16/04/2025
SC Alstertal-Langenhorn 3. Herren – Altona 93 4. Herren (11.04.2025)
Endstand: 0:6 – Freitagabend, Flutlicht, Fußballliebe
Freitagabend, 19:30 Uhr, bestes Fußballwetter – da riecht’s nach Kabinenschnack, Rasensprengerromantik und 90 Minuten Rasenschach mit gelegentlichen Grätschen. Die 4. Herren von Altona 93 gastierten bei den 3. Herren von SC Alstertal-Langenhorn. Spoiler: Der Abend wurde für Altona ein kleines Fußballfest – für SCALA hingegen eher ein Fall für Wärmflasche und Seelenpflaster.
1. Halbzeit – Wurst als Golfschläger und erste Duftmarken
Die Partie startete verhalten. In den ersten Minuten plätscherte das Spiel wie ein schlecht gelaunter Bachlauf durchs Mittelfeld – viel Geholze, wenig Glanz. Es dauerte, bis Struktur ins Spiel kam. Unser Coach hatte früh eine treffende Diagnose parat: „Schlechter Tag, um Augen zu haben.“ Der Schiri schien da nicht widersprechen zu wollen – seine Linie war irgendwo zwischen Improtheater und Tarotkarten. Trotzdem kämpfte sich Altona rein. Nach ein paar Warnschüssen – u.a. einem Eins-gegen-eins von Piet, der am Keeper scheiterte – war es in Minute 28 soweit: Freistoß-Gewühl im Sechzehner, die Kugel fällt Piet vor die Füße, der netzt ein – 1:0. Der Knoten war geplatzt, und das Spiel kippte endgültig zugunsten der Gäste. Nur Augenblicke später wurde Silas bei einem Freistoß zum Architekt mit Zirkel und Lineal. Maßflanke auf den zweiten Pfosten, Sean schraubt sich hoch wie ein junggebliebener Klose – 2:0, Kopfball in den Knick. Der Jubel? Verdient euphorisch. Trainer Criddel, selten um Worte verlegen, kommentierte den ein oder anderen laschen Abschluss zuvor mit: „Kannste Wurst bei Aldi kaufen und als Golfschläger verwenden, die Bälle kämen härter.“ Aber mit dem zweiten Treffer wurde auch er milder. Kurz vor der Pause der nächste Stich ins SCALA-Herz: Sean wird auf die Reise geschickt, tanzt den Torwart aus wie eine Bauchtänzerin auf Speed und schiebt lässig ein – 3:0. Spätestens jetzt war der Drops fast gelutscht.
2. Halbzeit – Einbahnstraße mit Vollgas
Spielbericht: SC Alstertal-Langenhorn 2. Herren – Altona 93 4. Herren (11.04.2025)
Endstand: 0:6 – Freitagabend, Flutlicht, Fußballliebe
Freitagabend, 19:30 Uhr, bestes Fußballwetter – da riecht’s nach Kabinenschnack, Rasensprengerromantik und 90 Minuten Rasenschach mit gelegentlichen Grätschen. Die 4. Herren von Altona 93 gastierten bei den 2. Herren von SC Alstertal-Langenhorn. Spoiler: Der Abend wurde für Altona ein kleines Fußballfest – für SCALA hingegen eher ein Fall für Wärmflasche und Seelenpflaster.
1. Halbzeit – Wurst als Golfschläger und erste Duftmarken
Die Partie startete verhalten. In den ersten Minuten plätscherte das Spiel wie ein schlecht gelaunter Bachlauf durchs Mittelfeld – viel Geholze, wenig Glanz. Es dauerte, bis Struktur ins Spiel kam. Unser Coach hatte früh eine treffende Diagnose parat: „Schlechter Tag, um Augen zu haben.“ Der Schiri schien da nicht widersprechen zu wollen – seine Linie war irgendwo zwischen Improtheater und Tarotkarten.
Trotzdem kämpfte sich Altona rein. Nach ein paar Warnschüssen – u.a. einem Eins-gegen-eins von Piet, der am Keeper scheiterte – war es in Minute 28 soweit: Freistoß-Gewühl im Sechzehner, die Kugel fällt Piet vor die Füße, der netzt ein – 1:0. Der Knoten war geplatzt, und das Spiel kippte endgültig zugunsten der Gäste.
Nur Augenblicke später wurde Silas bei einem Freistoß zum Architekt mit Zirkel und Lineal. Maßflanke auf den zweiten Pfosten, Sean schraubt sich hoch wie ein junggebliebener Klose – 2:0, Kopfball in den Knick. Der Jubel? Verdient euphorisch.
Trainer Criddel, selten um Worte verlegen, kommentierte den ein oder anderen laschen Abschluss zuvor mit: „Kannste Wurst bei Aldi kaufen und als Golfschläger verwenden, die Bälle kämen härter.“ Aber mit dem zweiten Treffer wurde auch er milder.
Kurz vor der Pause der nächste Stich ins SCALA-Herz: Sean wird auf die Reise geschickt, tanzt den Torwart aus wie eine Bauchtänzerin auf Speed und schiebt lässig ein – 3:0. Spätestens jetzt war der Drops fast gelutscht.
2. Halbzeit – Einbahnstraße mit Vollgas
Zur Pause wurde durchgewechselt: Frische Beine kamen, aber der Spielverlauf blieb derselbe – Altona mit dem Gaspedal bis zum Bodenblech. In der 49. Minute fiel das 4:0 – diesmal war Luca zur Stelle. Nach einem Freistoß kullerte die Kugel wie ferngesteuert vor seine Füße – eiskalt vollstreckt. Wie man ihn kennt.
Luca blieb ein Aktivposten: Über links zündete er ein paar Mal den Turbo, Arne verpasste eine Hereingabe nur knapp. SCALA wirkte zu diesem Zeitpunkt, als hätten sie die Bedienungsanleitung fürs Verteidigen in der Kabine vergessen.
Dann die 76. Minute: Freistoß Altona – Arne mit dem Zuckerball, Silas steigt hoch, nickt ein – 5:0. Und als sei das noch nicht genug, setzte Rodi mit dem 6:0 die Kirsche auf die Sahnetorte.
Fazit:
Ein rundum gelungener Ausflug für Altona 93 – spielfreudig, torhungrig und hinten größtenteils solide. Die Trainer-Zitate waren so pointiert wie die Abschlüsse in Halbzeit zwei. SCALA hingegen wirkte überfordert – ihre Spielidee glich einem YouTube-Tutorial bei schlechtem WLAN.
Ein verdienter 6:0-Auswärtssieg – mit viel Spaß, feinen Freistößen und ein bisschen Kabarett an der Seitenlinie.