Im Jahre 1981 wurde es auf Geheiß des Deutschen Bundestrainers, Akio Nagai Shihan (9. Die erste Abteilung erblickte in Telgte das Licht der Welt und fand von Anfang an großen Anklang, sodass bald weitere Trainingszeiten in Einen, Handorf, Wolbeck und Reckenfeld eingerichtet wurden. Vom Bundestrainer wurde dem Dojo nach einer Bewährungszeit der geschichtsträchtige Name „Kamakura“ verliehen, nach de
m Regierungssitz des ersten japanischen Shoguns Minamoto Yoritomo. Auch das Wappen der Familie Minamoto, die Enzianblüte auf Bambusblättern, die außerdem auch das Familienwappen von Bundestrainer Nagai ist, wurde dem Dojo Kamakura verliehen, das seitdem alles tut um dieser großen Verantwortung und Ehre gerecht zu werden und das auch erfolgreich bewältigt. Die Familie Minamoto einte erstmals das japanische Kaiserreich und errichtete unter seinem Führer Yoritomo seinen Herrschersitz in Kamakura. Dieses kleine Fischerdorf wurde damit im Jahre 1192 n. zum wichtigsten Ort in ganz Japan. Zeugnis hierfür sind unter anderem viele erfolgreiche Gurtprüfungen, gewonnene Meisterschaften, zahlreiche Nationalkadermitglieder, die über die Jahre aus dem Verein hervorgegangen sind und vor allem die bis heute entscheidenden Werte des Karate-Do, wie Disziplin, Respekt, Höflichkeit und Fleiß, auf die bei Kamakura sehr viel Wert gelegt wird. Bis heute trainieren rund 90 Mitglieder im Alter von sechs bis 60 Jahren und sämtlicher Gurtfarben gemeinsam bei Kamakura und auch auf Lehrgängen und Meisterschaften im gesamten Bundesgebiet ist das Dojo stets gut vertreten, unter der Leitung von Dojoleiter Markus Boy Sensei (5.