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SPIELBERICHT SC Eilbek II - SC Wentorf 4:2 (2:0)Frühlingserwachen an der Fichtestraße und das galt nicht nur für die Son...
08/04/2024

SPIELBERICHT SC Eilbek II - SC Wentorf 4:2 (2:0)

Frühlingserwachen an der Fichtestraße und das galt nicht nur für die Sonnenstrahlen bei 23 Grad, sondern auch die Art und Weise des Eilbeker Triumphs über den SC Wentorf sollte das ein oder andere Fanherz höher schlagen lassen. Nach dem Sieg im Nachholspiel in Hamwarde gab es drei Änderungen in der Anfangsformation, Sager, Walter und Klanke ersetzen Rubin (nicht im Kader), Hendriks Genaamd Modderkolk und Lüders (beide Bank).

Die Anfangsviertelstunde dürfte einer der besten Viertelstunden des SCE in der gesamten Saison gewesen sein, innerhalb der ersten zehn Minuten verzeichnete Eilbek bereits sieben Abschlüsse. Eine Freistoßflanke von Rexhepaj verpasste Sager schon in der zweiten Minute um Haaresbreite, 30 Sekunden später hatte der umtriebige Rexhepaj aus 18 Metern die Führung auf dem Fuß, schoss aber knapp drüber. In der sechsten Minute ging Eilbek dann hochverdient in Führung, Wentorf hatte die gegnerische Hälfte bis dahin noch nicht betreten. Klanke dribbelte 20 Meter vor dem Tor von links nach innen, Alilo spitzelte ihm den Ball vom Fuß genau in den Lauf von Schweickert, der vor Keeper Runde cool blieb und zu seinem sechsten Saisontreffer einschieben konnte.

Der Druck des SCE ließ nicht nach, Henning schoss nach einer Flanke von der linken Seite am zweiten Pfosten nur ans Außennetz. Eilbek war in allen Belangen schneller als Wentorf, auch gedanklich. Exemplarisch dafür ein schnell ausgeführter Freistoß von von Bergen an der Mittelinie, der flach durch die Schnittstelle gespielt wurde, Schweickert schoss anschließend knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach einer Viertelstunde nahmen auch die Rogowski-Mannen nun endlich am Spiel teil, die Spielanteile waren nun ausgeglichen, viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab und die Torchancen wurden geringer. Wirklich zwingend wurden die schwarz-gelben Gäste nicht, Eilbeks Verteidigung bekam rechtzeitig immer ein Bein dazwischen und wurde offensiv selbst gefährlich, Dabouls Freistoß köpfte Sager knapp über die Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Eilbek für die starke Leistung in der ersten Halbzeit belohnt, Alilo konnte zunächst gegen Klanke gerade noch zur Ecke abwehren, doch beim anschließenden Eckstoß von Rexhepaj konnte sich Kapitän Sager in der Luft gegen Karabey durchsetzen und köpfte das Leder platziert ins lange Eck zum 2:0.

Mit viel Wut im Bauch kam Wentorf aus der Kabine und drängte nun gegen tiefer verteidigende Eilbeker auf den Anschluss. Zwingend wurde Wentorf aber selten, mit der Verschiebung von Mauersberger auf die linke Seite versuchten die Gäste nun vermehrt über den linken Flügel anzugreifen, für die Flanken fand sich kein Abnehmer oder nur jemand in weiß. In der 58. Minute kam Wentorf aber doch zum 2:1, nach einer Dreifachchance, die zunächst geblockt wurde, dann an die Latte flog, fand Rönnau eine kleine Lücke und drosch das Leder mit links wuchtig ins kurze Eck.

Der SCE zeigte sich vom Gegentreffer nicht geschockt, Henning hatte einen Querpass abgefangen und versuchte es aus 40 Metern mit einem Lupfer über den weit vor dem Tor stehenden Runge, am Ende verfehlte der Kunstschuss den linken Pfosten um einen Meter. Mit der Hereinnahme von Hendriks Genaamd Modderkolk bekam Eilbek noch mehr Tempo in die Offensivaktionen und das ging voll auf. Zunächst überspielte er das Mittelfeld und bediente Schweickert, der den langen Pfosten knapp verfehlte.

20 Minuten vor dem Ende kam es zur Vorentscheidung, Karabey konnte Hendriks Genaamd Modderkolk im Strafraum nur unsanft abräumen, der gute Schiedsrichter Oesmann zeigte umgehend auf den Punkt. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass Innenverteidiger von Bergen zum Punkt schreitet („Ich habe schon in Borgfeld alle Elfmeter verwandelt“) und auch dieses Mal enttäuschte er nicht und schickte Runge in die falsche Ecke, 3:1.

Für das schönste Tor des Tages sorgte Hendriks Genaamd Modderkolk, Eilbek spielte einmal mehr schnell nach vorne, Schweickert legte den Ball schlussendlich von der Grundlinie in den Rückraum, wo der Joker aus 13 Metern Maß nahm und mithilfe der Unterkante der Latte in den rechten Winkel schoss.

Für Ergebniskosmetik sorgte Doppelpacker Justin Rönnau in der Schlussminute vom Punkt, der ebenfalls eingewechselte Wege legte seinen Gegenspieler, Rönnau versenkte sicher zum 4:2-Endstand.

Mit dem Sieg bleibt Eilbek weiterhin über dem Strich, doch der Abstiegskampf in der Bezirksliga Ost verspricht einen heißen Ausgang. Am sechstletzten Spieltag gewannen die Gefährdeten allesamt, Urania, Eilbek II, Bergedorf und VfL 93 II werden am Ende zwei Absteiger unter sich ausmachen müssen.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Haakon Dias Hansen (86. Joshua Wege), Marek von Bergen, Sören Sager, Hussein Daboul – Dennis Dahms (58. David Feldmeier), Butrint Rexhepaj (79. Livio Prati) – Eric Schweickert, Vittorio Walter (58. Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk), Adrian Klanke – Marc Henning (86. Linus Löwe)

Tore:
1:0 Eric Schweickert (6., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)
2:0 Sören Sager (45., Kopfball, Rexhepaj)
2:1 Justin Rönnau (58., Linksschuss)
3:1 Marek von Bergen (71., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Karabey an Hendriks Genaamd Modderkolk)
4:1 Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (83., Rechtsschuss, Schweickert)
4:2 Justin Rönnau (90., Foulelfmeter, Linksschuss, Wege an Rönnau)

Gelbe Karten:
Dias Hansen, Rexhepaj

Schiedsrichter:
Phillip Oesmann (Note 2) – Unaufgeregter Auftritt, zeigte beide Male ohne zu Zögern zurecht auf den Punkt.

Spielnote: 2
Temporeiches Spiel und zahlreiche Chancen rundeten den Frühlingsanfang ab.

SPIELBERICHT (Nachholspiel): SC Eilbek II – TuS Berne 1:2 (0:0)Gegentore wie zum 1:2 fängt man nur, wenn man in der bedr...
28/03/2024

SPIELBERICHT (Nachholspiel): SC Eilbek II – TuS Berne 1:2 (0:0)

Gegentore wie zum 1:2 fängt man nur, wenn man in der bedrohten Tabellenregion steht. Ein bekannter deutscher Torhüter sagte einmal „Wenn’s scheiße läuft, läuft’s scheiße“ und passender hätte man den Gegentreffer nicht beschreiben können. Der wuchtige Freistoß von Marco Theis prallte an die Schulter von Adrian Klanke in der Mauer und wurde so unhaltbar zum 1:2-Endstand in den Winkel abgefälscht.

Doch der Reihe nach: Scheinbar hielt man es in Berne nicht für notwendig die Spielkleidung der Heimmannschaft in der Meldung zu prüfen oder gar direkt zu erfragen, so erschien der Gast ebenfalls in weißen Stutzen. Schiedsrichter Ahamdi drückte hier beide Augen zu und ließ die Teams mit gleichfarbigen Socken auflaufen.

Berne konnte zwei Tage nach dem Sieg gegen den VfL 93 II bereits die Planungen für die kommende Bezirksliga-Saison anstoßen, die in Eilbek mehr denn je gefährdet scheint. Vier Änderungen nahm SCE-Coach Torgau nach der überschaubaren Leistung beim SVNA vor, Sager, Cordes-Gebken, Cusimano und Jung ersetzten Rubin, Feldmeier, Hendriks Genaamd Modderkolk und Walter in der Anfangsformation.

In einer überaus taktisch, aber intensiv geführten ersten Halbzeit wurden den Zuschauern an der Fichtestraße nur wenige Torchancen geboten. Nicht eine klare Einschussmöglichkeit gab es auf beiden Seiten, Eilbeks beste Chancen resultierten nach einer Ecke von Daboul, die gefährlich durch den Fünfmeterraum strich, und einer Flanke von Schweickert, die Cusimano aus 12 Metern über den Fangzaun schoss. Ebenso wenig tat sich der Gast hervor, zwei stramme Distanzschüsse strichen am Tor vorbei bzw. waren bei Eilbeks Keeper Sechting bestens aufgehoben. Mit einem leistungsgerechten 0:0 der besseren Art ging es in die Kabinen, wo der angeschlagene Dias Hansen von Walter ersetzt werden musste.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte der SCE, Jung köpfte eine Flanke von Daboul am langen Pfosten vorbei, kurze Zeit später schien der Bann gebrochen, denn Marc Henning brachte Eilbek in Führung. Der auf die Rechtsverteidiger-Position gerückte Schweickert bediente Henning in der Schnittstelle, im ersten Versuch blieb Berne-Keeper Witt Sieger, den Abpraller drückte Henning problemlos zum 1:0 in die Maschen.

Nach knapp einer Stunde verschoben sich die Spielanteile leicht in Richtung Berne, ein Stellungsfehler in der Eilbeker Verteidigung nach einem langen Ball ermöglichte Steve Theis nach Vorlage von Brücher die Chance auf den Ausgleich, aus 11 Metern halblinker Position schoss Bernes Goalgetter platziert zum 1:1 ins lange Eck.

Bis auf die beiden Treffer blieb es in den Strafräumen ereignisarm, auch wenn beide Teams latente Gefahr ausstrahlten und immer wieder Linien im Offensivspiel brechen konnten. Zehn Minuten vor dem Ende kam es zur eingangs beschrieben Situation, Eilbek lag auf einmal hinten und hatte nach Ecke von Rexhepaj durch einen Kopfball des aufgerückten Sechting die wohl noch beste Chance zum Ausgleich. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, auch weil Berne in Person von Habibi einen Konter in der Nachspielzeit nicht erfolgreich abschließen konnte und nur das Außennetz traf.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Haakon Dias Hansen (46. Vittorio Walter), Marek von Bergen, Sören Sager, Hussein Daboul – Eric Schweickert (85. Genia Rubin), Malte Cordes-Gebken (67. Dennis Dahms), Butrint Rexhepaj, Gianfranco Cusimano (67. Adrian Klanke) – Marc Henning (81. Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk), Maurice Jung

Tore:
1:0 Marc Henning (50., Rechtsschuss, Schweickert)
1:1 Steve Theis (64., Linksschuss)
1:2 Marco Theis (81., direkter Freistoß, Linksschuss)

Gelbe Karten:
Sager, Henning – S. Theis, Knuth

Schiedsrichter:
Zubeir Ahmadi (Note 2,5) – Großzügige Linie über das gesamte Spiel, klar in der Kommunikation und bei persönlichen Strafen.

Spielnote: 3,5
Klare taktische Prägung mit nur wenigen Torchancen, intensiv geführt im Mittelfeld.

SPIELBERICHT SV Nettelnburg-Allermöhe - SC Eilbek II 4:1 (2:1)Erst mit 18 Minuten Verspätung ging es am Katendeich los, ...
24/03/2024

SPIELBERICHT SV Nettelnburg-Allermöhe - SC Eilbek II 4:1 (2:1)

Erst mit 18 Minuten Verspätung ging es am Katendeich los, Schiedsrichter Yavuz war zu spät zum Spiel erschienen. Für den SCE war der Anstoß dennoch zu früh, denn schon nach drei Minuten lag man abermals früh in Rückstand. Schon zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Spiele gab es innerhalb der ersten sieben Minuten ein Gegentor, auch wenn die erste Chance des Spiels dieses Mal dem SCE gehörte.

Hendriks Genaamd Modderkolk konnte Rexhepaj in Szene setzen, der aus sieben Metern knapp neben den Pfosten zielte. Stattdessen verteilte Eilbek abermals Geschenke, Dabouls viel zu kurzer Rückpass in Richtung eigenes Tor wurde von Brkic aufgegabelt, der vor Sechting die Nerven behielt und zum 1:0 für den SVNA einschob. Ein Start gar nicht nach Maß der Gäste, denn die nun geduldig verteidigenden Hausherren sind für ihre Stärke im Umschaltspiel bekannt und hatten durch Brkic die nächste Chance nach einem Konter, der allerdings die Flanke von links nicht im Tor unterbringen konnte.

Eilbek konnte durch Hendriks Genaamd Modderkolks Weitschuss seine Duftmarke setzen, Keeper Landfeldt konnte sicher zupacken. SVNA lauerte immer wieder auf Umschaltsituationen, Czech war dieses Mal in guter Schussposition auf halbrechts, zog allerdings am linken Pfosten vorbei. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Eilbek dann seinerseits einen starken Konter zu Ende gespielt und das dieses Mal erfolgreich. Walter konnte im Mittelfeld das Spiel beschleunigen und setzte Schweickert auf halbrechts ein, der zu seinem fünften Saisontor einschieben konnte.

Doch im direkten Gegenzug noch vor der Pause konnten die grün-schwarzen erneut in Führung gehen, abermals kassierte Eilbek ein Gegentor nach einer Ecke am zweiten Pfosten, wo erst Sechting weit unter dem Ball durchtauchte und Mohr das Leder auf den Kopf fiel, aus wenigen Zentimetern konnte er nicht anders als zum 2:1 einzuköpfen.

Und die Minuten rund um den Seitenwechsel hätten für Eilbek nicht viel schlimmer sein können, denn direkt nach Wiederbeginn war Hendriks Genaamd Modderkolk viel zu weit weg von seinem Gegenspieler, der in aller Seelenruhe auf Brkic verlagern konnte, der aus 18 Metern halblinker Position oben rechts in den Winkel zum 3:1 einschweißte. Die Partie war damit entschieden, denn in der Offensive präsentierte sich Eilbek zu harmlos und fehlerbehaftet und hatte gegen solide auftretende Nettelnburger wenig entgegenzusetzen. Erst nach Oussamas 4:1 eine Viertelstunde vor dem Ende kam das Eilbeker Offensivspiel wieder zu Chancen, Henning zielte nach einer Flanke etwas zu hoch, Schweickert schoss knapp links vorbei.

Nach einer der schlechtesten Saisonleistungen bleibt Eilbek auf einem Abstiegsplatz, bleibt aber weiterhin in Sichtweite auf die Nichtabstiegsplätze. Bereits am Dienstag erwartet der SCE den TuS Berne zum Nachholspiel an der Fichtestraße.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Haakon Dias Hansen, Genia Rubin, Marek von Bergen (75. Jonas Köpke), Hussein Daboul – David Feldmeier (65. Livio Prati), Butrint Rexhepaj (75. Malte Cordes-Gebken) – Eric Schweickert, Vittorio Walter (65. Thies Schultze), Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (59. Gianfranco Cusimano) – Marc Henning

Tore:
1:0 Nebojsa Brkic (3., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)
1:1 Eric Schweickert (43., Rechtsschuss, Walter)
2:1 Fabian Mohr (44., Kopfball)
3:1 Nebojsa Brkic (46., Rechtsschuss)
4:1 Nizar Oussama (74., Rechtsschuss)

Gelbe Karten:
Brkic, T. Czech – von Bergen, Henning, Daboul

Schiedsrichter:
Kazim Yavuz (Note 4,5) – Ungewöhnliche Laufwege, viele unklare oder strittige Entscheidungen, zudem nicht pünktlich zum Anstoß.

Spielnote: 4
Zunächst hohe Fehlerquote auf beiden Seiten, entsprechend zäh war verlief die Partien auch im weiteren Verlauf.

SPIELBERICHT SC Eilbek II – Barsbütteler SV 0:5 (0:2) Für das Spiel gegen den Tabellenführer aus Barsbüttel setzte Eilbe...
19/03/2024

SPIELBERICHT SC Eilbek II – Barsbütteler SV 0:5 (0:2)

Für das Spiel gegen den Tabellenführer aus Barsbüttel setzte Eilbek erstmals in dieser Saison auf eine Fünferkette, zu schwerwiegend waren die Erfahrungen aus dem Hinspiel beim chancenlosen 0:5 gegen die Elf von Trainer Oliver Kunkel. Bei Eilbek debütierte Winter-Neuzugang Prati in der Startelf, zudem stand Walter nach 363 Tagen erstmals wieder in der Anfangsformation. Bei den Gästen saß Kapitän Ganschow nach Urlaub zunächst auf der Bank, der zuletzt unter Leistenproblemen leidende Abdou-Azim Kondo konnte ebenfalls nicht von Anfang an starten.

Barsbüttel übernahm von Beginn an die dominante Rolle, hatte deutliche optische Vorteile und nutzte den ersten Eilbeker Fehler zum 0:1. Der SCE verlor den Ball im Aufbau kurz vor dem eigenen Strafraum, Marco Behrens übernahm das Leder und traf mit einem satten Linksschuss aus 15 Metern ins lange Eck. Diesen Verlauf sah Eilbeks Matchplan eigentlich nicht vor, viele Barsbütteler Angriffe konnten gemeinschaftlich verteidigt werden. Bei den wenigen konkreten Abschlüssen war Eilbeks Keeper Sechting zur Stelle, so auch gegen Toptorjäger Jäckel und per Faustabwehr gegen einen wuchtigen Distanzkracher von Essel.

Doch auch der SCE hatte seine Gelegenheiten, Hendriks Genaamd Modderkolk wurde von Walter in Szene gesetzt und lief von der Mittellinie allein auf das Tor zu, doch der pfeilschnelle Bilal Kondo konnte ihn gerade noch am Abschluss im Strafraum hindern. Die wohl größte Chance zum Ausgleich hatte Dennis Dahms, der nach einer Flanke von Schweickert am zweiten Pfosten mutterseelenallein stand, doch Barsbüttels Schlussmann Patrick Dinter reagierte stark und wehrte per Fußparade ab.

Als der bis dato tadellose Schiedsrichter Herrmann schon die Nachspielzeit angezeigt hatte, kam es zur Vorentscheidung in der Partie. Schweickert spielte im Strafraum gegen Boakye klar den Ball, Herrmann zeigte dennoch auf den Punkt, von dem Mehdipour sicher hoch in die Mitte zum 0:2 verwandelte. Immerhin konnte Herrmann nach dem Spiel seinen Fehler auf Nachfrage beim vermeintlichen gefoulten Boakye gegenüber den Eilbeker Verantwortlichen zugeben.

Mit dem großen Rucksack von zwei Toren Rückstand ging es also in die Kabinen, aus denen der SCE mit einer erhöhten Risikobereitschaft wieder herauskam. Dias Hansen und Jung für Prati und Köpke ließen einen Wechsel ins 4231 zu, wohlwissend der Gefahr, die der BSV auch durch Tiefenläufe entfachen kann. Und so kam es schon fast wie es kommen musste, der schon im Hinspiel als Unruhefaktor und zweifacher Torschütze aufgetretene Abdul-Azim Kondo konnte als Joker wieder doppelt zuschlagen, nachdem er bei seiner ersten Chance noch an Keeper Sechting scheiterte. Zunächst wuchtete Kondo das Leder aus fünf Metern Vollspann ins kurze Eck zum 0:3, zehn Minuten später schob er zum 0:5-Endstand ein. In der Zwischenzeit hatte zudem sein Teamkollege Essel das vierte Tor für den BSV erzielt und somit stand auf der Anzeigetafel erneut das Ergebnis aus dem Hinspiel.

Mit Sager für Schweickert kehrte Eilbek eine Viertelstunde vor Schluss wieder auf die Fünferkette zurück und sorgte so zumindest für eine Ergebnisabsicherung, ein eigener Treffer wollte aber offensiv nicht mehr fallen. Zwar hatte Schultze Gegenspieler Delireisoglu an der Eckfahne per Bauerntrick vernascht, doch Rexhepaj traf aus fünf Metern nur den rechten Pfosten, zum 14. Mal in dieser Saison verhinderte das Aluminium damit ein SCE-Tor.

Durch die Niederlage fällt der SCE aufgrund der schlechteren Tordifferenz wieder zurück auf die Abstiegsränge, hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen als Bergedorf 85.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Eric Schweickert (78. Sören Sager), Genia Rubin, Marek von Bergen, Jonas Köpke (46. Maurice Jung), Hussein Daboul – Livio Prati (46. Haakon Dias Hansen), Butrint Rexhepaj, Dennis Dahms – Vittorio Walter (59. Thies Schultze), Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (59. David Feldmeier)

Tore:
0:1 Marco Behrens (7., Linksschuss)
0:2 Arash Mehdipour (45.+1, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Schweickert an Boakye)
0:3 Abdou-Azim Kondo (58. Rechtsschuss)
0:4 Kwesi Essel (63., Rechtsschuss)
0:5 Abdoul-Azim Kondo (68., Rechtsschuss)

Gelbe Karte:
Rubin

Schiedsrichter:
Moritz Herrmann (Note 4,5) – Angenehme Linie mit einem kapitalen Fehler zur Strafstoßentscheidung beim 0:2, eine Verwarnung für Feldmeier nach einem taktischen Foul wäre ebenfalls zwingend gewesen.

Spielnote: 3
Zunächst eine taktisch geprägte Partie, die nach dem Seitenwechsel einseitig verlief.

BILDER SC Eilbek II - Barsbütteler SV 📷 Rüdiger Abend
18/03/2024

BILDER SC Eilbek II - Barsbütteler SV

📷 Rüdiger Abend

SPIELBERICHT TuS Hamburg - SC Eilbek II 1:4 (0:1)Eine Woche nach der enttäuschenden Heimspielniederlage gegen Bergedorf ...
04/03/2024

SPIELBERICHT TuS Hamburg - SC Eilbek II 1:4 (0:1)

Eine Woche nach der enttäuschenden Heimspielniederlage gegen Bergedorf sah sich Eilbek in der Pflicht an der neu ausgelegten Snitgerreihe einen Dreier mitzunehmen, um zumindest temporär den Sprung ans rettende Ufer zu schaffen. Dias Hansen, von Bergen, Rexhepaj und Löwe begannen für Edinger, Sager, Dahms und Lüders im richtungsweisenden Spiel bei TuS Hamburg. Im Hinspiel zauberte Eilbek einen 9:0-Sieg auf das Parkett, im Rückspiel ging es nur um den nackten Erfolg.

Im zuletzt bewährten 442 agierte neben Torjäger Henning erstmals seit August wieder Löwe in vorderster Front, der sich über gute Trainingsleistungen aufgedrängt hatte. Kapitän Feldmeier meldete Eilbek mit einem ersten Distanzschuss über das Tor in der 6. Minute an, nahezu im direkten Gegenzug stellte Leon Rother Sechting mit einem wuchtigen Abschluss aus spitzem Winkel vor keine großen Probleme. Schon früh in der Partie zeichnete sich auf dem linken Eilbeker Offensivflügel ein Missmatch ab, Hendriks Genaamd Modderkolk hatte Gegenspieler Rashdan schon mehrfach ausgespielt und nutzte in der 13. Minute einen Fehler von Keeper Köhnen gnadenlos zur Führung. Einen Steilpass klärte der aus dem Tor geeilte Schlussmann nur unzureichend, aus 35 Metern zielte Hendriks Genaamd Modderkolk mit dem ersten Kontakt ins leere Tor zum 0:1.

Eilbek drängte sofort auf das 0:2, Rexhepaj überspielte die Verteidigungsreihe aus dem Mittelfeld heraus in den Fuß von Henning, der frei vor Köhnen an dessen starker Fußparade scheiterte. Die Angriffsbemühungen der Hausherren waren durch viele Dribblings gekennzeichnet, häufig agierten die Angreifer aber zu isoliert, bei einem der wenigen gefährlichen Momente blockte Daboul einen Abschluss von Norouzi, der sich in der Hinrunde noch im Training des SCE empfehlen konnte.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde begann der Eilbeker Chancenwucher im gegnerischen Strafraum, der freigespielte Schweickert verlor das direkte Duell gegen Köhnen gleich zwei Mal binnen vier Minuten, erst nahm der Keeper Schweickert im Dribbling das Leder vom Fuß, wenig später parierte er erneut per Fuß gegen Schweickerts Abschluss aus zehn Metern. Noch größer war fünf Minuten vor Ende der Halbzeit die Chance von Linus Löwe, der eine Maßflanke von Daboul aus fünf Metern nur noch hätte einschieben müssen, den Ball aber völlig freistehend nur mit der Hacke traf.

In der Pause reagierte SCE-Coach Torgau auf die großen Räume vor der TuS-Abwehr und kehrte mit Walter für Löwe ins 4231 zurück. Schon früh hatte Vittorio Walter in seinem erst zweiten Saisoneinsatz die Vorlage für Schweickert parat, erneut scheiterte Eilbeks Rechtsaußen an einer starken Parade von Köhnen. Eine spiegelgleiche Szene führte in der 54. Minute dann aber doch zu Schweickerts Treffer, Rexhepaj bediente den erneut durchgestarteten Schweickert, der dieses Mal die Nerven behielt und sein viertes Saisontor erzielte.

Das 0:2 weckte den Angriffsgeist der Gäste, Norouzi köpfte eine Flanke freistehend über das Tor. Das hätte der Anschluss sein können, auf der Gegenseite hatte Hendriks Genaamd Modderkolk die Entscheidung auf dem Fuß, frei vor Köhnen scheiterte auch er aber an dem starken TuS-Keeper. Mit ein wenig Mithilfe hauchte der SCE dem Gegner wieder ein neues Leben ein, Rubin fälschte eine Freistoßflanke unglücklich zum 1:2 ins eigene Tor ab, wenig später schoss Keeper Sechting einen anlaufenden Angreifer an, der eingewechselte Konteh traf aus 25 Metern aber das leere Tor nicht und zielte nur ans Außennetz.

Eine längere Diskussion des Ergebnisses wollte Eilbek nicht führen, straffte sich kurz und erzielte durch Henning per Direktabnahme nach einem Flügellauf von Hendriks Genaamd Modderkolk das entscheidende 1:3. Das Spiel war entschieden und Hendriks Genaamd Modderkolk durfte sich noch eine weitere Vorlage abholen, vom übermotivierten Niemeyer wurde er im Strafraum per Fluggrätsche von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß schoss Marek von Bergen sicher und platziert zum 1:4 in die Maschen. Eilbek hatte aber noch nicht genug, Hendriks Genaamd Modderkolk bediente mit einer lang gezogenen Flanke den eingewechselten Lüders, der auf Henning tropfen ließ, aus acht Metern lenkte Köhnen das Leder mit einem starken Reflex zur Ecke, die Rexhepaj an den Pfosten setzte.

Chancen auf weitere Treffer gab es weiterhin zur Genüge, Walter schoss einen schönen Pass in den Rückraum von Lüders aus 10 Metern unbedrängt über das Tor, der ebenfalls eingewechselte Klanke verpasste in der Nachspielzeit sein zweites Saisontor, nachdem er bereits zwei Verteidiger ausgetanzt hatte war auch für ihn Endstation bei Keeper Köhnen. Quasi mit Abpfiff der Partie ergab sich für Leon Rother vom Punkt die Chance zur Ergebniskosmetik, Schweickert soll bei einem Klärungsversuch mehr Gegner als Ball gespielt haben, eine fragwürdige Entscheidung. Den Elfmeter ins linke Eck parierte Sechting stark, den Nachschuss blockte Walter auf der Linie, so dass der SCE am Ende mit dem 4:1-Auswärtserfolg nach zwei Dritteln der Saison auf einem Nicht-Abstiegsplatz ins spielfreie Wochenende geht.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Haakon Dias Hansen (54. Livio Prati), Genia Rubin, Marek von Bergen, Hussein Daboul (61. Nico Lüders) – Eric Schweickert, David Feldmeier, Butrint Rexhepaj, Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (76. Adrian Klanke) – Marc Henning, Linus Löwe (46. Vittorio Walter)

Tore:
0:1 Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (13., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)
0:2 Eric Schweickert (54. Rechtsschuss, Rexhepaj)
1:2 Genia Rubin (61., Eigentor, Rechtsschuss)
1:3 Marc Henning (65., Linksschuss, Hendriks Genaamd Modderkolk)
1:4 Marek von Bergen (71., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Niemeyer an Hendriks Genaamd Modderkolk)

Bes. Vorkommnis:
Marcel Sechting pariert Foulelfmeter von Leon Rother (90.+2).

Gelbe Karten:
Niemeyer - Daboul

Schiedsrichter:
Ralph Vollmers (Note 2,5) – Leitete die Partie mit viel Humor und guter Präsenz, unstrittig der Strafstoß für Eilbek, nicht ganz aufklären lässt sich der Elfmeter in der Nachspielzeit. Konsequent bei persönlichen Strafen.

Spielnote: 3,5
Ein kurzer Spannungsbogen baute sich nach dem 1:2 auf, ansonsten chancenreich und einseitig.

Auswärtssieg auf der Snitgerreihe 💪
03/03/2024

Auswärtssieg auf der Snitgerreihe 💪

SPIELBERICHT SC Eilbek II – ASV Bergedorf 85 0:2 (0:2)Eine neu angeschaffte Kaffeemaschine sollte den SC Eilbek II bei d...
26/02/2024

SPIELBERICHT SC Eilbek II – ASV Bergedorf 85 0:2 (0:2)

Eine neu angeschaffte Kaffeemaschine sollte den SC Eilbek II bei der frühesten Anstoßzeit im 410. Pflichtspiel seit Neugründung von Beginn an auf Temperatur bringen, doch nur die angereisten Gäste von Bergedorf zeigten sich hellwach. Nach der guten, aber erfolglosen Auftritt in Glinde änderte Torgau seine Elf auf drei Positionen, für die abwesenden Dias Hansen, Rexhepaj und Klanke begannen Edinger, Feldmeier und Lüders.

Die Anstoßzeit aufgrund der voll gepackten Belegung der Fichtestraße mit fünf Spielen am Sonntag war ungewohnt, entsprechend schläfrig und mit zu wenig Spannung startete der SCE im Sechs-Punkte-Spiel gegen den ASV Bergedorf 85. Schon mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff über die rechte Seite konnten die Elstern in Führung gehen, Pinto Ferro drückte das Leder nach 130 Sekunden nach einer Hereingabe von der Grundlinie aus Nahdistanz über die Linie. Die Gäste traten in der Anfangsviertelstunde nicht wie ein Abstiegskandidat auf, waren in den Zweikämpfen direkt anwesend und ließen den Ball gut zirkulieren.

Ein Abschluss von Knop aus der Distanz verpasste das linke Eck nur um einen Meter, etwas besser machte es Matzat, der Feldmeier im Mittelfeld abschütteln konnte und aus 20 Metern wuchtig und platziert zum 0:2 unten links einschoss. Für Eilbek wirkte der zweite Gegentreffer wie ein Wachrüttler, Schweickert scheiterte aus halbrechter Position mit einem platzierten Schuss gen linken Winkel an der Glanzparade von ASV-Keeper Schäfer, Henning verpasste eine Edinger-Hereingabe um eine Fußlänge und Feldmeier scheiterte aus zehn Metern nach Vorlage von Hendriks Genaamd Modderkolk am glänzend aufgelegten Schäfer. Auch das Glück war dem SCE nicht hold, eine Freistoßflanke von Daboul köpfte Sager an den linken Pfosten.

Wie schon in der Vorwoche wollte das Leder selbst bei besten Chancen nicht über die Linie, die mittlerweile mehr verwaltenden Gäste konzentrieren sich derweil auf ihre Defensivarbeit. Zum zweiten Abschnitt brachte Torgau Cordes-Gebken für Lüders, der zwei Minuten nach Wiederanpfiff die Großchance zum Anschluss besaß, aber knapp über das Tor zielte. Bergedorf wirkte immer wieder latent gefährlich und zog oft den Abschluss von außerhalb des Strafraums vor, Sechting parierte Karstens Schuss stark im rechten Eck.

Eilbek warf nun personell immer mehr nach vorne, der gelb-rot gefährdete Edinger räumte seinen Platz für Angreifer Köpke und in der Schlussphase löste Eilbek auch seine Doppelsechs für einen dritten Angreifer auf, unter anderem feierte Vittorio Walter nach Verletzungspause sein Saisondebüt. Dies sollte aber einer der wenigen Lichtblicke sein, denn ein Treffer wollte dem SCE nicht gelingen. Löwe scheiterte aus elf Metern an Schäfer, Cordes-Gebkens aussichtsreicher Pass auf Henning wurde in höchster Not abgefangen und Schweickerts Abschluss zischte am langen Pfosten vorbei. Da auch Bergedorf die entstehenden Räume zu selten zu einer klaren Torchance nutzen wusste, blieb es am Ende beim 0:2.

Aufgrund der starken Anfangsphase geht der Sieg für den ASV durchaus in Ordnung, auch wenn das Chancenverhältnis über die gesamte Spielzeit recht ausgeglichen daher kam. Bergedorf klettert damit elf Spieltage vor Schluss um einen Platz in der Tabelle und lässt Eilbek auf einem Abstiegsplatz hinter sich.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Till Edinger (61. Jonas Köpke), Genia Rubin, Sören Sager, Hussein Daboul – Eric Schweickert, David Feldmeier (75. Joshua Wege), Dennis Dahms (84. Linus Löwe), Nico Lüders (46. Malte Cordes-Gebken) – Marc Henning, Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (75 Vittorio Walter)

Tore:
0:1 Bryn Loureiro Pinto Ferro (3., Rechtsschuss)
0:2 Davon Matzat (21., Rechtsschuss)

Gelbe Karten:
Edinger, Hendriks Genaamd Modderkolk - Matzat

Schiedsrichter:
Patrick Dierk Grunau (Note 5) – Ohne spielentscheidende Fehler, völlig überzogen aber die Verwarnungen für Edinger und Matzat. Trotz Headsets gelang dem Gespann in diversen Szenen (u. a. von beiden Bänken geforderten Unterbrechungen wegen beidseitiger Kopfverletzungen) keinerlei Kommunikation untereinander, vor allem die Abstimmung mit SRA Görgens war ungenügend.

Spielnote: 3
Voller Torchancen in allen Spielphasen, wenn auch mitunter etwas wild werdend.

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18/02/2024

SPIELBERICHT TSV Glinde - SC Eilbek II 2:1 (0:0)

Der Bernd-Schaffernicht-Platz gehörte in der Vergangenheit nicht zu den Lieblings-Reisen des SC Eilbek, in aller Regelmäßigkeit verlor die Erstvertretung hier. Das Debüt für Eilbek II in Glinde hätte erfolgreicher verlaufen müssen, am Ende trat man die Rückfahrt dennoch mit leeren Händen an. Beim Tabellenvierten, gegen den das Hinspiel mit 0:4 verloren ging, machte Eilbek ein starkes Auswärtsspiel, verpasste mehrfach den Führungstreffer und kassierte wie schon in der Vorrunde ein Tor nach einer Ecke.

Wie schon in der Vorwoche startete Eilbek sehr dominant in die Partie, mit Rexhepaj für Feldmeier und Hendriks Genaamd Modderkolk für Jung konnte Torgau fast auf die gleiche Elf wie beim Auswärtsdreier setzen. Schon früh in der Partie hatte Eilbek den Torschrei auf den Lippen, Schweickert scheiterte nach Zuspiel von Daboul an Keeper Reksidler. Die Glinder Angriffsversuche wehrte Eilbek im starken Kollektiv ab und ließ bis zur Halbzeit nicht einen einzigen Torschuss des TSV zu.

Besser im Offensivspiel war da der SCE, über Rexhepaj und Henning wurde Hendriks Genaamd Modderkolk sieben Meter vor dem Tor freigespielt, mit dem ersten Kontakt schoss der Angreifer links am leeren Tor vorbei. Da auch Dahms nach Flanke von Henning und Klanke nach Flanke von Schweickert das Leder nicht im Kasten unterbrachten, ging es zum zweiten Mal in Folge torlos in die Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt erwischte Glinde den besseren Start in die Partie, Linksaußen Schieweg fand nach einem 40-Meter-Solo mit seiner Hereingabe Simon Henningsen, der per Direktabnahme unhaltbar zum 1:0 in den linken Giebel einschoss. Mit dem ersten Torschuss ging Glinde in Führung, nur wenige Augenblicke später hätte Hendriks Genaamd Modderkolk den Ausgleich erzielen müssen, nach einer Pressingsituation stand er erneut frei vor dem Tor, scheiterte dieses Mal beim Versuch eines Beinschusses an Reksidler.

Stattdessen gelang Glinde mit einem Treffer aus dem Kuriositätenkabinett und ohne Torschuss das 2:0. Eine Ecke von der linken Seite köpfte Schweickert am zweiten Pfosten an den Körper von Kapitän Sager, von wo aus das Leder in Zeitlupe über die Linie trudelte. Eilbek hatte die postwendende Antwort aber parat, Schweickert fand nach einer schnellen Kombination vom rechten Flügel aus Butrint Rexhepaj im Rückraum, der oben rechts in den Winkel zum 2:1 und seinem ersten Saisontor traf. Der SCE schnupperte noch an einem Punkt, Schultze erzielte aus 16 Metern mit einem sehenswerten Spannstoß in den linken Winkel das vermeintliche 2:2, stand zuvor aber wohl wenige Zentimeter im Abseits.

Glinde versuchte den Vorsprung über die Zeit zu bringen und legte sich auf Konter fest, bei einem dieser konnte Schieweg aus halblinker Position nur den rechten Pfosten treffen. Da Glinde auch die vierminütige Nachspielzeit ohne Schaden überstand, kann Eilbek den Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht weiter ausbauen. Die Leistung macht aber Mut, um im vorgezogenen Showdown gegen den ASV Bergedorf 85 (Sonntag 9 Uhr) einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Haakon Dias Hansen, Genia Rubin, Sören Sager (81. Marek von Bergen), Hussein Daboul – Eric Schweickert (74. Joshua Wege), Butrint Rexhepaj, Dennis Dahms (81. Malte Cordes-Gebken), Adrian Klanke (61. Nico Lüders) – Marc Henning, Timothy Hendriks Genaamd Modderkolk (61. Thies Schultze)

Tore:
1:0 Simon Henningsen (48., Rechtsschuss, Schieweg)
2:0 Sören Sager (66., Eigentor, linke Schulter)
2:1 Butrint Rexhepaj (68., Rechtsschuss, Schweickert)

Gelbe Karten:
Alilo, Tomas Garcia, Kröplin, Beger – Rubin, Lüders

Schiedsrichter:
Chris Lasse Däbritz (Note 2,5) – Strittige Situationen gab es nicht, Däbritz und Gespann verlebten einen ruhigen Abend bei einem sicheren Auftritt.

Spielnote: 3
Zwei sehenswerte Treffer und Spannung bis zum Schluss.

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