16/08/2026
Unbequeme These: Vielleicht hilft dir deine Selfcare dabei, ein Leben auszuhalten, das du eigentlich verändern müsstest.
Yoga. Meditation. Journaling. Breathwork. Me-Time. Urlaub. Wellness. Achtsamkeit.
Ich liebe all diese Dinge.
Aber wir sollten aufhören, so zu tun, als wäre alles automatisch Selbstfürsorge, nur weil es sich für einen Moment gut anfühlt.
Denn was passiert, wenn du dich sonntags regulierst …
… damit du montags wieder über deine Grenzen gehst?
Wenn du meditierst, um deinen Stress besser auszuhalten?
Wenn du mit Atemübungen und Breathwork dein Nervensystem regulierst – nur um danach wieder genauso weiterzumachen?
Wenn du Yoga machst, damit dein Körper noch ein bisschen länger mitspielt?
Dann wird es spannend.
Denn vielleicht ist das manchmal gar keine echte Selbstfürsorge.
Vielleicht ist es nur verdammt gute Wartung eines Systems, das dich erschöpft.
Und NEIN: Das bedeutet nicht, dass Yoga, Meditation oder Atemarbeit nichts bringen.
Im Gegenteil.
Aber echte Stressregulation, Nervensystemregulation, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung sollten uns nicht nur dabei helfen, Belastung besser auszuhalten.
Sie dürfen uns auch dabei helfen, überhaupt wieder zu bemerken, was wir da eigentlich aushalten.
Und vielleicht irgendwann zu fragen:
Will ich mich wirklich immer besser regulieren –
oder darf sich auch etwas in meinem Leben verändern?
Das ist für mich der Unterschied zwischen:
„Wie halte ich noch mehr aus?“
und
„Was brauche ich eigentlich wirklich?“
🔥 Und jetzt interessiert mich deine Meinung:
Ist Selfcare manchmal nur gesellschaftlich
akzeptiertes „Mach dich wieder funktionsfähig“?
Schreib JA, NEIN oder deine ganz eigene Sicht in die Kommentare. Ich bin gespannt, ob wir uns hier einig sind.
Und wenn du Content über Breathwork, Nervensystem, Stressregulation, Yoga und Selbstfürsorge willst, der dir nicht zum 847. Mal sagt, du sollst einfach mehr auf dich achten:
→ Folge mir. Hier darf es auch mal unbequem werden.