18/06/2026
AUSWÄRTS IN AACHEN: STEIGT ROTE ERDE SCHON AM SONNTAG AUF?
Einen schwachen Auftritt legten die Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 zuletzt beim SV Krefeld 72 III hin. Der Tabellenführer der Oberliga unterlag beim Vorletzten mit 9:11. Am Sonntag (21. Juni, 20.15 Uhr) beim Tabellensechsten Aachener SV fordert Rote Erde-Coach Kristian Berg eine deutliche Leistungssteigerung. „Die Defensivarbeit in Krefeld war im Großen und Ganzen okay.“ Aber wir müssen uns im Angriff viel mehr bewegen, um zu Chancen zu kommen“, stellt der Trainer klar.
Zumindest auf die Tabelle hatte die Pleite in Krefeld am Ende allerdings überraschend keine Auswirkungen. Die dritte Mannschaft des Aufsteigers in die 1. Bundesliga wird keine weiteren Spiele mehr in dieser Saison absolvieren und steht damit als Absteiger in die Verbandsliga fest. Damit werden auch sämtliche bereits absolvierten Partien mit 10:0 für die Gegner der Krefelder gewertet. Aus der Niederlage des SC Rote Erde wird damit also am grünen Tisch ein Sieg.
Die Ausgangsposition der Hammer im Saisonfinale verbessert das spürbar. Denn sie brauchen aus den verbliebenen drei Spielen jetzt nur noch einen Sieg, um den zweiten Rang sicher zu haben, der den Aufstieg in die Wasserballiga West bedeutet – die ehemalige 2. Liga West. Bei zwei Siegen wäre auch der Oberligatitel sicher, den der SC Rote Erde anvisiert.
Hamms Trainer Berg will möglichst schon in Aachen Klarheit in Sachen Aufstieg schaffen. „Sonst wird der Druck in den verbliebenen beiden Heimspielen deutlich größer“, warnt er. Denn: Mit einfachen Gegnern wird es der SC Rote Erde auf der Zielgeraden nicht zu tun bekommen. Nach dem Aachen-Spiel geht es am 29. Juni (20.30 Uhr) im Maximare gegen die SGW Iserlohn, die den SC Rote Erde aus dem Pokalwettbwerb des Schwimmverbandes NRW warf. Letzter Gegner am 10. Juli (19 Uhr) im Freibad Süd wird ausgerechnet der bisher hartnäckigste Verfolger Düsseldorfer SC II sein. Ein Endspiel um den Aufstieg und die Oberligameisterschaft will Coach Berg deshalb verhindern.
„In Aachen, wird es auf Kleinigkeiten ankommen. Wir müssen bereit sein, uns dort den A***h aufzureißen. Diese Bereitschaft hat in Krefeld gefehlt“, kritisiert der Rote Erde-Trainer. Er ist sich sicher: „Ein Selbstläufer werden der Aufstieg und der Titel nicht. Auch wenn wir aktuell vier Punkte Vorsprung in der Tabelle haben.“