01/11/2021
Wie wäre es um den Judosport in Gummersbach bestellt, ohne Lucie Blaß? Sicherlich weniger, soviel steht fest. Seit nunmehr über vierzig Jahren pflegt und fördert sie in der Region in einer Art und Weise den Judosport, die ihresgleichen sucht. Früher als langjährige Abteilungsleiterin der Judoabteilung des VfL Gummersbach, seit 2000 im eigenständigen Judoverein Gummersbach. Dafür ist ihr am Freitag in Ehren der 3. Dan verliehen worden. Zur Auszeichnung kam nicht nur der Präsident des Nordrheinwestfälischen Dankollegiums Wilfried Marx aus Düsseldorf angereist, um die Ehrung mit der Übergabe der Urkunde zu vollziehen. Es kamen auch fünf Gäste aus dem französischen Partnerverein Dojo Yonnais aus der Gummersbacher Partnerstadt La Roche Sur Yon. Auch an dieser Städtepartnerschaft hat Lucie Blaß seit fast 40 Jahren mitgewirkt. Sie organisierte auf deutscher Seite den jährlich stattfindenden Austausch, bei dem entweder deutsche Judokas nach Frankreich fahren oder umgekehrt. Dass zwischen den Vereinen eine sehr innige und jahrelange Verbundenheit herrscht, ist zum großen Teil Lucies Erfolg.
Wilfried Marx faßte zusammen, dass ihm diese Ehrung ein besonderes Anliegen sei, weil Lucies Eifer für den Judosport im Bergischen Land wirklich hervorsteche und das nunmehr seit zwei Generationen. Lucie Blaß lebe den Sportlern Vereinsarbeit vor und stehe in vorbildlicher Weise für die Werte des Judo ein.
Seit 1984 ist Lucie Blaß Trägerin des schwarzen Gürtels. 1991 legte sie die Prüfung des 2. Dan ab. Nun hatte der Ehrenrat der Nordrheinwestfälischen Dan-Träger bereits am 16.09.2021 getagt und entschieden, dass nunmehr Lucies Engagement mit der Verleihung des 3. Dan gewürdigt werden solle. Das Votum dazu sei im Ehrenrat eindeutig gewesen. Zusammen mit ihrem Mann Lutz, mit dem sie seit 1983 verheiratet ist, nahm Sie die Ehrung entgegen.