BV Rentfort III

BV Rentfort III Hier erfahrt ihr alles rund um den BVR III ! Spielansetzungen, Fotos und vieles mehr ! also genau das richtige für alle Freunde des BVR III ! Bumaye ���

.rentfort Grüße von oben! Weiter, immer weiter!
18/03/2024

.rentfort
Grüße von oben! Weiter, immer weiter!

Kommt ran, Lecker Bier und geilen Fußball, bekommt ihr an diesem Wochenende nur an der Hegeroad! Dazu die Frage aller Fr...
24/07/2021

Kommt ran, Lecker Bier und geilen Fußball, bekommt ihr an diesem Wochenende nur an der Hegeroad! Dazu die Frage aller Fragen, wer gewinnt das Spiel „um Platz“ 🤔
Die Bumaye Krieger freuen sich auf euch
💚💛❤️

Es geht wieder los… Und wir sind heiß wie Frittenfett!Wer also an diesem „wunderschönen“ Sonntag noch nichts vor hat, ko...
11/07/2021

Es geht wieder los…
Und wir sind heiß wie Frittenfett!
Wer also an diesem „wunderschönen“ Sonntag noch nichts vor hat, kommt ran und gönnt sich diesen Fußballerischen Leckerbissen der Bumaye11

💚💛❤️

Jule BUMAYE 💚💛❤️ !! Vielen lieben Dank für deine Unterstützung!
13/03/2021

Jule BUMAYE 💚💛❤️ !! Vielen lieben Dank für deine Unterstützung!

11/03/2021

Danke ! 45 Ruhrpott stabil !! Fard Bumaye 💚💛❤️

Nächster Anlauf für Grieses Elf und nächste Station auf BVRs Zug nach nirgendwo. Rentfort geht erneut unter, verliert 4:...
12/10/2020

Nächster Anlauf für Grieses Elf und nächste Station auf BVRs Zug nach nirgendwo. Rentfort geht erneut unter, verliert 4:0 gegen zu jeder Zeit stärker agierende Horster und lässt die nächsten drei Punkte im so wichtigen Rennen um die Meisterschaft liegen.

Dass die Bumaye-Elf sich schon seit jeher in Horst schwergetan hat, war den angereisten Supportern bereits im Vorfeld klar, aber dass die Mannschaft in der 1. Halbzeit eine so blutleere Vorstellung abliefern würde überraschte dann doch einige. Kein gewonnener Zweikampf, eine Fehlpassquote höher als die Gladbecker Neuinfektionsrate und nicht ein nennenswerter Abschluss auf das gegnerische Gehäuse sorgten in der 1. Halbzeit für den verdienten 3:0 Rückstand. Neben der eigenen desolaten Leistung, war es auch die gute Vorstellung der Horster, die mit schnellen, präzisen Kontern und einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Halbzeitergebnis mehr als verdient hatten. Horsts Taktik die ersten Spiele der Saison absichtlich zu verlieren, damit sich unsere Jungs vor dem Spiel in Sicherheit wähnten, scheint aufgegangen zu sein. Vielleicht ist diese Interpretation auch zu selbstbezogen, aber wer weiß das schon. Auf jeden Fall hätten sie sich bei unserer Leistung diese List sparen können.

Die 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Ein wenig mehr Kampf, deutlich mehr Krampf und sage und schreibe zwei Torabschlüsse, von denen jedoch keiner einer weiteren Erwähnung bedarf. Für positive Stimmung sorgten lediglich Heltens Maßfreistoß, der irgendwo auf der B Zwo 24 zwischen Bottrop und Essen sein Ziel fand und Königs Champions League Performance an der Seitenlinie. Abwehr 12-Zylinder Tobi „Dollar“ Danelzik, der nicht mehr aus seinem mit Blut unterzeichnetem Vertrag herauskommt wartet weiterhin auf seinen ersten Dreier im Rot-Gelb-Grünen Gewand. „Drei Punkte würden für den Anfang auch reichen“ so Dollar nach dem Spiel mit ängstlichem Blick in die lechzende Runde.

Was nach dem Spiel bleibt ist die 2. Niederlage in Folge und die Einsicht, dass es auch bei noch so viel spielerischer Klasse und Potenzial (die Informationen dieser Aussage sind möglicherweise veraltet) nicht ohne die nötigen Tugenden wie Laufbereitschaft, Herz und Kampf funktionieren kann. Wenn wir uns wieder auf die Grundwerte des Sports konzentrieren und unsere Überheblichkeit ablegen, kriegen wir auch wieder die Kurve und können unseren Supportern unkonventionellen und attraktiven Fußball präsentieren. Nächste Woche gegen die Eintracht aus Erle auf heimischem Boden, kann bewiesen werden, ob dies wieder nur leere Phrasen sind oder die Mannschaft die 180° Wende mit Telemark liefern kann.
Zumindest lassen wir den Kopf jetzt nicht hängen, denn mit hängendem Kopf kann man kein Bier trinken. Und sollten wir die Kurve wider Erwarten doch nicht kriegen, werden wir zumindest versuchen Ende des Jahres mit einer dicken Infektionsparty, die Robert Koch und Christian Drosten vor Wut Tango tanzen lässt, den Saisonabbruch herbeizuführen. Sieg oder Spielabbruch, das sind wir unseren Supportern einfach schuldig.

RENTFORT BUMAYE 💚💛❤️

Eine Niederlage ist immer auch ein bisschen wie Abschied nehmen...Abschied nehmen zum Beispiel von Coach Grieses wöchent...
05/10/2020

Eine Niederlage ist immer auch ein bisschen wie Abschied nehmen...
Abschied nehmen zum Beispiel von Coach Grieses wöchentlichem Alptraum der perfekten Saison!
Abschied nehmen zum Beispiel von der Illusion, dass Swirbelwind Swiggsen trotz Zerrung die Bumaye Truppe nach vorn ballert!
Abschied nehmen zum Beispiel davon dass immer noch Hans Sarpei Blau-Blau trainiert!

Die Taktik des BVR-Teams, vorgelegt und -gelebt von Abwehrboss Drews schien auch zu halten... hinten sicher... vorne nicht viel... sie hielt zumindest bis die 40.Minute auf dem Tacho stand. Chancen bis dato waren allerdings im Gesamten beiderseits so selten wie alkoholfreie Samstagabende und wenn Blau-Blau vors Tor kam stand Schnappi Hajder parat und parierte gekonnt ohne mit der Winper zu zucken.
Aber dann... In einem Überflug von Übermut wurde der Ball diagonal gechippt statt eines klaren, eintrainierten Hackenpasses zu spielen und so kam es wie es kommen musste... Kaiser kann halbhohe Bälle nicht annehmen, Herr Drews aber gut zutreten... Gelb plus Freistoß.. Glück auf
Landete der erste Ball noch in der Mauer, bummelte sich der Nachschuss ins lange Eck...0:1...
Da hatte sich wohl jemand eine ordentliche Tütensuppe angerührt, mussten die Bumaye-Follower mit Entgeisterung erfahren!

Ohne weitere Ereignisse taumelte das Spiel in die dringend nötige Halbzeit zur Taktikbesprechung mit Coach Griese!
Intention für die zweiten 45 Dauerschleifen:
„Flach spielen, Blau-Blau is größer als Ihr!“ und... „Wer eine Suppe anrührt, muss sie auch auslöffeln!“

Anpfiff Chapter 2: Wie vom Blitz getroffen rappelten sich die Rot-Grün-Gelben-Flügelkräfte auf und versuchten entgegen der Grieseschen Empfehlungen in den ersten Minuten mit hohen Flanken hinters Tor den Gegner mürbe zu machen! Vergeblich...
Immerhin zeigte man mehr Ballbesitz aber der Pass in die Tiefe gelang leider dem sonst so kreativ aufspielenden Jackson Hengstermann nicht!
Also, viel Ballbesitz, wenig Ertrag, Konsequenz: Gegentor!
Die übrigen Bemühungen brachten ähnlich viel ein wie Battylla Sands letzter Garagen-Flohmarkt, sodass es schlussendlich nicht unverdient 0:2 hieß!

Konsequenz und Fazit des Spiels:
Wer vorne nichts reißt... fällt selbst hinein!
Nichts desto trotz: „Aufsteiger! Aufsteiger!“ skandierten die zahlreichen anoraktragenden Supporter nach dem Spiel zu Recht, denn ein jeder weiß:
Wer einmal leckt, der weiß wie‘s schmeckt!

Bumaye zu Gast auf der altehrwürdigen Glückauf-Kampfbahn bei den Teutonen aus Schalke.Frisch gezapftes Bier für die Zusc...
29/09/2020

Bumaye zu Gast auf der altehrwürdigen Glückauf-Kampfbahn bei den Teutonen aus Schalke.
Frisch gezapftes Bier für die Zuschauer, enge Kabinengänge, die Mischung aus Professionalität und Verwahrlosung, die hinter jeder Ecke lauert...wenn es jetzt noch die Bockwurst für 2 Mark gibt, so Couch Griese vor dem Spiel, ist alles genau wie früher. Aber Nostalgie beiseite, bereits vor der Partie wurden die Kumpel aus Rentfort zurück in die Realität beordert. Griese spricht aus, was sich heutzutage keiner meiner traut und droppt die A-Bombe in der Kabine. Wir könnten es schaffen die ersten 20 Minuten nicht kompletten Dreck zu spielen, wenn wir uns, so der Trainer vorsichtig, „ein wenig aufwärmen würden“. „Nicht sofort, aber möglicherweise vielleicht ab kommender Woche, wenn es keine Umstände macht, vielleicht“, so der Übungsleiter weiter, begleitet von den verständnislosen Rufen seiner Mannschaft. Manche gehen in ihrer Ablehnung so weit, dass das Team infolge einer sogenannten „Protestzerrung“ auf Torgarant Swiggidy Sveisler verzichten muss. Gut, dass Trainer Griese mit dieser Art von Reaktion gerechnet - und im Voraus Offensivallrounder Tobi Dude aus der eigenen Viertvertretung verpflichtet hat. Und wie wichtig Dudde Woche für Woche in der Dritten ist, beweist er auch diesen Sonntag wieder.

Nach einer kurzen Abtastphase, in der Teutonia aggressiv anläuft, aber auch nicht so richtig, erhält Duddde im Mittelfeld den Ball, lässt drei Teutonen stehen und schiebt in der 15. Minute lässig zum 1:0 aus Rentforter Sicht ein. Zugegeben, zu diesem Zeitpunkt ein wenig schmeichelhaft, aber das ist nun mal die individuelle Klasse, die unsere Dritte hat, wenn Spieler aus anderen Teams zu Gast sind. Die restlichen 30 Minuten der ersten Halbzeit sind geprägt von Fehlpässen und Aiaiai rufen. Ein, zwei schöne Kometen sind mit dabei, das große fußballerische Entertainment sollte jedoch erst im zweiten Durchgang folgen.

Während Griese in der Halbzeit noch dabei ist den zweiten Teil seiner Bockwurst Geschichte zu erzählen, geht es auch schon weiter.

Von Anfang an wach legt Bumaye direkt ein viertel Schüppchen drauf, nur um die Schüppe in der Folge dann ganz wegzuwerfen. Die einstudierte Ecke, etwas zu kurz und zu langsam und ein wenig zu ungenau, findet erneut Dudddde, der im Gewühl die Übersicht behält und auf 2:0 erhöht. Für das Sicherheitskonzept in der eigenen Hälfte zeichnete sich mittlerweile der eingewechselte Kapitän der Rentforter Elf, Buddy Drews, verantwortlich. So gab es in der 59. Minute den Anschlusstreffer und nur zwei Minuten später den Ausgleich für Teutonia. Die Partie wurde bissig und die Zuschauer auf den Rängen lauter. Es entwickelte sich über die restlichen 30 Minuten eine richtig schöne Kreisliga B Schlacht mit allem was dazugehört. Zunächst war es Kapitän Drews selbst, der den Abstand der ersten Halbzeit nach ansehnlichem Zuspiel von Hengstermann wieder herstellte, bevor Teutonia nach fragwürdigem Elfer erneut egalisierte. Die Partie war nun so hitzig geworden, dass Coach Griese sich infolge einer roten Karte das Spiel nur noch von der Tribüne angucken durfte. Taktikanweisungen seitens des Trainers waren so unmöglich, weil er nun zwei Meter weiter hinten stehen musste, als zuvor. Das Team war auf sich allein gestellt. Kurze Zeit später durfte ein Teutone Griese auf die Tribüne folgen, nachdem er „nur den Ball“ gespielt hatte. Viele eindeutige Chancen konnten sich unsere Bumayisten nicht mehr herausspielen, wäre da nicht unsere Leihgabe aus der Vierten. In der 94. Minute schnappt sich erneut Duddddde den Ball, zieht in den Strafraum und geht zu Boden. Fragwürdig, aber wer fragt schon nach? Buddy tritt an und verwandelt abgebrüht zum Endstand von 4:3. Zwei Rote Karten gab‘s noch in der Nachbesprechung für unzufriedene Schalker, bevor der Schiedsrichter die Partie beendete.

Rentfort nimmt drei Punkte mit und kommt nochmal mit dem Schrecken davon. „O Schpiele musse au erfma gewinne“ ruft ein glücklicher Mann mit Bockwurst im Mund von der Tribüne und strahlt als sei es wieder 1958.

Mütter sperrt eure Töchter weg. Swiggidy ist in der Stadt und Swiggidy hat Lust zu Tanzen. Mit einem 10:0 schickt der BV...
21/09/2020

Mütter sperrt eure Töchter weg. Swiggidy ist in der Stadt und Swiggidy hat Lust zu Tanzen. Mit einem 10:0 schickt der BVR III die Gäste aus Hassel nach Hause. Gleich Sieben mal trägt sich Sven „Svionel“ Swiggson in die Torschützenliste ein und treibt Betreuer Stellbert McStellington Schweißperlen auf die Stirn. Die 30 Tore Wette vom Anfang der Saison ist bereits nach dem dritten Spieltag zu einem drittel erfüllt. Dreimal Drei sind Neun, rechnet Trainer Griese vor und schaut stolz in die Runde, doch keiner reagiert. Wie dem auch sei.
Das Spiel beginnt wie üblich. Während die Jecken aus Hassel die ersten 20 Minuten ein wenig mit dem Ball spielen dürfen, zieht sich Bumaye gemächlich die Schuhe an, schmiert noch ein paar Brote und macht sich langsam bereit für die restlichen 70 Minuten Spielzeit. Es knarzt und knackt hier und da noch ein wenig, doch schließlich sieht es nach Fußball aus, was Grieses Team den zahlreich erschienenen Supportern präsentieren kann. In der 34. Minute ist es, wer auch sonst, der Mann mit der Nummer Swelf, Swiggson Swonzales, der das erste Mal zuschlägt. 1:0, oder wie man auf eigenem Geläuf gerne sagt: Vorentscheidung. Während die Gegner aus Hassel noch versuchen herauszufinden, wie sie sich gegen die Altherren aus Gladbeck einen fangen konnten, schickt Timo „Tank“ Tenk Schneiderlein Swiggidy mit einem wunderschönen Diagonalpass über 40 Meter auf die Reise, die, was auch sonst, mit dem 2:0 für Rentfort ihren Höhepunkt findet. Stadionsprecher Kamille Kaminski quittiert die Versandunterlagen mit einer zügigen Unterschrift und macht es offiziell: Oberligapass.
Mit einem 2:0 geht es in die Halbzeit. Während das Team entspannt auf die kommenden 45 Minuten blickt, ist sich Trainer Griese sicher: „Dieses Spiel wird nochmal ganz eng werden“. Kaiser, der sich kurz hingelegt hat, gibt ein undeutliches Grunzen von sich, während die alten Hasen Heimann und Hochstetter einen vollkommen überforderten Fabian Krämer offensichtlich beim Halbzeit Skat bescheißen.
In der zweiten Halbzeit sollte sich die Prophezeiung der Couch bewahrheiten. Klassischer Einbahnstraßenfußball und Acht weitere Tore führten zu dem klaren Ergebnis, dass der Trainer nach eigener Aussage vorhergesagt haben soll. Besonders Kreisler zeigte in den zweiten 45 Minuten weniger Mitgefühl mit den Gästen aus Hassel als Horst Seehofer beim Anblick von brennenden Flüchtlingsunterkünften und traf weiter fünf Male. Unterstützt wurde er von Kapitän Drews und der Torgarantie der eigenen Viertvertretung Dobi „Doppelpack“ Dudde. Nach 90 Minuten, die sich für Heimann anfühlen wie 200, wird das Spiel beim Stand von 10:0 vom Schiedsrichter als für beendet erklärt.
Die Partie hat mal wieder gezeigt, dass man 10 Leute braucht, die ein Klavier spielen, aber nur einen der es schleppt. Und man was kann der Swiggidy schleppen. Nächste Woche gehts zu den Teutonen aus Schalke, die man eigentlich nicht unterschätzen sollte, doch in Rentfort weiß man: Solange die Mupa samstags geschlossen ist, kann der BVR jeden Gegner zweistellig schlagen.

Nach dem 11:0 im ersten Spiel der Saison war die Drittvertretung des BVR für die zweite Partie zum Samstagsbrunch bei se...
13/09/2020

Nach dem 11:0 im ersten Spiel der Saison war die Drittvertretung des BVR für die zweite Partie zum Samstagsbrunch bei seinen Nachbarn aus Scholven an die Baulandstraße geladen. Samstag? Warum Samstag? Weiß der Trainer etwa nicht, dass sich das halbe Team ehrenamtlich auf der örtlichen Wasserskianlage engagiert und daher Samstags nicht kann?
Wie es zu dieser Spielverlegung kommen konnte ist unklar. Griese versprach im Sinne seiner politischen Vorbilder Andi Scheuer und Philipp Amthor eine transparente Aufarbeitung des Falles. Er beteuert seine Unschuld und ist kompromissbereit genau so viel zuzugeben, wie ihm -stand jetzt- nachgewiesen werden kann. Nämlich gar nichts.
Als Wiedergutmachung hatte Seelenhändler Griese jedoch gleich drei Spieler im Gepäck, die die fehlende Qualität auszugleichen hatten.
Für die Verteidigung wurde Altstar Tobias „Danelski“ Danelzik reanimiert, während fürs Mittelfeld Kasper Gorzelany aus der eigenen Zweit- sowie Ferdi Koch aus der eigenen Erstvertretung hochgezogen wurden. Trotz der Verstärkung konnte man dem Team um Kapitän Dicken herum eine gewisse Anspannung anmerken. Besonders bei Spielen in Scholven ist diese Anspannung schon am Tag vorher zu spüren. Die Vögel zwitschern unruhiger, die Kondensstreifen am Himmel scheinen irgendwas im Schilde zu führen und es liegt eine ganz besondere Stimmung in der Luft. Aber genau diese Stimmung, dieses Gefühl ist es, für das man einmal im Jahr aufsteht und sich auf den Weg nach Scholven macht. Die Stille vor dem Sturm, der Kaffee vor dem Morgenklo. Die Nerven liegen blank bis der Platzwart endlich das ersehnte Urteil spricht:
„Wir spielen auf Rasen.“
Die Spieler der Dritten liegen sich in den Armen, manche wischen sich verschämt Freudentränen aus dem Augenwinkel. Man hört hastig gesprochene Ave Marias. Die schwere Zeit der Isolation, persönliche Schicksalsschläge, der angehäufte Alltagsstress eines ganzen Jahres – all das scheint für einen Augenblick vergessen zu sein.
Das schwerste liegt hinter uns, jetzt muss nur noch gespielt werden.

Als weniger nervenaufreibend, dafür umso kräftezehrender sollte sich indessen die Partie herausstellen. Von der ersten Minute an war klar, dass sich Scholven nicht einen, sondern drei Punkte auf eigenem Geläuf sichern wollte. Bereits in der 10. Minute war es soweit: 1:0 für die Hanseaten, nach langem Pass und schönem Heber. Auf der einen Seite nervig...klar, man liegt eins zu null zurück. Auf der anderen Seite hatte man so ganze 80 Minuten Zeit sich über den Schiri auszulassen. Normalerweise ist diesem Akt des Spiels die zweite Halbzeit vorbehalten, doch so hatte man ganze 35 Minuten mehr, um sich mollig warm in die Opferdecke des chronisch Benachteiligten einzuwickeln. Nebenbei spielte man ein bisschen weiter, bis es mit diesem Ergebnis in die Halbzeit ging.

Während Couch Griese versucht die Moral hoch zu halten, übernimmt Merch-Aktivist und Mannschaftschoreograph Pievo die taktische Aufklärung der Bumaye Elf. „Hinten mehr, vorne mehr und dann ne schöne Ecke“, so der erfahrene Spezialist für Standardsituationen.

Trotz neu gefassten Mutes startete die zweite Hälfte, wie die erste endete. Während der BVR auf die prognostizierte Ecke wartete, versuchten zwei gleichwertige Mannschaften der jeweils anderen jeden Meter Rasen streitig zu machen. In der 56. Minute erhöht Scholven fast auf 2:0. Nur das beherzte Eingreifen durch Ferdi „Nand“ Koch, der einen Ball von der eigenen Torlinie kratzt, lässt unsere Rothemden weiter von der prophezeiten Ecke träumen. 20 Minuten später ist es dann endlich soweit. Ecke Krämer, Kopfball Dicken, 1:1. Ein stolzer Pievo steht mit verschränkten Armen am Spielfeldrand und nickt zufrieden. Die letzten 15 Minuten des Spiels sollte es keine weitere Ecke geben, daher begnügte sich der BVR mit dem Endstand von 1:1 und verwaltete das Spiel über die Zeit.

Das zweite Spiel der Saison und direkt gab es das erste blaue Auge für den BVR.
Sind wir etwa nicht drei Klassen besser als alle anderen Mannschaften? Ist gar kein Training vielleicht doch etwas zu wenig Training und wenn nicht, wie können wir uns mehr Ecken erarbeiten? Diese und weitere Fragen gilt es nun mannschaftsintern aufzuarbeiten. Jones‘ Gesicht soll uns für immer an dieses blaue Auge erinnern. Oder zumindest eine Woche und einen Tag lang. So lang, bis wir das nächste Spiel wieder gewinnen werden.

Die Vorbereitung ist vorbei, lang lebe die Vorbereitung. So oder so ähnlich kann man den Plan von Couch Griese für die S...
07/09/2020

Die Vorbereitung ist vorbei, lang lebe die Vorbereitung. So oder so ähnlich kann man den Plan von Couch Griese für die Saison 20/21 beschreiben. Warum zu Beginn fit sein und im Laufe der Saison schwächer werden, wenn man auch in Topfform starten und von Spiel zu Spiel furioser werden kann? Und Griese, der die Schriften Timons und Pumbas studierte, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, sollte im ersten Saisonspiel gegen Wacker Gladbeck Recht behalten.
Für die Aufstellung der Bumaye Elf hat der erfahrene Trainer gleich eine dicke Überraschung parat. In der Verteidigung startet Alex „Usain“ Budich, der mit seinen explosionsartigen Antritten die erste Halbzeit dominiert und immer wieder mit pfeilschnellen Angriffen über die linke Seite die gegnerische Defensive aus dem Takt bringt. Für den nötigen Rückhalt sorgen, neben ihm, die menschgewordenen Wände Kaiser und Dicken. Davor sollte die gewohnte Mischung aus Überheblichkeit und Selbstüberschätzung für die nötigen Abschlüsse sorgen, während Freshko „Ich werd bald Vadder, hier is ne Kiste“ Peschke zwischen den Pfosten seinen Muskelkater auskurieren durfte.
Zappzerapp, linke Klebe, rechte Klebe, 5:0 zur Halbzeit. Dreimal Swigson „Swigfried und Roy“ Mc Swiggington und zweimal Ella „Conda“ König durften sich in die Torschützenliste eintragen und läuteten zum Pausentee.
„Bleibt den Sorgen fern“, summte Griese in einer bewegenden Halbzeitansprache, „denn dies gilt stets als modern.“ Keiner nimmt ihm die Philosophie, doch Vorsicht ist besser als Nachtsicht und so bringt er zur Sicherheit mit Neuzugang Calvin „Flying Kühlschrank“ Klein eine filigrane Note in das etwas zu kantige Aufbauspiel seiner Mannschaft.
Zwei Tore später belohnt dieser seinen Trainer, schaut links, denkt rechts und arbeitet den Ball vom Elfmeterpunkt zum 8:0 zentral in die Maschen. Drei weitere Tore sollten folgen, bis der Schiedsrichter Nachsicht zeigte und das Spiel beendete.

11:0 besiegen Grieses Eleven Wacker Gladbeck und katapultieren sich an die Spitze der Liga. „Zum Rest der Liga wolle man Abstand wahren“, so Griese nach dem Spiel, „allein schon aus Sicherheitsgründen“.

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Hegestraße 120a
Gladbeck
45966

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