Hoppetosse on Tour

Hoppetosse on Tour Mit der Hoppetosse durch Stadien nah und fern. Zwischen Betonstufen, Bahnwahnsinn und Fußballromantik. Kommentieren erwünscht!

Hier werden Menschen und Meinungen mit Respekt behandelt. Auslachen, Rassismus und Beleidigungen werden nicht geduldet.

Es gibt Stadien, die lange auf der Liste stehen, bis man sie macht. Vor 2 Jahren hätte die Hoppetosse schon einmal die G...
08/06/2026

Es gibt Stadien, die lange auf der Liste stehen, bis man sie macht. Vor 2 Jahren hätte die Hoppetosse schon einmal die Gelegenheit gehabt, aber sie entschied sich damals für das schöne Stadion in Eisenhüttenstadt. Letztes Jahr auf dem Heimweg des Conference-League-Endspiels hätte es geklappt, wenn das Spiel nicht verlegt worden wäre. Und am Samstag war es endlich soweit. Da die Strecke nach Berlin immer noch dicht ist, musste somit der Umweg durch die Provinz und mehr Zeit eingeplant werden. Die Zugfahrt war auch deshalb recht unentspannt, weil die beiden Züge nach München zuvor ausfielen und dieser dementsprechend aus allen Nähten platzte. Ein Hoch auf die BahnBonusplätze, die mir immer einen Sitzplatz garantieren.
Nach über 4 Stunden kam man dann in der Oderstadt an und erstmal wurde die Dönerbude des Vertrauens aufgesucht. Ging am Ende zu Lasten des Tests der Stadiongastro, aber man kann nicht alles im Leben haben. Ab Spielbeginn gab es Freibier, was irgendwie alle toll fanden...
Mich trieb es einmal um das weite, tolle Rund herum, ehe man sich in Nähe der Freibierbude platzierte.
Vorletzter Spieltag, Tabellenführer. 4 Punkte aus 2 Spielen und man steigt auf. So die Ausgangslage der Frankfurter. Für den Gegner ging es um nichts mehr. Frankfurt erspielte sich viele Torchancen, die aber allesamt, teilweise kläglich, vergeben wurden. Vom Gast ging kaum Gefahr aus, trotzdem ging es torlos in die Pause.
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild, bis in der 58. Minute der Ball tatsächlich die Linie überquerte. Der Torwart schoss einen Spieler der Frankfurter an und von da prallte der Ball ins Tor. An dieser Stelle eine Empfehlung an Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs.
Jetzt wollten die Gastgeber den Vorsprung verwalten und wie das so ist, kassierte man aus dem Nichts 4 Minuten vor Schluss den Ausgleich. Mit dem Schlusspfiff vergab man nochmal einen Hochkaräter und so hat man nächste Woche das Endspiel bei Stahl Brandenburg, welches Frankfurt gewinnen muss, um aufzusteigen. Selbst Schuld, mit einem Sieg hätte in Brandenburg ein Unentschieden gereicht.
Für die Hoppetosse ging es auf direktem Weg zurück zum Bahnhof, wo der Eurocity um 30 Sekunden verpasst wurde.
Also war man eine Stunde länger unterwegs und verfluchte das schlechte Internet im Zug und auf der Strecke, da die Auslosung des Pokals ja verfolgt werden wollte. Klappte leider nicht immer...
🇩🇪 Verbandsliga Brandenburg, 29. Spieltag ä
🏟 Stadion der Freundschaft, Frankfurt/Oder
Anwesende: 410
1. FC Frankfurt vs SV Germania 90 Schöneiche 1:1 (0:0)

29/05/2026
"Ein Mal und nie wieder" sagte ich im April 2014, als ich mit Darmstadt, damals in der 3. Liga, zum Spiel in Leipzig gin...
28/05/2026

"Ein Mal und nie wieder" sagte ich im April 2014, als ich mit Darmstadt, damals in der 3. Liga, zum Spiel in Leipzig ging. Obwohl das Stadion an sich, sehr schön innerhalb des alten Zentralstadions gebaut, hübsch anzusehen ist. Im Gegensatz zu dem, was da sonst drinnen zu sehen ist.
Aber ein Europapokalendspiel wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Der kartenbesitzenden Freund aus England wurde pünktlich am Flughafen Darmstadt-Nord eingesammelt und schon ging es für die Reisegruppe Wolverhampton Wanderers in 3 Stunden Zugfahrt in die sächsische Endspielstadt, wo wir uns mit ein paar befreundeten Engländern trafen. Die Bilder vom Vortag waren andere als die, die uns erwarteten. Ausgelassen und in freudiger Erwartung waren alle und so zog der Tross langsam zum Stadion.

Dort legten beide Seiten eine Stimmung hin, die ich so noch nie erlebt habe. Komplette 90 Minuten schallte es in voller Lautstärke von links und von rechts in unsere Ohren. Das Beste, was ich zumindest je erlebt habe.

Das Spiel konnte da leider nicht ganz mithalten. Rayo sichtlich unterlegen, aber mit viel Herz und die favorisierten Süd-Londoner, die kontrolliert und ohne Aufregung ihre Chancen suchten. Bis zur Halbzeit passierte relativ wenig. Nach der Halbzeit änderte sich das. Palace legte eine Schippe drauf und ging auch sofort in Führung. Kurze Zeit später wurde bei einem Freistoß mal die Breite des Tores ausgemessen, indem der Ball vom einem Pfosten an den anderen prallte. Rein wollte er nicht und so blieb es spannend bis zum Schluss. Rayo versuchte alles, aber am Ende fehlten etwas die Mittel und auch das Glück.

Crystal Palace gewann verdient und die Fans feierten ihr Team, applaudierten aber auch zurecht und fair dem Gegner. Die Fans von Rayo blieben bis zur Pokalübergabe an ihren Plätzen und feierten auch zurecht ihre Mannschaft. Respekt an beide Seiten für einen unvergesslichen Abend und herzlichen Glückwunsch an Palace.

Mit einem Freund ging es im Auto zurück nach Gießen, wo sich unsere Wege wieder trennten. Der Freund aus England fuhr in sein Hotel am Flughafen, mich zog es in mein Bett.

🇪🇺 Conference-League, Finale
🏟 Zentralstadion Leipzig
Anwesende: 39176
Crystal Palace FC vs Rayo Vallecano 1:0 (0:0)

Finale hier, Finale da, nur noch Finale. Gibt schlimmeres. Erstmal wurde glorreich der Zug verpasst, was der Hoppetosse ...
26/05/2026

Finale hier, Finale da, nur noch Finale. Gibt schlimmeres. Erstmal wurde glorreich der Zug verpasst, was der Hoppetosse einen unfreiwilligen Aufenthalt in der DB-Lounge bescherte. Außerdem musste ab Gießen ein Chauffeur gefunden werden. Klappte aber überraschend und so war man doch noch pünktlich am Platz. Das Gießener Kreispokalfinale war ein Duell, was auch in der Oberliga Hessen stattfindet und so freute man sich auf ein spannendes Spiel.

Zuerst wurde der Gastrotest erledigt. Bier, im Glas und gezapft, und Currywurst mit Pommes bekamen den Zuschlag. Oberes Regal, aber mit Luft nach oben. Licher Bier, selbst wenn es gezapft ist, bleibt halt Licher Bier.

Fußball wurde dann auch gespielt und am Anfang war es das erhoffte ausgeglichene Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte ging Pohlheim in Führung und ließ kurz nach der Pause das zweite Tor folgen. War natürlich die Vorentscheidung bei den Temperaturen. Wir entschieden uns dann mal für eine Runde um den Platz und entdeckten direkt die Wirtin meiner alten, Gießener Stammkneipe, dem Sowieso, und ihren Freund, mit dem ich selbst noch zusammen die Fußballschuhe schnürte.

Ab da war das Spiel nebensächlich. Pohlheim machte noch zwei Buden und holte den Cup und wir hatten einen sehr kurzweiligen Nachmittag. Da die Rückfahrt aus Gründen, die ihr hier morgen lesen werdet, ausfiel, war es das auch für den Moment...

🇩🇪 Kreispokal Gießen, Finale
🏟 Sportplatz Lich-Langsdorf
Anwesende: ca. 300
FC Turabdin-Babylon Pohlheim vs FSV 1926 Fernwald 4:0 (1:0)

Nach einer, dank der Bahn, um 90 Schlafminuten verkürzten Nacht, ging es gestern zu Teil 2 des 5 Endspiele in 5 Tagen Ma...
25/05/2026

Nach einer, dank der Bahn, um 90 Schlafminuten verkürzten Nacht, ging es gestern zu Teil 2 des 5 Endspiele in 5 Tagen Marathons. Wo gestern noch der Lüneburger SK das größte Comeback seit Lazarus hinlegte, sollten heute die "Profis" aus Niedersachsen ihren Sieger ermitteln.

Problemlos erreichte die Hoppetosse Barsinghausen und die letzten Meter wurden per Pedes zurückgelegt. Wieder einmal bestätigte sich der schlaue Satz "egal wo man hingeht, dort ist man dann."

Nur 48 Menschen mehr als gestern beim Amateurfinale fanden den Weg ins Stadion und die Hoppetosse gesellte sich zu den neutralen Gästen, die fast unentwegt den SV Darmstadt 98 anfeuerten. ESS VAU DEE AAA ging es fast über die gesamten 90 Minuten...

Das Spiel begann tatsächlich 4 Minuten vor Plan, was den Rückreiseplänen der Hoppetosse sehr gelegen kam. Und kaum ging es los, lag der Außenseiter (Jeddeloh beendete die Saison in der Regionalliga Nord auf Platz 4, Drochtersen/Assel auf Platz 2) schon in Führung. Sicher kein Nachteil bei diesen Temperaturen, obwohl es lange nicht so heiß war wie gestern in Offenburg. Aber so kam auch keine Langeweile aus taktischen Gründen auf. Der SV DA kam schwer in die Gänge und hatte Glück, dass Jeddeloh seine Kräfte erstmal einteilte. Und dann war auch schon Halbzeit.

Zeit für den Gastrotest. Bier vom Fass, dem Pokalsponsor entsprechend und dazu eine Wurst vom Grill. Tatsächlich, obwohl im Norden, mit Brötchen vom Bäcker. Die Wurst haute mich nicht vom Hocker und war absoluter Durchschnitt.

Weiter ging es, völlig überraschend, mit der 2. Halbzeit. Und diese hatte eine der sensationellsten Abwehraktionen parat, die ich je sehen durfte. Nach einem katastrophalen Ballverlust rannten 2 Spieler der 1. Mannschaft von Jeddeloh II auf den Torwart zu. Der mit dem Ball umkurvte den herauskommenden Keeper und schloss direkt ab. Der Torwart, sich außerhalb des Strafraums befindend, setzte zum Beckerhecht (die älteren unter euch wissen mit diesem Begriff etwas anzufangen) an und klärte akrobatisch per Flugkopfball. WAHNSINN!

So hielt er sein Team im Spiel, was jetzt immer mehr das Kommando übernahm. Aber gefährlich vor dem Tor wurde es selten. Jeddeloh hingegen nutzte 11 Minuten vor Schluss eine Konterchance zur Vorentscheidung. In der Nachspielzeit legte man noch einen nach und es brachen alle Dämme. Vielleicht am Ende ein Tor zu hoch. Fragt aber niemand mehr danach. Auch dem SSV Jeddeloh II viel Erfolg im DFB-Pokal, außer es geht gegen die Lilien und den richtigen SV DA.

Mit Abpfiff ging es raus, die Rückfahrt verlief perfekt und zur Tagesschau war die Hoppetosse zurück im Heimathafen.

🇩🇪 Landespokal Niedersachsen, Endspiel Profizweig
🏟 August Wenzel Stadion, Barsinghausen
Anwesende: 1556
SSV Jeddeloh II vs SV Drochtersen/Assel 3:0 (1:0)

So lange stand dieses Schmuckstück ganz oben auf der Liste der Hoppetosse und nachdem man erfahren hat, dass es für so e...
24/05/2026

So lange stand dieses Schmuckstück ganz oben auf der Liste der Hoppetosse und nachdem man erfahren hat, dass es für so einen Quatsch wie eine Landesgartenschau abgerissen werden soll (kann man Pflanzen nicht einfach woanders in den Boden rammen?), war dies wohl eine der letzten Gelegenheiten. Jedenfalls wird es wohl keinen größeren Anlass mehr geben. Und so quälte man sich um 3.20 Uhr aus der Furzmulle, wie Oberst Klink sagen würde, um die paar Kilometer von Hamburg nach Offenburg zu überwinden und das Erste von 5 Endspielen in Folge zu sehen.

Wie im wirklichen Leben auch, begannen in Frankfurt aber alle Probleme. "Wir haben den Zug untersucht und die technischen Probleme sind voraussichtlich behoben" war mir zu riskant und so ging es mal direkt raus aus dem Zug. Wer weiß, wozu es gut war. Direkt nebenan stand ein Zug zum Flughafen, wo ich in den Zug umsteigen konnte, den ich in Mannheim sowieso hätte nehmen müssen. Und das nur, um ihn in Karlsruhe oder Baden-Baden (auf englisch: to bath-to bath) wieder zu verlassen, um die letzten Kilometer im Ölsardinenexpress bis Offenburg zurückzulegen. Letzterer machte seinem Namen alle Ehre, umfallen unmöglich.

In Offenburg tippte mir dann ein Darmstädter Kollege auf die Schulter. Prima, ab hier wurde es dann kurzweilig. Den Weg zum Stadion im Offenburger Backofen legten wir zu Fuß zurück und so konnte man auch was von der Stadt sehen. Ein Besuch dort lohnt sich wohl definitiv auch ohne Fußball, Beispielbilder im Anhang.

In der Hoffnung auf ein Hardticket und das Einsparen der 2€ Servicegebühr holte ich mir keine Onlineticket. Beim Geld ging die Rechnung nicht auf, beim Hardticket schon und da mein Kollege die andere Variante gewählt hat, erwartete er mich schon läppische 25 Minuten später auf der anderen Seite des Eingangs. Ein bisschen besser hätte man den Einlass durchaus organisieren können.

Nunja, jetzt galt es, den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen und da leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Hause Rothaus hervorragende Arbeit im Vorfeld. Das Bier bei den Temperaturen etwas knallt, kam dann doch, wie jedes Jahr, überraschend und ab da wurde der Becher mit Leitungswasser befüllt.

Neidisch blickte ich auf den einzigen schattigen Platz direkt neben der Tribüne, der mit einem Stehplatzticket möglich war und nach einem Klobesuch war die Überraschung groß, dass dort tatsächlich Platz war. Ab jetzt also 10° weniger und etwas Wind, so ließ es sich aushalten.

Zur Gastro: Bier und Wurst, in dieser Region die Rote, sensationell. So wurde es erwartet, so wurde es geliefert!

Das Spiel litt ein bisschen unter den Temperaturen, Augenschmaus geht definitiv anders. Witzig fand ich die Fans aus der Weltstadt Villingen, die die Bahlinger als Bauern bezeichneten...
Ein verunglückter Schuss nach einer Ecke wurde 15 Minuten vor Abpfiff zur Vorlage des einzigen Tores und die Bauern konnten feiern. Waren auch klar in der Überzahl und hatten es etwas mehr verdient. Aber die Akteure auf dem Grün taten mir schon etwas leid. Herzlichen Glückwunsch an Bahlingen und viel Glück im DFB-Pokal. Außer natürlich, es geht gegen Darmstadt.

Nach dem Spiel ging es direkt zum Bahnhof, wo sich unsere Wege trennten. Den Schöneren von uns zog es weiter nach Rastatt, mich spontan zum 2. Playoff Spiel meiner Gießen 46ers. Dazu wurde ein pünktlicher Zug und ein Chauffeur ab Frankfurt benötigt. Letzterer erbarmte sich tatsächlich und musste dann allein wieder zurück nach Gießen fahren, weil irgendwelche Kackeltern versäumten, ihren Drecksgören beizubringen, dass Eisenbahnschienen kein Spielplatz sind. Folge: Streckensperrung und über eine Stunde warten. Danke auch ihr Kackvögel! Wieder mal begannen die Probleme in Frankfurt...

Wo eine Tür zu geht, öffnet sich eine andere und ein guter Freund aus England, der aus Metallicagründen gerade in der Gegend war, eilte dann vom Bieberer Berg schnell ins Irish Pub am Hbf, um 2 Bier miteinander zu trinken, ehe die Hoppetosse den letzten Zug nach Hause nehmen musste. Dank Umleitung und Baustellen auf der Umleitung und allgemeinem Bahndingsbums war die Verspätung bei Ankunft in der Hansestadt auch nur 90 Minuten. Um 3.20 Uhr endet die Geschichte, da fiel nämlich die Haustür wieder ins Schloss. Die 46ers haben übrigens verloren...

🇩🇪 Landespokal Südbaden, Finale
🏟 Karl-Heitz-Stadion Offenburg
Anwesende: 2692
Bahlinger SC vs FC 08 Villingen 1:0 (0:0)

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Hamburg

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