13/06/2026
Nun liegt das erste offizielle Rennwochenende, bestehend aus Gastfahrertag und dem 1. Lauf zum Hamburger RC-Cup, schon zwei Wochen zurück. Das bedeutet aber auch: Nächste Woche geht es schon weiter!
Samstag ist gleich Gastfahrertag auf dem Hansering.
Und die beste Idee hatte mal wieder Jens: Den MACH-Timer, der für Ruhe und ausreichend Zeit für alle Autos der verschiedensten Klassen sorgte.
Das tat auch Not, denn das Fahrerlager war wieder gut gefüllt und alle wollten unbedingt fahren. Hoffentlich können wir die vielen "Neulinge" bald überzeugen, am Sonntag gleich am Rennen teilzunehmen.
Doch auch so hatten alle ihren Spaß am Fachsimpeln, Schrauben, Schnacken. Nebenbei hatte Jens sogar Zeit, spontan Gäste ein paar Runden mit einem Leihauto drehen zu lassen.
Das Besondere am Gastfahrertag ist die Liebe zum Detail. Am Renntag wird Wert auf Aerodynamik gelegt, doch am Samstag fahren auch mal Autos auf der Rennstrecke, die ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen.
Am Sonntag dann der lang erwartete erste Lauf zum Hamburger RC-Cup.
Uwe konnte bei der Fahrerbesprechung 30 Fahrer begrüßen, die in sechs Klassen an den Start gingen. Zwei spontane Anpassungen sorgten für einen Zeitplan, der gerade noch im normalen Rahmen blieb. So starteten erstmals die Frontis zusammen mit den Plastic Cars und die neugeschaffene Klasse 1/8 GT mit der Klasse 1/8 GT3 nach DMC-Reglement. Mit einer kleinen Anpassung an der Untersetzung der Frontis wird das in Zukunft noch besser passen.
Pünktlich um 10 startete dann die GT-Klasse. Christian hatte leider vergessen, sein Auto in den Blinky-Modus zu versetzen und fuhr damit gleich in die Disqualifikation. Die Chance nutze sogleich Marc zum Sieg im ersten Qualifikationslauf, eine starke Leistung in den folgenden Läufen sicherte ihm den zweiten Startplatz im Finale hinter Christian, der mit den folgenden Läufen recht sicher die Pole ergatterte. Mathias steigerte sich in den Qualifikationsläufen und konnte Uwe hinter sich lassen.
In den Finals lief es für Marc nach starkem Start nicht mehr so gut. Das erste Finale musste wegen technischer Probleme neugestartet werden; damit verlor Mathias seinen hart erkämpften Platz an Marc, der ihn bis ins Ziel verteidigen konnte. Dieser zweite Platz bescherte ihm den dritten Platz auf dem Podium, Uwe hatte mit gleicher Punktzahl das Nachsehen. Mathias freute sich riesig über seinen Sieg im dritten Finale und den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Christian schaffte im zweiten Finale 34 Runden und machte sich damit zum verdienten Gesamtsieger.
Nach den GTs folgten die Autos der Klasse EG8e. Mit sechs Fahrern ging ein recht ordentliches Feld an den Start, das Ga***rd über den gesamten Tag dominierte. Am ehesten konnte Marco mithalten, der sich in der Qualifikation und im Finale den zweiten Platz sichern konnte. Dietmar wurde in den Qualifikationsläufen immer schneller, konnte seinen dritten Startplatz aber nicht bestätigen und musste Mario den dritten Podiumsplatz überlassen. Christopher konnte die Geschwindigkeit seiner Konkurrenten noch nicht mitgehen, belegte aber durch Marcs unglücklichen Ausfall den vorletzten Platz.
Die gemeinsame Klasse aus Frontis und Plastic Cars brachte so viele Fahrer an den Start, dass zwei Qualifikationsgruppen gebildet werden konnten. Thorben nutzte den Geschwindigkeitsvorteil voll aus und sicherte sich vor Stefan die Pole-Position. Arsenij zeigte eine konstante Leistung, seine 16 Runden spulte er in Zeitunterschieden von nur 0,6 Sekunden ab - noch einen Tick schneller, und er kämpft um die Podiumsplätze.
Den größten Sprung in den Ranglisten machte dieses Mal Thorsten. Von Platz sechs gestartet, konnte er sich auf den vierten Platz vorarbeiten. Wie in der Qualifikation war Thorben auch in den Finals zu schnell für den Rest des Feldes, sogar für Stefan, der Jan, den Drittplatzieren, recht deutlich hinter sich lassen konnte.
Im zweiten Finale zeigte Rüdiger, dass für ihn noch deutlich mehr zu erreichen ist. 24 Runden, das schaffen nur wenige. Dahinter spielte sich ein Dreikampf zwischen Patrick, Arsenij und Martin ab. Dieses Mal konnte sich Patrick durchsetzen, doch er spürte bereits den Druck.
Fast so deutlich wie in der Klasse EG8e setzte sich Ga***rd auch mit seinem Formel-Auto durch. Dahinter lauerten Frank und Marc aber schon auf Fehlerchen, um diese knallhart auszunutzen. In den Vorläufen lagen die beiden eng beieinander, gerade weil Marc immer schneller wurde. Hier bahnen sich weitere spannende Rennen an. Zeljko hatte auf die absolute Spitzengruppe mehr Abstand, als ihm lieb sein konnte, hielt aber seinerseits Jörg und Torsten stets hinter sich.
In den Finalläufen konnte Frank den Abstand auf Ga***rd etwas verkleinern, der spürte den Druck. Im dritten Finale nutzte Marc dann Franks kleinste Schwächen aus und sicherte sich dort den zweiten Platz. Torsten konnte seine Platzierung aus den Vorläufen um einen Platz verbessern, damit musste sich aber Jörg mit dem letzten Platz begnügen. Zeljko hatte auch in den Finals Platz nach vorne und hinten.
Auch in der Klasse Stock bot sich eine Aufteilung in zwei Gruppen an, damit alle Fahrer konzentriert ihre Runden drehen konnten.
Und was war da mit Sandro los? Im ersten Qualifikationslauf konnte er den bekannt starken Stefan hinter sich lassen. Zog da ein neuer Stern am Fernsteuerautorennfahrerhimmel auf? Nun, noch nicht dauerhaft. Im zweiten Lauf zeigte Stefan, dass er noch deutlich schneller kann, und Sandro konnte seine Zeit nicht halten. Im dritten Lauf griff dann Carsten um den Kamp um die Pole-Position ein und konnte ihn für sich entscheiden.
Ebenfalls richtig schnell unterwegs war Martin, der sich in den schon fast traditionellen Zweikampf zwischen Jens und Sandro erfolgreich einmischen konnte. Schade, dass er die starke Leistung nicht im Finale wiederholen konnte, so viel er vom vierten auf den achten Platz zurück.
Für Marc ging es in die andere Richtung. Nicht ganz zufrieden mit dem achten Startplatz, konnte er sich in der Endauswertung über den sechsten Platz freuen. Das ging nur, indem er auch Michael hinter sich lassen konnte, der wieder einmal ein richtig gutes Rennen zeigte. Zusammen mit Jan kündigt sich zudem ein weiterer spannender Mehrkampf an. Andreas konnte an den Finalen leider nicht teilnehmen, wer weiß, was drin gewesen wäre.
Zu guter Letzt ging die von vielen mit Spannung erwartete Klasse Pro10 ins Rennen. Die Spannung setzte sich noch nicht in Teilnehmer um, lediglich drei Fahrer starteten beim ersten Auftritt auf dem Hansering.
Sportlich-fair, um Ga***rd und Frank nicht im Weg zu stehen, zog Jörg zudem noch zurück, und so war es dann ein sehr exklusiver Zweikampf, den Ga***rd für sich entscheiden konnte.
Feinabstimmung im Reglement ist noch nötig, gerade im Hinblick auf die passende Fahrzeit. Wie in den anderen Klassen auch zeigte Ga***rd seine Geschwindigkeit auf der Strecke, Frank seine Konstanz und Beherrschung der Technik.