07/10/2020
+++ Turnbrüder holen zwei letztlich deutliche Siege in eigener Halle +++
Es war ein schönes Gefühl für die Turnbrüder endlich mal wieder in der heimischen TKH-Halle in der Maschstraße zu spielen. Corona bedingt war die Zuschauerzahl zwar begrenzt, aber die Energie der jungen Wilden schwappte wieder einmal auf das heimische Publikum über. Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie gewinnen wollten. Konzentriert und fokussiert starteten die Hausherren mit einer 5:0 Aufschlagserie durch Henrik Behmenburg in die Partie. Ein ums andere Mal waren es wuchtige Angriffe über alle Positionen, sowie eine starke Blockarbeit die den TKH einen soliden 25:16 Satzgewinn bescherte. Der 2.Satz blieb dann anfangs ausgeglichen, bis der WVC dank vieler Fehler der Turnbrüder auf 16:10 davon ziehen konnte. Mahnende Worte, ein ruhiger Geist und ein unbändiger Wille, sowie Mika Opitz am Aufschlag liessen die Hannoveraner dann auf 16:16 heran kommen. Dann waren es erneut ein paar Kleinigkeiten, die dafür sorgten, dass die Gäste auf 18:16 erhöhen konnten. Wieder Behmenburg am Aufschlag und viele starke Abwehraktionen sorgten für eine 24:18 Führung. Erneut ein kurzer Aussetzer und Wolfenbüttel kam auf 22 Punkte ran. Dann machte Hannover mit einem wuchtigen Angriff über Geburtstagskind Lasse Barklage den Sack zum 25:22 zu.
In den 3.Satz starteten die Turnbrüder dann mit veränderter Aufstellung. Edin Mehic kam für Mika Opitz, Finn Mroß für Henrik Behmenburg und Torben Mohwinkel für Lasse Barklage. Die vielen Wechsel gaben dem Spiel keinen Bruch und Finn Mroß sorgte mit druckvollen Aufschlägen für eine 7:0 Führung. Mit viel Dynamik und Fleiß in der Abwehr erspielte sich der TKH Punkt für Punkt bei 13:6 gab Neuzugang Hendrik Bauerochse sein Debüt im TKH-Dress und ersetze Finn Klüsener auf der Mitte und bei 15:7 kam Tim Henning für Janne Schlör. Der Satz ging letztlich mit 25:12 verdient an den Gastgeber und erstmals an diesem Tag ertönte: „Hier regiert der TKH“.
In die 2.Partie gegen die 3.Mannschaft des TSV Giesen Grizzlies ging man mit leicht veränderter Formation und brauchte einige Bälle um sich zu akklimatisieren. Bei 16:18 nimmt Trainer Hartleib ein Time-Out und beruhigt das Team. Anschließend geht Janne Schlör zum Aufschlag und setzt den TSV unter Druck. Fortan kommt der TKH-Express wieder ins Rollen und gewinnt den Satz mit 25:21. Danach war es ein wahres Feuerwerk des Turn-Klubbs. Mit 25:16 und 25:9 wurde auch dieses Spiel mit 3:0 gewonnen. „Das hat schon Spaß gemacht nach so langer Zeit wieder in eigener Halle zu spielen. Wir haben aber gesehen, dass wir in den kommenden Wochen noch weiter hart an uns arbeiten müssen.“, so Kapitän Mika Opitz nach den beiden gewonnenen Spielen.
Am kommenden Wochenende geht es für die Turnbrüder dann nach Ibbenbüren um gegen in der Endrunde des NWVV-Pokals gegen die starken Drittligisten TSV Giesen Grizzlies II und die Tebu Volleys, sowie den Regionalligisten VSG Ammerland anzutreten. „Dort werden wir sicherlich viel Lehrgeld zahlen, aber aus solchen Spielen werden wir wieder viel lernen.“ freut sich Kapitän Mika Opitz auf die anstehenden Herausforderungen.