Der Gründung unseres Vereins geht eine langjährige Geschichte voraus, die eng mit dem Namen Gregor Tomaschewski verbunden ist. Über Organisationen wie die Wandervogelbewegung und die sogenannte „Bündische Jugend“ knüpfte Gregor Tomaschewsi Ende der zwanziger Jahre in Danzig die ersten Kontakte zum Volkstanz, die er im Laufe der folgenden Jahre immer weiter ausbaute. Nach den Wirren des 2. Weltkrie
ges fand sich G. Tomaschewski im westfälischen Städtchen Büren ein, wo er es verstand, die schwere Nachkriegzeit mit der Freude am gemeinsamen Tanz, dem Volkstanz, ein wenig zu erleichtern. Bei zahlreichen Treffen u.a. auf der Wewelsburg fanden sich Einheimische und Heimatvertriebene aus dem Raum Büren, Paderborn und Lippstadt ein, um Volkstänze und Lieder zu erlernen, und das Erlernte mit in ihre Heimatorte zu tragen und dort zu verbreiten. So kam der Volkstanz nach Geseke, wo er auch heute nach über 60 Jahren noch einen festen Stellenwert hat. Die Intention des Volkstanzes ist der Erhalt, die Sammlung, der Austausch und die Weitergabe von überlieferten, traditionellen Volkstänzen. Im Vordergrund stehen aber natürlich die Freude und der Spaß am Tanzen und Musizieren. Wir Geseker tanzen in erster Linie niederdeutsche und westfälische Volkstänze sowie die so genannten Jugendtänze. Typische niederdeutsche Tänze stammen aus dem gesamten Norden Deutschlands, von der holländischen Grenze bis Ostpreußen und umschließen auch den westfälischen Raum. Wir bemühen uns stets, uns an die originalen Tanzbeschreibungen zu halten, um die Tradition der Tänze zu bewahren. Was wäre der Volkstanz ohne Musik? Ob Kinder- oder Erwachsenengruppe - am liebsten tanzen wir zu Live-Musik, auch an unseren Übungsnachmittagen beziehungsweise Übungsabenden. In der Regel werden wir von mehreren Akkordeonspielern begleitet. Zu unserer musikalischen Hauptbesetzung zählen zusätzlich noch eine Gitarre und eine Querflöte.