01/09/2025
Wir lassen uns nicht länger ausgrenzen!
Liebe Anglerinnen und Angler,
liebe Freunde des Freizeitangelns, der Anglerverband Schleswig-Holstein e.V. sagt ein klares NEIN zum Heringsangelverbot für Freizeitfischer, wie es die umweltpolitische Sprecherin der Grünen, Silke Backsen, fordert! ⛔️
Die Forderung nach einem pauschalen Fangverbot jetzt auch für den Hering ist ein Schlag ins Gesicht für alle Freizeitfischer. Wir akzeptieren keine weitere Ausgrenzung unserer Anglerinnen und Angler!
Freizeitangeln ist ein zentraler Bestandteil der Küstenkultur und des Tourismus in Schleswig-Holstein.
Wissenschaftlich belegt: Freizeitfischerei hat nur einen minimalen Einfluss auf die Fischbestände. Studien des Thünen-Instituts zeigen, dass Freizeitfischer bei Dorsch nur etwa 22–27,5 % der Gesamtfänge ausmachen (Thünen-Institut, 2024). Für Hering ist der Anteil noch geringer, da Freizeitfischer seit 2022 stark eingeschränkt sind und die Berufsfischerei den Großteil der Entnahmen verantwortet (ICES, 2024). Hauptursachen für den Bestandsrückgang sind Umweltfaktoren wie Sauerstoffmangel und Überdüngung, nicht unser Hobby! Strenge Regelungen wie das Bag-Limit und das Dorschfangverbot seit 2024 reduzieren unseren Einfluss zusätzlich. Ein totales Verbot ist unverhältnismäßig und ignoriert unsere Interessen!
Wir fordern:
Schluss mit der Ausgrenzung – Freizeitfischer müssen gehört werden!
Nachhaltige Alternativen statt pauschaler Verbote, wie angepasste Fangmethoden oder Quoten.
Echte Zusammenarbeit mit Anglern, um praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Wir kämpfen für unsere Tradition und unsere Rechte! Der Anglerverband steht geschlossen hinter euch – lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen!
Teilt diesen Post, kommentiert eure Meinung und zeigt, dass wir Freizeitfischer nicht länger ignoriert werden!
Jan Pusch
Präsident
Anglerverband Schleswig-Holstein e.V.
Quellen: Thünen-Institut für Ostseefischerei (2024), ICES-Berichte (2023–2024).