29/10/2018
➡️ Großer Dämpfer beim 1:4 gegen HEBC ⬅️
Beim gestrigen Heimspiel gegen den Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club wurde die Chance, sich weiter oben abzusetzen, fahrlässig verspielt.
Der Gegner kann sich somit wieder im Aufstiegskampf zurückmelden.
Endstand - 1:4 (1:1)
Tor - Kolbe (1:0)
In der 1. Hz war Lokstedt die klar dominierende Mannschaft und ließ den Ball und Gegner gut laufen.
Gute und größtenteils sichere Passstafetten führten zu einem optischen Übergewicht im Mittelfeld. Während HEBC das schnell realisierte und sich zügig geschlossen zurückzog, haben wir uns schwer getan gute Ansätze zu Ende zu spielen. Dann klingelt es verdientermaßen im Kasten vom Gast, als die Eintracht einen guten schnellen Ball vor das Tor gebracht hat. Kolbe, aus der 1. Herren abgestellt nutzte eiskalt den abprallenden Ball vom Torhüter. Auch in der Folge bestimmte man das Spiel, hatte jedoch mit Unkonzentriertheiten im Aufbau zu tun. Aus dem nichts dann 1 Minute von Ende der 1. Hz das Gegentor, bei dem man über außen verladen lässt und dann den in den Strafraum abgelegten Ball nicht verhindern konnte.
Nach der Halbzeit ein völlig anderes Bild, vogelwild spielte die Eintracht nach vorne, Positionen wurden nicht mehr richtig besetzt und gehalten. HEBC bekam immer mehr Aufwind und immer mehr den Glauben an den Auswärtssieg zurück.
So ist es ein schlecht vorgetragener Ball auf den Außen der zum Konter und 1:2 von HEBC führt.
Wenige Minuten später klingelte es wieder - 1:3. Ballverlust im Mittelfeld.
Das 1:4 am Ende ein individueller Patzer.
Der Sieg des HEBC geht somit in Ordnung, da man kompakt als Einheit und abgeklärt das Spiel nach dem 1:2 runterspielte und die Konter und individuellen Fehler der Eintracht Spieler nutzte.
Insgesamt ein deutlich schwächeres Spiel von der 2. Herren bei dem auch der Nimbus der Unbezwingbarkeit am Sportpark sein Ende gefunden hat.
Betrachtet man die letzten Ergebnisse auf dem Papier 4S - 1U - 1N, kann man nach wie vor von einer zufriedenstellenden Serie sprechen. Hilft allerdings bei der Konstanz der Spitzenreiter im Kampf um den Aufstieg recht wenig.
"Das wir in 28 Spielen auch mal verlieren werden ist klar. Die Niederlage ärgert mich weniger als die Tatsache, dass wir in 3 Spielen dämlich die Punkte teilen mussten. Wenn wir aus 13 Spielen - 11 Siege holen und nur die 2 Niederlagen auf dem Konto haben, wären wir alle zufrieden." 🗣️💬 - Patrick Scholz (Trainer)
Jetzt wartet mit Stellingen ein unberechenbarer Gegner auf die Eintracht, bei dem man schon fast mit einem Sieg zurückkehren muss, wenn man weiterhin vom Aufstieg träumen will.