topographie bei den beiden Wettbewerben nicht unterschiedlicher sein können. Während sich Lennart am Samstag in Holland auf einem Hochgeschwindigkeitskurs zeigen musste, waren am Sonntag am Bilster Berg Steigungen bis zu 21 Prozent zu bewältigen. Auf beiden Terrains konnte er seine aktuelle Form unter Beweis stellen und die Rennen für sich entscheiden.

VIELE GRÜßE UND EINE GUTE WOCHE

Gemeinsam stark - Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Athlet: Gibt es den allgemeingültigen Weg zum Erfolg?Genauso i...
06/03/2022

Gemeinsam stark - Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Athlet: Gibt es den allgemeingültigen Weg zum Erfolg?

Genauso individuell wie Menschen, ist die Adaption von Training. Auch die Vorstellung von Trainingsvorgaben ist sehr unterschiedlich. Diese geht von unverrückbaren Vorgaben, bis hin zu einem Belastungsfenster bei dem die jeweilige Tagesform mitentscheidet oder sogar Alternativen. Der Anspruch an die jeweilige Ansprache von Trainerseite, kann sich ebenfalls stark unterscheiden. Hier können kurze und klare Anweisungen ebenso gefragt sein, wie ausführliche Erklärungen zu den Inhalten. Der Empfänger bestimmt letztendlich die Botschaft. Deshalb ist es vor allem für den Trainer sehr wichtig herauszufinden, wie seine Schützlinge "ticken".

Dies kann von Beginn an funktionieren, ein längerer Entwicklungsprozess sein oder eventuell auch gar nicht kompatibel. Selbst bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist es möglich, dass diese ab einem gewissen Zeitpunkt stagniert. Dann gilt es gemeinsam neue Wege zu finden oder es wird Zeit für einen Wechsel. Ein erfolgreiches Miteinander erlaubt beiden Seiten den größtmöglichen Erfolg. Dazu gehören Respekt, Empathie und gegenseitige Wertschätzung. Erst am Ende steht die Kommunikation. Diese kann Werte und eine gemeinsame Wellenlänge nicht ersetzen.

Entwicklung von Tempohärte, Laktatverwertung und Laktattoleranz: Schaffung der Voraussetzungen durch gezieltes Intervall...
06/03/2022

Entwicklung von Tempohärte, Laktatverwertung und Laktattoleranz: Schaffung der Voraussetzungen durch gezieltes Intervalltraining

Intervalle eignen sich besonders, um Laktat später als wertvollen Brennstoff nutzen zu können und damit hohe Intensitäten sowie Geschwindigkeiten zu realisieren. Wie die Bereiche Ausdauer und Kraft, kann auch die Laktattoleranz und -verwertung gezielt trainiert werden. In Sachen Intervalltraining gibt es verschiedene Möglichkeiten und Intensitäten um die wettkampfspezifische Ausdauer zu verbessern. Entscheidend ist hier vor allem die Belastungsstruktur des Rennens. So stellt ein Kriterium mit Kurven die nicht wirklich rollen, völlig andere Anforderungen als ein Straßenrennen bei dem es überwiegend gerade aus geht. Besonders geeignet für Kriteriums- und Rundstreckenrennen sind 30/30 oder 40/20 Intervalle. Auf 30 bis 40 Sekunden mit hoher Belastung, folgen 30 bzw. 20 Sekunden in denen locker gerollt wird. Dies erfolgt 10 Minuten am Stück und kann zwei- bis dreimal wiederholt werden. 8 bis 10 Minuten "Pause" im ruhigen GA 1 lassen keine vollständige Erholung zu, aber eine teilweise Auffüllung der Speicher. Nur wenn es gelingt, die Intensität zu halten oder zu steigern ist ein effektives Training möglich. Damit der Organismus schon vor den Intervallen auf Laktatverwertung umstellt, kann vor den 40/20 oder 30/30 Einheiten 5 Minuten im GA 2/EB Bereich gefahren werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Intervalle progressiv zu steigern und jede Serie etwas intensiver zu gestalten. Dies zeigt gleichzeitig an, was am aktuellen Trainingstag "machbar" ist. Umso höher die Form steigt, desto kürzer können die Pausen gestaltet werden.

Für Straßenrennen können auch längere Intervalle genutzt werden. Vor allem Abschnitte über 15 bis 20 Minuten im GA 2 Bereich eignen sich den Organismus an das "Ekeltempo" anzupassen, welches teilweise im Feld gefahren wird. Hier sollten die ruhigen Phasen der Dauer des Intervalls entsprechen, um nicht zu früh zu ermüden. Rhythmuswechsel können durch Kreuzintervalle an der anaeroben Schwelle trainiert werden. Dabei gilt es einige Minuten unter der jeweiligen Schwelle zu bleiben und im Intervall die Intensität zu erhöhen. Dabei geht die Belastung über die Schwellenleistung und wird im Anschluss wieder herunter gefahren. Dies kann je nach Form mehrmals im Intervall wiederholt werden. Da diese Trainingsform sehr intensiv ist, gilt es diese eher dosiert einzusetzen. Je nach Profil des Wettbewerbs können die Intervalle in der Ebene oder am Berg absolviert werden. Im Anstieg ist es zusätzlich möglich, zwischen Sitzen und Wiegetritt zu wechseln. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Finale in die Intervalleinheiten zu integrieren und dies von Woche zu Woche zu steigern. Die Finaleinheiten können auch separat durch kurze hochintensive Intervalle bis zu 5 Minuten trainiert werden. Am Ende kann nur das abgerufen werden, was im Vorfeld trainiert wurde. Umso "passender" die Arbeit im Vorfeld, desto "einfacher" die Umsetzung im Rennen.

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