18/05/2022
Der Art des Verkehrsversuchs am Anlagenring in Gießen steht fest:
Die inneren Spuren des Anlagenrings werden zur . Die äußeren Spuren werden zur zweispurigen gegen den Uhrzeigersinn. Die Busse können im Uhrzeigersinn die Fahrradstraße mit nutzen, gegen den Uhrzeigersinn fahren sie wie bisher mit den Autos.
Diese Variante haben das Planungsbüro und der Magistrat heute Abend im städtischen Bauausschuss vorgestellt. Das entspricht in weiten Teilen den Vorschlägen der Verkehrswende-Initiativen.
Untersucht wurden aber auch alle anderen, bisher diskutierten Varianten.
Die Verkehrsuntersuchung zeigt, dass mit der Vorzugsvariante der Kfz-Verkehr ausreichend abgewickelt werden kann, selbst wenn der Kfz-Verkehr nicht abnehmen sollte. Kurze Zufahrten im Uhrzeigersinn kann es zu den Parkhäusern Karstadt (von der Frankfurter Straße), Westanlage (von der Gabelsberger Straße) und Galerie Neustädter Tor (von der Rodheimer Straße) geben.
Problematisch ist: Die Anzahl der Ampeln wird sich kaum reduzieren und die Wartezeiten für den Radverkehr an den Ampeln werden recht hoch sein. Schleichverkehr ist auf der Ringallee, im Nahrungsberg, in der nördlichen Bahnhofstraße und im nördlichen Asterweg zu erwarten. Um das zu verhindern, wird in der nördlichen Bahnhofstraße die Einbahnstraßenrichtung für den Kfz-Verkehr umgedreht. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Schleichverkehrs werden nötig sein.