28/02/2019
Verbandsliga, Herren
TSV Nieder-Ramstadt – TTC Groß-Rohrheim 5:9
Beim letztjährigen Hessenliga-Absteiger wurde die erste Herrenmannschaft des TTC Groß-Rohrheim ihrer leichten Favoritenrolle gerecht und fuhr einen umkämpften 9:5-Auswärtssieg ein. Dabei sah es nach den Eingangsdoppeln nicht wirklich gut aus: Lediglich die Paarung Kaiser/Kaiser konnte ihr Match erfolgreich gestalten, wohingegen Vakulenko/Riabukhin und Becker/Meixner jeweils in vier Sätzen das Nachsehen hatten. Im vorderen Paarkreuz drohte anfangs ebenso Ungemach, denn sowohl Stephan als auch sein Bruder Matthias Kaiser lagen schon mit 0:2-Sätzen in Rückstand, ehe beide noch zu einer grandiosen Aufholjagd bliesen und am Ende im Entscheidungssatz die Oberhand behielten. Die Ukrainer in Diensten der Rohrheimer, Denis Vakulenko und Anton Riabukhin, konnten jedoch nicht nachlegen und wirkten bei ihren Spielverlusten alles andere als locker und unverkrampft. Nachdem auch Rolf Becker nach aussichtsreicher Führung noch den Kürzeren zog, rammte Kapitän Tobias Meixner humorlos einen Keil in die aufkeimende Nieder-Ramstädter Hoffnung und setzte somit das wichtige „Hallo-Wach-Signal“. Mit der Konsequenz, dass im Nachgang kein weiteres Spiel mehr verloren ging: Die starken Kaiser-Brüder, Vakulenko, Riabukhin und auch Becker, der den Matchball zum 9:5 verwandelte, machten das Erfolgserlebnis nach zwei vorangegangenen Niederlagen perfekt.
Es punkteten: Kaiser/Kaiser, Kaiser, S. (2), Kaiser, M. (2), Vakulenko, Riabukhin, Becker und Meixner
Verbandsliga, Herren
TTC Groß-Rohrheim – TSG Oberrad 9:1
Gegen den Tabellenletzten, die TSG Oberrad, kam die Verbandsligatruppe des TTC Groß-Rohrheim zu dem erwartet deutlichen Heimsieg, auch wenn dieser durchaus hätte knapper ausfallen können. Gab man nach den Doppeln mit den Paarungen Kaiser/Kaiser, Vakulenko/Riabukhin und Becker/Meixner sowie nach dem ersten Einzel von Spitzenmann Stephan Kaiser noch nicht einen einzigen Satz ab, musste sich Matthias Kaiser gegen den ehrgeizigen Kaminski bis in den finalen Durchgang strecken, um den fünften Rohrheimer Zähler sicherzustellen. Positive Randnotiz: Matthias Kaiser knackte mit diesem Sieg erstmals die 2000er-TTR-Punkte-Schallmauer und kann sich somit zum elitären Kreis der besten 700 Tischtennis-Spieler Deutschlands zählen. Im mittleren Paarkreuz gelang Denis Vakulenko mit 17:15 im Entscheidungssatz ein Zittersieg, wohingegen Anton Riabukhin nie Gefahr lief, bei seinem Punktgewinn in Bedrängnis zu geraten. In der Folge musste Rolf Becker den Ehrenpunkt für die Gäste aber doch noch zulassen, als er nach 2:1-Satzführung mit Rückenbeschwerden verletzt aufgab. Der an diesem Wochenende in bestechender Form agierende Tobias Meixner drehte einen 0:2-Satzrückstand noch eindrucksvoll zu einem Sieg, bevor es dann Stephan Kaiser vorbehalten war, nach erneut fünf gespielten Sätzen, den Deckel drauf zu machen. Nun hat das Team vier Wochen Pause und muss als Tabellenvierter am 23.03. (17:30) beim Sechsten SV Darmstadt 98 zu einer schwierigen Auswärtsaufgabe antreten.
Es punkteten: Kaiser/Kaiser, Vakulenko/Riabukhin, Becker/Meixner, Kaiser, S. (2), Kaiser, M., Vakulenko, Riabukhin und Meixner