17/07/2026
Bochumer Triathlon 2026 mit Oberliga
Beim diesjährigen Bochumer Triathlon waren auch zahlreiche Sportler der SG Welper am Start.
Unter anderem startete die Oberliga über die Sprint-Distanz (0,5 km Schwimmen im Freibad, 19 km Radfahren auf der Königsallee, und 5 km Laufen im Park am Wiesental).
Durch den Ausfall des 4. Manns geschwächt, erreichte das Team in der Besetzung Christoph Kreutzenbeck (Platz 18), Markus Hundshagen (39) und Jan Roskosch (48) einen respektablen 11. Platz in der Tageswertung, und liegt jetzt nach 3 von 4 Rennen auf dem 19. Tabellen-Rang. Der Saison-Abschluss findet erst im September in Ratingen statt.
Im offenen Feld von Bochum gab es weitere sehr gute Leistungen und Ergebnisse:
Ebenfalls auf der Sprintdistanz waren Juliane Spodeck und Thomas Wagner unterwegs, und beide konnte ihre jeweilige Altersklasse gewinnen.
Juliane kam nach 1:23:30 h (9:56 min, 40:44 min, 30:13 min) als 25. aller Frauen ins Ziel (1. WJA).
Tom wurde nach 1:15:46 h (8:49 min, 37:01 min, 26:27 min) 22. aller Männer (1. M60)
Zudem bewältigten Mirco Kortmann und Filip Tepe die nicht ganz doppelt so lange Kurzdistanz. Beide landeten hierbei in ihrer jeweiligen Altersklasse auf Rang 2.
Mirco beendete das Rennen als 8. Der Gesamtwertung in 2:05:56 h (17:05, 1:04:04, 42:24).
Filip landete auf Paltz 11 gesamt in 2:08:14 h (16:14, 1:04:17, 45:14).
Dazu noch zwei interessante Athletenberichte aus Bochum:
Juliane:
Am 12. April nahm ich zum ersten Mal an einem Triathlon über eine etwas längere Distanz als sonst teil. Der Wettkampf fand in Bochum statt. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich den Startplatz übernehmen konnte und so die Möglichkeit hatte, an diesem Triathlon teilzunehmen.
Der Wettkampf begann mit dem Schwimmen. Das Schwimmen lief für mich sehr gut und ich konnte von Anfang an einen guten Rhythmus finden. Dadurch konnte ich motiviert auf die Radstrecke wechseln.
Die Radstrecke hat mir insgesamt gut gefallen. Sie war abwechslungsreich und ließ sich angenehm fahren. Etwas anstrengend war allerdings der Anstieg, den man mit dem Fahrrad hochfahren musste. Trotzdem kam ich gut damit zurecht und konnte die Strecke erfolgreich beenden.
Anschließend ging es auf die Laufstrecke. Auch diese war sehr schön gelegen und hat mir gut gefallen. Ein kleiner Anstieg machte das Laufen etwas anspruchsvoller, war aber gut zu bewältigen. Insgesamt hat mir das Laufen viel Spaß gemacht und ich konnte den Wettkampf zufrieden abschließen.
Mit meinem Ergebnis bin ich sehr glücklich. In meiner Altersklasse belegte ich den 1. Platz. In der Gesamtwertung der Frauen erreichte ich den 25. Platz von 133 Starterinnen.
Dieser Triathlon war für mich eine besondere Erfahrung, weil es meine erste längere Distanz war. Ich habe viel dazugelernt und freue mich schon auf die nächsten Wettkämpfe.
Filip:
Erlebnisbericht Stadtwerke Triathlon Bochum 2026 von Filip.
Wir stellen uns alle zur Wettkampfbesprechung am Rande des Schwimmbeckens auf. An dem Zaun an der Seite stehen Zeiten damit wir uns in einer passenden Reihenfolge aufstellen können. Als recht guter Schwimmer gehe ich weit nach vorne und stelle mich an das Schild mit der 16min Zeit. Vor mir sind nur noch drei weitere, die sich schneller eingeschätzt haben. Während der Besprechung redet der erste Starter davon was für ein guter Schwimmer er wäre. Das Rennen startet. Der erste springt ins Wasser, die weiteren müssen immer in einem Abstand von 4 Sekunden starten. Dann war ich an der Reihe, ich springe ins Wasser und habe beim Tauchen schon den Starter vor mir eingeholt. Lange dauerte es nicht bis der erste, der grade noch so toll von sich gesprochen hatte zurückfällt und von uns überholt wird. Ein paar Armzüge später bin ich auf der gleichen Höhe wie der erste. Wir schwimmen ein paar Bahnen nebeneinanderher, bis ich langsam zurückgefallen bin. Ein weiterer Starter schwimmt an mir vorbei und ich hänge mich in seinen Wasserschatten. Wir schwimmen knappe 500 Meter weiter in der Reihenfolge, in der Zeit schwammen etwa zwei Leute noch an uns vorbei. 200 Meter vorm Schluss hängt er mich ab, aber beim Rauskommen aus dem Wasser bin ich dann der Schnellere und mache wieder einen Platz gut. Mit einer Zeit von 16:14 min war ich der dritt schnellste Schwimmer. In der Wechselzone angekommen mache ich mich schnell fürs Radfahren fertig, anders als viele andere ziehe ich mir die Radschuhe jetzt schon an und nicht erst auf dem Rad. Beim Wechseln hole ich noch einen Platz raus, sodass nur noch ein Starter vor mir ist. Ich laufe etwa zwei Meter hinter ihm den Hügel zur Radstrecke hoch und denke mir schon, was da so an seiner Hüfte noch runterhängt. Als wir oben ankommen, höre ich ihn nur fluchen das er seinen Schwimmanzug vergessen hat auszuziehen. Er stellt sich an die Seite, um das noch zu erledigen und ich laufe an ihm vorbei. Als ich dann auf dem Fahrrad sitze, fällt mir auf das ich grade wahrscheinlich der erste im Feld bin, aber das wird sowieso nicht lange halten. Einen Kilometer später rasen die ersten Triathleten an mir vorbei und ich verliere den Überblick auf welcher Position ich bin. Am Ende der ersten Runde sehe ich einen Bekannten von mir, der mit einer Staffel gestartet ist und mir grade auf seiner ersten Runde entgegenkommt. Ich schätze das ich ihn vielleicht noch einholen kann, bevor ich die vierte Runde beende. Als ich auf meiner zweiten Runde grade auf einem flachen Stück fahre, werde ich von der führenden Frau eingeholt. Es stellt sich heraus das sie durch besseres Equipment Bergab und in der Flachen schneller ist als ich, aber Bergauf bin ich dann der Schnellere und kann sie wieder einholen. Durch den ständigen Wechsel von Bergauf und ab überholen wir uns andauernd gegenseitig aber als wir dann in die Wechselzone fahren, war sie ein gutes Stück vor mir. Meinen Kollegen konnte ich leider nicht mehr einholen, aber er war nur noch ein kleines Stück vor mir, als ich in die Wechselzone gefahren bin. Mit einer Zeit von 01:04:17 war ich bei den Männern der 17 Schnellste Fahrer. An meinem Wechselplatz angekommen merke ich das die Triathletin direkt zwei Plätze neben mir ihre Sachen hat. Wir laufen fast gleichzeitig aus der Zone raus auf die Laufstrecke. Direkt am Anfang merke ich das es wahrscheinlich unmöglich ist ihr Tempo mitzulaufen. Nach 1km gebe ich es auf und lasse mich zurückfallen. Durch das Wetter und den steilen Hügel auf der Laufstrecke fühle ich mich die ganze Zeit nicht so richtig gut und schaffe es nicht ein gutes Tempo zu finden. Auf der Hälfte der zweiten Runde holte mich ein weiterer Starter der SG Welper ein: Mirco. Als ich endlich meine letzte Runde beginne, ruft mir der Fotograf schon zu, dass ich aber wirklich ein paar Körner seit der ersten Runde verloren hätte. Ich lache leicht und rufe ihm nur ein erschöpftes "Jo" zu. Nach einer Zeit von 45:14 beendete ich den Lauf als 29 schnellster Läufer. Insgesamt hat es für eine Zeit von 02:08:14 gereicht, mit der ich auf dem 11 Platz der Männlichen Gesamtwertung gelandet bin und somit zweit Bester in meiner Altersgruppe war.