07/06/2018
So, Teil 2 unserer 10 Tipps auf dem Weg zum Profifußballer. Wenn auch leider mit etwas Verspätung. Dafür gibt es am Ende der Woche noch ein kleines Interview, wie man es als ausländischer Spieler in einem neuen Land, mit einer neuen Sprache und neuen Kultur packen kann. Doch jetzt erst einmal Viel Spaß mit den nächsten 3 Tipps!
Gesunde Ernährung: Ein ausgewogene Ernährung liefert deinem Körper eine Vielzahl an Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen. Die beste Leistung kann er nur dann bringen, wenn er stets gut mit diesen Inhaltsstoffen versorgt ist! Eine einjährige Studie hat eindrucksvoll bewiesen, dass vor allem Spieler mit einem hohen Vitamin Al-Pegel eine erhöhte Leistungsfähigkeit an den Tag legen. Kenneth H. Cooper, US-amerikanischer Sportmediziner, stellte schon 1998 in seinem Buch „Gesundheitsfaktor Ernährung“ die These auf, dass je nach Zeitpunkt des Anpfiffs ein Vitamin Al-Pegel von 0,5 – 1,273 ‰ empfehlenswert sei. Der Vitamin Al-Haushalt sei am vorherigen Abend so zu steuern, dass am Sonntag eine Topleistung erbracht werden kann. Außerdem wichtig: Sollte der Pegel zu hoch sein, kann ein ausgewogenes Frühstück (erhältlich z.B. bei Burger King oder diversen Tankstellen), ggf. inkl. Energydrink, oder einfach der klassische Besuch der sanitären Anlagen der gastgebenden Mannschaft, für das körperlich Gleichgewicht und Wohlbefinden sorgen.
„Viele versuchen es mit einer Diät, weil sie mit einer gesunden Ernährung nicht klarkommen.“ (Frank Dommenz (*1961), ehemaliger Bundespräsident)
Ehrgeiz: Ehrgeiz. Ja, was ist eigentlich Ehrgeiz? Ehrgeiz ist die lodernde Flamme die jeder Mensch in seinem Inneren beherbergt. Bei manchen ein stürmisches Feuer, bei anderen ein Sparflämmchen. Wie so oft im Leben ist der goldene Mittelweg der richtige „way of life“. Ehrgeiz hat schon mancher Karriere zu Glanz und Glorie verholfen. Wie so oft gibt es allerdings auch eine Schattenseite: Zu viele Ehrgeiz kann Menschen auch zerstören.
„Ich will als schnelle Pilotin wahrgenommen werden und nicht als die schnellste Frau.“ (A. Henselek, nach einem Spiel in Wehre, 17. Februar 2015)
Verzicht: Fußball bedeutet Verzicht. Von klein auf lernen wir, dass wir kein so sorgloses Leben führen können wie der 0815-Ottonormalverbraucher. Fußballspieler gehen Verpflichtungen ein. Am Samstagabend feiern gehen oder einfach mal entspannt im Kreise der Familie die Seele baumeln lassen – es ist nicht möglich. Fußball bedeutet nein zu sagen. Nein zu Partys, nein zu Alkohol. Du musst immer unter Anspannung stehen, stets das Ziel im Blick. Deswegen sitzen wir im gleichen Outfit wie am Abend zuvor in der Kabine, tragen Sonnenbrillen zum Treffpunkt, kommen teilweise noch mit Stempeln von der Arbeit auf der Hand oder spielen trotz des Kampfes gegen Magen-Darm-Probleme vor und während des Spiels. Für Leute mit dem Anspruch diesen Sport professionell zu betreiben gibt es keine andere Möglichkeit – Fußball heißt andere Sachen hinten anstellen.
„Wenn niemand mehr verzichten kann, ist die Freiheit gefährdet.“ (Pius XII. (1876 - 1958), Papst, 1917 auf seinem Klassiker-Song „Wenn der Beat nicht mehr läuft“)