28/06/2020
Die Fitnessindustrie bombardiert uns mit immer neuen Methoden, Supplements, Übungen und Bildern.
Jeder versucht sich bestmöglich zu vermarkten. Ich nehme mich da nicht raus. Aber oft vermarkten sich Trainer/innen nicht aus dem inneren Wunsch heraus, Menschen nachhaltig zu helfen und ihr Leben zu verändern, sondern nur um das eigene Business schnellstmöglich nach oben zu skalieren.
Mit Willenskraft und Motivationstechniken und immer gleichen Floskeln, wird versucht unserem Leben neue Ansätze einzuhämmern und zum Verkaufsabschluss zu bewegen.
Ohne Rücksicht und aufrichtiges Interesse an unseren Lebensumständen und das was uns als Menschen auszeichnet. All unsere individuellen Schwächen, Unzulänglichkeiten und unsere Persönlichkeit bleiben bei vielen Trainern mit Schubladenplänen auf der Strecke.
Ich hatte das Gefühl mich in der Mikroebene des Fitnesskosmos zu verlieren und hatte oft Selbstzweifel.
Mittlerweile kenne ich mein Weg🧭 und aus aus Wissen, dem Prozess der Selbsterkenntnis weiß ich WAS, WIE und WARUM ich etwas tue oder bleiben lasse. Ich bin minimalistisch, liebe es andere und mich selbst zu ermutigen spielerisch über sich hinauszuwachsen und aufzublühen.
Ob der Trend der Selbstoptimierung uns wirklich nachhaltig hilft ist fraglich.
Es gibt so viel Informationen, die einen geradezu paralisieren können.
Von Trackingsystemen, neue High Tech Geräte usw.
Es sollte darum gehen eine Beziehung zu den Menschen herzustellen die auf Wertschätzung, Offenheit, Klarheit und gegenseitigem Vertrauen beruht.
Es geht darum sich als Coach auch selbst zu reflektieren.
Statt laufend neue Zertifikate zu sammeln, halte ich persönlich die innere Weiterentwicklung und Introspektion in Achtsamkeit und Mitgegühl für wesentlich sinnvoller und nachhaltiger.
Ich habe für mich erkannt, dass ich keine starren Pläne mag sondern es liebe spielerisch zu trainieren und trainieren zu lassen. Ich konzentriere mich auf das Gefühl einer Bewegung, halte inne, atme, bin im Hier und Jetzt.