03/12/2018
Meine Welt der Farben – Der Weg zu mir selbst
Die Welt ist viel schöner in all ihren Farben als der graue Alltag, den wir in unserer Gedankenwelt erschaffen
Meine Reise begann sehr früh als Kind, wo das Malen noch aus vollen Herzen mit Spaß und Freude ohne jede Bewertung erfolgte.
Mich faszinierte die Vielfalt der Farben aber auch ihr Geruch. Ob Buntstifte, Wachsmaler, Filzstifte oder Tusche, wie ein Schnüffler
war ich in Trance, vergaß Raum und Zeit. Heute würde ich sagen, Iris war verbunden mit ihrem inneren Flow.
Ich fühlte mich wie eine kleine Künstlerin voller Stolz Dinge zu kreieren.
In der Schule hörte ich dann von meiner Kunstlehrerin „Wer hat dir geholfen?“ „Das hast du nicht gemacht“ und ich bekam daraufhin eine
schlechtere Zensur.
Dieses Erlebnis trennte mich von meinem inneren zarten Künstler, so dass ich der Überzeugung war: Ich kann nicht malen!“ „oder “Mir traut keiner was zu!“
Jahre später kam ich in Berührung mit der Ölmalerei. Es machte mir Spaß Blumenmotive zu malen. Dick Farbe aufzutragen um ja keine Gefühle zu zeigen und
natürlich mit Vorlage, damit es bloß ein „Schönes Bild“ wird.
Ich stellte fest, dass ich von außen eine Bestätigung brauchte, ja sogar einforderte um das Gefühl zu haben: Ich bin eine Künstlerin.
Ich habe mir da noch nicht die Frage gestellt, wer da eigentlich aktiv malt. Heute weiß ich, es war der Kopf. Er fordert einen Plan, ja möglichst einen guten
Plan, denn der Perfektionist in mir muss zufrieden gestellt sein.
Eine Frage an Dich: Was macht eigentlich einen echten Künstler aus? Ein technisch perfektes Bild abzuliefern? Oder darf man auch einfach nur Spaß haben am Erschaffen, im Prozess sein und seinen ganz eigenen Ausdruck finden?
Das Schicksal nimmt manchmal seltsame Wege. Auf einem Malkurs nahm ich versehentlich das falsche Grün für mein Pflanzenbild und schaffte es damit mich in eine lange Malblockade zu manövrieren. Überzeugt davon ich kann nicht malen, rührte ich keinen Pinsel mehr an.
Erst Jahre später in der Ausbildung zur Transformationstherapie lernte ich mein Herz zu öffnen, für mich! Ich spürte eine Sehnsucht in mir wieder kreativ tätig zu sein, etwas was so lange im Verborgenen geblieben war. Ich wollte wieder Malen mit den Händen, mit viel bunter Farbe, mir nah sein, aber es sollte sich Leicht anfühlen wie ein Hauch von Freiheit in mir. Ich kam in Kontakt mit der Intuitiven Malerei, die all meine Potentiale hervorhob.
BUNT-FREI-SEIN, ja hier brauche ich keinen Plan, sondern nur ein offenes Herz und Mut mir selbst zu begegnen. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch,
keine Bewertung, hier zählt der Spaß und die Freude am TUN. Das Genießen und Eintauchen , im Flow sein für ein gutes Lebensgefühl.
Ich bin inzwischen so gern vor meinen eigenen Spiegel, der Leinwand, dass noch viele Abenteuer folgen werden.