25/12/2025
10 Tage noch… Untrainierbar? 3vT braucht der TSV
Es ist lange Traditionen beim Ausrichter, dass die Treeners heftig in Frage gestellt werden, um dann doch wieder ein Jahr Gnadenbrot zu erhalten. 2025 gab es nun aber tatsächlich Veränderungen… oder doch nicht? Lest selbst und vor allem FROHE WEIHNACHTEN 🎄
Aufbruch - aber kein Zerbruch!
„Männers, ich gebe hiermit bekannt, nach sehr langen und schwierigen Überlegungen, dass ich nächste Serie nicht mehr Trainer sein möchte!“. Rumms! Klopp’sche Momente am Strand der Cala Agulla im Sommer 2025! Das „nie zu akzeptierende“ ist eingetreten. Die eine Hälfte des nun einstigen Trainerduos, zwischen denen aus eigener Erzählung nie ein Blatt passte, legte das Zepter beiseite - und spätestens da war klar: die Zeit, die bei uns immer abzuprallen schien, macht aber auch vor uns keinen Halt. Michi Kröger, einer der Titelhamster unserer Silberrücken, hat Schluss gemacht, konzentriert sich nun ausschließlich auf die ü60 sowie die eigene Körperreparatur. Was nun? Die ü40 im Vakuum. Abstieg, Trainerabgang, kaum Nachwuchs - und immer mehr und mehr der einstigen Gründer dieser legendären Truppe, die unzählige Meisterschaften, Pokale und auch Wandsbek-Cups geholt hat, orientieren sich Richtung ü60, um dort die Trophäen zu ergattern.
Also das Aus für die ü40? Nein, aber auf jeden Fall eine Umorientierung. Vom ehemals unzertrennlichen Dompteur-Duo ist Mandel als Säule weiterhin dabei und hat sich mittlerweile einen ebenbürtigen „Kröger-Ersatz“ heran gezüchtet: Marco Henning! Das neue Duo steht. Aber was ist mit der Truppe selbst? Der Start war sehr holprig. Nach einem schwachen Auftritt bei Croatia folgte ein ebenso dürftiges Engagement im Pokal gegen Ligarivale Hellbrook, verbunden mit dem Pokal-Aus in Runde 1. Sollte es etwa so weiter gehen wie vor dem Abstieg?! Es folgte Spiel Drei gegen Rahlstedt - und hier konnten wir inklusive ü60-Aushilfe Ole und Dedl gerade noch elf Mann zusammenkratzen. Das Resultat dagegen war ein bärenstarkes 1:1! „Moment mal?!“ sagt nun der aufmerksame Beobachter, „Jaenisch und Mohr haben doch auch mitgespielt?!“. Korrekt!
Die beiden Maschinen der ü60 zuzuschreiben wäre nahezu Blasphemie. Die beiden sind unmenschlich, spielen neben ü60 weiterhin ü40 (sofern der Kadaver es hergibt) - und das als Leistungsträger und im Falle Tommie’s natürlich weiterhin als Captain. Chapeaux. Ebenso denjenigen, die bei der ü40 immer ausgeholfen haben, wenn’s vom Material her eng wurde. Jockel Bremer und Jörg Steffens sind hier ebenfalls außerhalb Ihres Jahrgangs eingesprungen. Wahnsinn! Zurück zur Saison: 2025/26 geht also weiter, wie die vorherige aufgehört hat. Recht erfolglos mit wenig Material! Henning bereits vor dem Aus? Nee, natürlich nicht. Es folgte der „Gamechanger“ - mit Namen Michel. Neuzugang ab September, mit 39 absoluter Jungdachs der Truppe und unfassbar fit. Ein bisschen Fussi kann er dazu auch noch… Es brauchte noch eine gewisse Anlaufzeit, bis wir uns fanden und den Wendepunkt (im Positiven Sinne) erreichten. Diesen machten wir im Berne-Spiel aus. Endlich überzeugend, endlich guter und sauberer Fußball (überwiegend) - und endlich wieder ein Erfolgserlebnis, dass uns tragen sollte.
Es folgten starke Siege gegen Poppenbüttel und Hoisbüttel und Zack, standen wir recht weit oben, alles garniert mit einem jeweiligen Siegerfoto und „Es gibt nur ein Marco Henning“-Gesängen. Ungewohnt! So ungewohnt, dass wir uns von UH-Adler erst einmal wieder abholen und mit 2:5 abschießen ließen. „Henning raus, Henning raus!“ - so schnell kann’s gehen, Kröger kennt es… Nun, das letzte Spiel sollte uns positiv in die Winterpause verabschieden. Auf naßen Grant – man fühlte sich an die alten Zeiten vor den grünen Plastikhalmen erinnert, als man noch die Grantkörner aus den offenen Knien gepult hat – folgte ein schwer erkämpfter 4:2-Sieg gegen Hellbrook. Und das immerhin ohne Torwart. Geht doch - und als somit Drittplatzierter ging’s in die Winterpause. Und nun Wandsbek-Cup? Joah, vielleicht etwas besser als im Vorjahr abschneiden wäre schön. Hauptsache, es wird eine runde Sache. Und solange unser Dedl das mit seinem Team plant und organisiert, können wir uns sicher sein, dass es wieder ein Highlight wird. Dedl, Du bist eine Legende!
Und nun viel Spaß allen Teilnehmern - und wie immer: bleibt heil und munter. Und dieser Satz soll nicht nur eine Floskel sein. Gerade im zurückliegenden Jahr haben wir selbst innerhalb der Truppe einige schwere Gesundheitsschläge und leider mehr einstecken und miterleben müssen, ein recht hartes 2025 liegt hinter uns. In diesem Sinne: achtet aufeinander, bleibt gesund und ein frohes neues Jahr. Schrubber, ü40 - Wandsetal