Unser Kegelclub wurde am 15.02.1962 unter dem Namen " KSK Betriebsgemeinschaft T-Werkstatt " (Siemens) aus der Taufe gehoben. Am 27.09.1962 erfolgte auf einer Versammlung die Umbenennung in KSK Rivalen. Dazu waren damals drei Wahlgänge erforderlich, wobei zwei Vorschläge, nämlich
"Polterglück" und " Müßiggänger", unter den Tisch fielen. Die Mitgliederstärke war mittels Satzung auf 10 Personen begr
enzt, sollte dann 1964 auf 12 Personen erhöht werden. Die für jene Zeit üblichen, heute kuriosen Dinge soll der interessierte Leser auch erfahren. So war 1964 der stellvertretende Sportwart gleichzeitig "Unterhalter der nicht am Fenster sitzenden Kegelbrüder" (gemeint waren die Frontscheiben vor den Bahnen). Nur die Anschreiber durften während des Trainings am Fenster sitzen und waren seit Wochen durch Plan festgelegt. Unentschuldigtes Fehlen kostete 1,-- DM, Zuspätkommen wurde mit 0,50 DM bestraft. Aus "Erziehungsgründen" wurde für nicht ordnungsgemäße Sportkleidung ebenfalls 0,50 DM kassiert.
1967 nahmen erstmalig 2 Mannschaften am Punktspielbetrieb teil. Mannschaft in der D-Klasse. Gespielt wurden je 60 Wurf mit 5 Keglern pro Mannschaft. Auch der Beitritt von Norbert Kruse im Jahr 1971 bedeutete einen sportlichen Meilenstein im aufwärtsstrebenden Club. Die Jugend - von Norbert angezogen - strebte unaufhörlich zu den Rivalen. (Rolf Hans Karl, Jürgen Buckow, Carsten Woelki, Reinhardt Ahrberg, Michael Gneist).
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Im Spieljahr 1973 machte unser Club im hannoverschen Kegelgeschehen zum ersten Mal richtig auf sich aufmerksam, als der 1. Mannschaft der Austieg mit 24:0 Punkten in die Bezirksliga, der damals höchsten innerhannoverschen Punktspielklasse, gelang. Die Meisterschaft erkegelten H. Biller, Herbert Möller, Gerhard Reimann, Norbert Kruse und Horst Vette.
1977 war ein echtes "Rivalen-Jahr" und von Armin Kruses "Slogan": "Rivalen 77 - Niederlagen gibt's nicht" geprägt. Mannschaft stieg in die Landesklasse auf, die 2. Mannschaft in die Kreisliga. Erstmalig spielte eine 3. Mannschaft in der E-Klasse und schaffte den Aufstieg in die D-Klasse. Die Mitgliederzahl stieg auf 28 Personen, der Beitrag auf 25,00 DM. Sportlich ging es immer weiter aufwärts. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Landesklasse im Jahr 1978/1979 sorgte die 1. Mannschaft auch 1979/1980 für Furore und stieg in die 2. Bundesliga West auf (Robert Neumann, Thomas Steinecke, Manfred Steinecke, Ludwig Neumann, Horst Vette, Peter Mundt, Norbert Kruse, Arno Ottinger). Und noch einmal gelangen auch der zweiten und dritten Mannschaft die Aufstiege in die Bezirks- bzw. Was einige erhofft - aber so ernsthaft keiner geglaubt hatte - wurde 1980/1981 zur Realität. Unsere 1. Mannschaft wurde Meister der 2. Bundesliga West. Das entscheidene Spiel konnte mit +99 Holz gegen Flügelrad Nordenham zu unseren Gunsten entschieden werden. Die Unterlegenen erwiesen sich als faire Verlierer, und so wurde die mit dem Mitaufsteiger von der Nordseeküste gefeierte Meisterschaft im Paddelclub zu Döhren zu einem unvergessenen Erlebnis. Bundesliga konnte in den Jahren 1981/1982 (Platz 7) und 1982/1983 (Platz 6) sicher gehalten werden, ehe die 1. Mannschaft 1983/1984 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte absteigen mußte. Die trotz des Abstieges intakte Moral der 1. Mannschaft - aber auch, und das gehört einfach dazu, des gesamten Clubs - beweist der sofortige Wiederaufstieg 1985. Schon ein Jahr später erklommen die Rivalen mit der Bronzemedaille zum ersten Mal einen Treppchenplatz hinter Rot-Weiß Berlin und Grün-Weiß Braunschweig. Nach dem 5. Platz in der Saison 1986/1987 gelang im Spieljahr 1987/1988 mit dem Erreichen der Silbermedaille hinter Grün-Weiß Braunschweig erneut eine Steigerung. Das Entscheidungsspiel um eben diesen 2. Platz wurde mit 9051:8930 Holz über Bahnfrei Oldenburg in Bremen siegreich beendet. Wer dabei war, wird's nie vergessen - besonders die Bahnrückfahrt nicht. Und doch - es kam noch besser:
Am 18. März 1989 gegen 17.00 Uhr lagen sich 7 Bundesligaspieler, 1 Sportwart und jede Menge mitgereister Rivalen jubelnd in den Armen. Im letzten Saisonspiel hatte man Hamburg 46 mit +33 Holz besiegt und mit 19:3 Punkten den 1. Deutschen Meistertitel für Clubmannschaften auf Bohlebahnen errungen. Die Rivalen, welche den Deutschen Meistertitel erkämpfen konnten, waren:
Michael Hanke, Andreas Bünnemeyer, Carsten Blume, Thomas Radack, Robert Neumann, Thomas Steinecke, Horst Vette und Ludwig Neumann. Auch die anderen Mannschaften waren in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. So spielte die 2. Mannschaft 1989 in der Landesklasse Süd und die 3. Mannschaft in der 1. Kreisliga.
1990 traten die Spieler von Blau-Weiß Hannover komplett in den Club Rivalen ein. Trotz anfangs herbeigeredeter eventueller Schwierigkeiten hat sich diese Verschmelzung als äußerst harmonisch und sportlich effektiv herauskristallisiert. Mannschaft nahm den Platz von Blau-Weiß Hannover in der Bezirksliga ein
1992 erfolgte der Abstieg in die Bezirksklasse , 1995 der Wiederaufstieg in die Bezirksliga und im Jahr 2002 der Abstieg in die 1. Bezirksklasse.
1992 betrug die Mitgliederzahl 41 Personen und der Beitrag 35,00 DM. Die 2. Mannschaft stieg 1993 in die Verbandsliga auf. Im Jahr 2001 erfolgte der Abstieg in die Verbandsklasse Süd. Mannschaft beendete die Spielzeiten 1990, 1991 und 1992 mit den Plätzen 6, 8 und 6. Ab der Saison 1991/1992 wurden erstmalig 3 Spielpunkte vergeben und der Austragungsmodus auf Heim- und Auswärtsspiele abgeändert (vorher neutrale Bahnen). Nachdem die letzten 3 Jahre jeweils Plätze im Mittelfeld erreicht wurden, konnte man 1993 den 2. Deutschen Meistertitel bejubeln. Und was keiner zu diesem Zeitpunkt für möglich gehalten hat, es sollten noch 10 weitere Deutsche Meistertitel folgen (1994-2003). Während der Amtszeit von Herbert Möller als 1. Sportwart wurden 9 Deutsche Meistertitel errungen. Dies dürfte wohl für einen Sportwart einzigartig im Bohlekegeln sein. Mannschaft stieg 2003 wieder in die Bezirksliga auf. Nach 11 Deutschen Meistertiteln in Folge, belegte die 1. Mannschaft in der Saison 2003-2004 den 2. Platz hinter Rot Weiss - VGK 1912 Berlin, die damit ihren 8. Deutschen Meistertitel erringen konnten. In der Saison 2004-2005 meldelte sich die 1. Mannschaft eindrucksvoll zurück und gewann mit 8 Punkten Vorsprung auf ISV Itzehoe 09 ihren 13. Deutschen Meistertitel. Die Deutsche Meisterschaft 2005 haben folgende Kegler errungen:
Reinhard Butzke, Kai Ertingshausen, Michael Hanke, Stefan Kraeft, Michael Lotze,
Robert Neumann, Sven Wüllner, Jan-Christian Sales und Mathias Petters. Mannschaft schaffte nach 4 Jahren Spielzeit in der Verbandsklasse Süd, in der Saison 2004-2005 den Aufstieg in die Verbandsliga. Mit dem 10. Platz in der Bezirksliga sicherte sich die 3. Mannschaft den Verbleib in dieser Klasse. Die Saison 2005-2006 beendeten die Rivalen-Mannschaften wie folgt:
Die 1. Mannschaft belegte hinter dem Deutschen Meister KSG Berlin den 2. Platz. Mannschaft errang im 1. Jahr nach dem Aufstieg in die Verbandsliga einen guten 4. Platz
Die 3. Mannschaft sicherte sich mit dem 9. Platz wieder den Verbleib in der Bezirksliga. Obwohl die 1. Mannschaft in der Saison 2006-2007 in den Auswärtsspielen 16 Punkte holte, musste man sich letztendlich mit dem 2. Platz begnügen, da die Kegler von Rot Weiss - VGK 1912 Berlin 20 Auswärtspunkte erzielten und somit ihren 10. Deutschen Meistertitel errangen. Mannschaft belegte mit 17:16 Punkten den 5. Platz in der Verbandsliga. Mannschaft wurde 11. in der Bezirksliga und mußte damit leider in die 1. Bezirksklasse absteigen. Nachdem die 1. Mannschaft in den 2 letzten Spielzeiten jeweils 2. hinter Rot Weiss - VGK 1912 Berlin wurden, gelang es in der Saison 2007-2008 durch eine geschlossene Mannschaftsleistung über die gesamte Saison den 14. Deutschen Meistertitel zu erringen. Der Grundstein für diesen Erfolg war sicherlich der Auswärtssieg gleich am 1. Spieltag bei den Berlinern. Die Deutsche Meisterschaft 2008 gewannen folgende Kegler:
Reinhard Butzke, Kai Ertingshausen, Michael Hanke, Stefan Kraeft, Michael Lotze,
Dirk Lüdeke, Robert Neumann, Sven Wüllner. Die einzigen Spieler, die an allen 14 Deutschen Meistertiteln beteiligt waren, sind:
Robert Neumann und Michael Hanke
Die 2. Mannschaft wurde am Ende der Saison 6. in der Verbandsliga. Mannschaft musste leider kurz vor Beginn der Punktspiele zurückgezogen werden. Aufgrund von längerfristigen Verletzungen bei 3 Keglern war es nicht möglich, eine spielfähige Mannschaft an den Start zu bringen. Damit stand die 3. Mannschaft gleich als erster Absteiger in der 1. Bezirksklasse fest. Nach Abschluss der Saison 2008-2009 belegte die 1. Mannschaft in der Bundesliga den 3. Mannschaft erreichte in der Verbandsliga den 5. Eine 3. Mannschaft konnte aufgrund fehlender aktiver Kegler nicht für den Spielbetrieb gemeldet werden. Durch den Eintritt von 5 Keglern (Thorsten Scheidler, Dirk Richter, Klaus Tute, Jan Christian Sales und Marcus Heinz) bei Rivalen Hannover, können wir für die Saison 2009-2010 eine 3. und 4. Mannschaft für den Spielbetrieb in der Kreisliga melden. Die Saison 2009-2010 verlief für den Club Rivalen Hannover äußerst erfolgreich. Mannschaft belegte in der Bundesliga den 3. Mannschaft wurde Landesmeister der Verbandsliga Herren mit den Keglern
Dirk Richter, Thorsten Scheidler, Jan-Christian Sales, Kai Ertingshausen, Detlef Wolter, Marcus Heinz Stefan Kraeft, Dirk Lüdeke und Sven Wüllner. Bei den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga am 11.04.2010 in Brunsbüttel wurde die 2. Mannschaft von Rivalen Hannover souverän 1. und spielt damit in der Saison 2010-2011 in der 2. Bundesliga Nord-West. Mannschaft wurde ohne Verlustpunkte 1. der 2. Bezirksklasse und sicherte sich die für kommende Saison die Teilnahme in der 1. Bezirksklasse
Für die 3. Mannschaft spielten: Mathias Pettes, Stefan Walter, Klaus Tute, Kai Wolffram, Sebastian Christ und Jan Ertingshausen. Auch die 4. Mannschaft wurde mit den Keglern Udo Ertingshausen, Manfred Wiechmann, Horst Blume, Ludwig Neumann, Sebastian und Friedo Fuhrhop, sowie Sebastian Christ 1. der Kreisliga. Für die Saison 2010-2011 kann aufgrund fehlender aktiver Kegler keine 4. Mannschaft gemeldet werden. Die Saison 2010-2011 verlief für den Club nicht ganz so erfolgreich wie gewohnt. Mannschaft konnte sich den 3. Platz erobern. Mannschaft musste sich leider geschlagen geben und als Vorletzter den Gang in die Verbandsoberliga antreten. Mannschaft sicherte sich einen sehr guten 4. Platz in der Bezirksklasse. Aufgrund der Coronamaßnahmen wurden die Bundesligasaisons 2019/20 und 2020/21 jeweils abgebrochen. Die Spiele der zweiten Mannschaften waren 2020 bereits im Februar beendet. Die Mannschaft wurde Meister der Verbandsoberliga, konnte aber nicht an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilnehmen, da dort keine Damen eingesetzt werden dürfen.
2021/22 sowie 2022/ 23 lief es in der Bundesliga nicht so gut wie in vielen Jahren zuvor. In beiden Spielzeiten wurde die Bundesliga mit Platz 5 beendet. Die Zweite erreichte mit den Plätzen 2 und 3 jeweils das Treppchen. Aufgrund Verletzungen und Erkrankungen war der Klassenerhalt in der Bundesliga 2023/24 bis zum letzten Spieltag fraglich. Es musste ein Sieg im letzten Spiel gegen Kiel her. Das klappte nur bedingt, der Zusatzpunkt ging an die Förde. Da gleichzeitig NKC Berlin sein Heimspiel verlor, reichte es dennoch mit einer ordentlichen Portion Glück zum Klassenerhalt. Die Zweite stand am Ende der Saison mit Platz 3 erneut auf dem Treppchen. Die Herren von Saturn Misburg haben sich zu dieser Spielzeit mit ihrer Bezirksligamannschaft uns angeschlossen. In einem super spannenden letzten Spiel gegen Sparta reichte es zu einem Unentschieden. Da der Zusatzpunkt an uns ging, wurde die Mannschaft nahezu sensationell Bezirksmeister. In der Aufstiegsrunde fehlten dann lediglich 7 Holz zum erhofften Aufstieg. Die aktuelle Mitgliederzahl beträgt 38 Personen. Stand: 13.08.2024