13/11/2018
Lieber spät als nie, möchten wir nun auch nochmal eine Einschätzung zur OP Independence des AirsoftLabor abgeben.
Operator "Excel" hat dazu mal ein paar Worte niedergeschrieben.
Als erstes vorneweg, uns hat das Event viel Spaß gemacht, es war ein Tag mit netten Bekanntschaften, auch wenn es einige Stolpersteine gab. Dazu im folgenden nun etwas mehr.
Als erstes zum Anmelden und dem Zeltplatz. Anmeldung lief problemlos, man konnte mit den Jungs direkt bisschen quatschen und auch ein Zeltplatz wurde schnell gefunden. Auf dem Zeltplatz hatten sich mehrere Grüppchen gebildet und es gab ein Lagerfeuer, coole Idee. Wir blieben aufgrund der späten Anreise doch eher für uns und sind dann zügig ins Bett. Die Nacht war ok, die Musik vom Lagerfeuer hat uns persönlich weniger gestört.
Zum Chronen und der Spielansprache. Beim Chronen ging es zügig voran, Munition war 0,2g vorgeschrieben und diese wurde auch gestellt. Die Männer und Frauen am Chrono waren cool drauf, hatten Ahnung von dem was sie taten und konnten bei Fragen auch gut helfen. Aufgrund der 0,2er Vorschrift waren zwei unserer Waffen deutlich abweichend vom eigentlich bekannten Wert gechront, da wäre es vielleicht überdenkenswert, ob man nicht doch mit eigener Munition und Gewicht chronen lässt. Zur Ansprache muss man sagen, dass man den vermehrten Stress der Orga gemerkt hat. Das Mitglieder durch Krankheit ausfallen, dafür kann man natürlich nichts! Die Ansprache vorm Spiel war sachlich, kurz und präzise, leider kam dadurch nicht so richtiges Feeling für das Szenario auf.
Nun zum Spiel allgemein. Die Missionen waren unserer Ansicht nach cool gemacht und auch mit den Requisiten wurde sich richtig Arbeit gemacht. Großes Plus dafür. Leider kam es durch die (durch Krankheit reduzierte) Orga Anzahl und der schwierigen Funkverbindung auf dem Gelände direkt am Anfang zu Unstimmigkeiten über den Spielstart. Wir konnten das mit der Militärfraktion jedoch aufm Feld schnell klären und haben uns dann wieder zurückgezogen und auf den Spielstart gewartet. Eine Übersicht welche Missionen es alles gab und wer was erfüllte war für uns nur schwer nachzuvollziehen, Informationen über Aufträge kamen kaum oder garnicht an. Dieser Tatsache geschuldet standen wir teilweise planlos auf dem Feld und haben uns dann einfach anderen Einheiten angeschlossen. Spaß gemacht hat es trotzdem und die Informationen die zu uns kamen gaben uns dann einen groben Überblick was zu tun war und warum.
Als letztes zum Faktor Spieler. Danke an alle Spieler die den Tag so lustig, spannend, aufregend und fordernd gemacht haben. Wir hatten viele coole Situationen auf dem Feld und haben auch echt nette Leute kennengelernt. Unstimmigkeiten ließen sich mit fast allen direkt vor Ort klären, einfach kurz Deathrag raus, vernünftig miteinander geredet und dann ging jeder zufrieden zu seinem HQ um neu ins Spiel einzusteigen. So stellen wir uns Fairness und Sportlichkeit vor.
Was unserer Meinung nach garnicht geht ist bei angesagtem Spielende von 1800 bereits 1300 wie ein kleines schmollendes Kind trotzig vom Feld zu gehen, weil es ja kein Mittag gibt und alles so unfair ist und man nie Infos bekommt. Da ich im Verlauf des Spiels gefangen genommen wurde, hatte ich die Ehre mir auch das Militär HQ mal anzuschauen. Wenn nun der Kommandant eine Mission ausgibt und sogar vorschlägt man könnte ja mal geschlossen zu einem Ziel marschieren, aber sich dann alle in 3er/4er Gruppen in alle Richtung verstreuen, wundert es nicht, dass man von mangelnder Schlagkraft und Koordination hört. Mein Highlight war das Larp im Militär HQ beim Verhör, hat echt Spaß gemacht und danke nochmal an alle Beteiligten.
Zusammenfassend kann man sagen, es war ein cooler Spieltag und wir sind definitiv wieder dabei! Für uns sind sehr coole Spielsituationen und neue Bekanntschaften entstanden, die das ganze zu nem tollen Erlebnis gemacht haben. Wie immer ist es beim Airsoft zum großen Teil das, was die Spieler draus machen. Manche machen mehr draus, andere weniger. Möglichkeiten waren auf jeden Fall mehr als genug geboten.
Excel, Racoon Pack