05/10/2023
2. Herren verliert in Lemförde
Mit einem Endstand von 37:36 für die Hausherren ging es am Samstagabend ins lange Wochenende.
Spieler und Trainerteam waren sich einig, dass man mit 36 geworfenen Toren kein Spiel verlieren darf. Die sonst so starke Abwehr funktionierte gar nicht. Zu viele Abstimmungsfehler, zu wenig Kommunikation und viele freie Würfe führten am Ende zu der Niederlage.
Nach 10 Minuten lagen wir bereits 8:3 zurück und das Trainerteam Werner/Zumstrull sah sich gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Durch einige Wechsel konnte etwas Stabilität reingebracht werden, die einen größeren Rückstand verhinderten. Die Umstellung der Abwehr war in der 26. Minute dann die Chance für uns, uns wieder ranzukämpfen. Ein zum Ende der ersten Halbzeit starker Julius Schulte to Bühne verhalf uns mit einem 3-Tore Rückstand in die Halbzeit zu gehen.
In der zweiten Halbzeit setzte sich unser guter Trend fort, sodass wir über unsere starken Außen Tim Rehm und Finn Hengelbrock einen 8:2-Lauf hinlegen konnten und 21:24 in Führung gingen.
Leider fielen wir dann wieder in unsere alten Abwehrmuster und mussten die Führung schnell wieder abgeben.
Zum Ende des Spiels zeigten wir dann unsere individuelle Überlegenheit und brachten uns in die Situation den Ausgleich erzielen zu können. 5 Sekunden vor Schluss scheiterte unser Rechtsaußen mit seinem Wurf in dem er noch Kontakt bekommen hat, dann leider am gegnerischen Torhüter. Die gerechtfertigten 7-Meter Forderungen unserer Bank wurden nicht beachtet und somit verlieren wir das Spiel knapp.
Nicht unkommentiert möchte das Trainerteam die Schiedsrichterleistung stehen lassen. Es wurde nicht parteiisch eine Seite benachteiligt, jedoch kam es des öfteren zu eigentlich freien Würfen die von der Seite durch Hüft- und Schulterkontakt stark beeinflusst wurden, was nicht geahndet wurde. So auch bei unserer Chance am Ende zum Ausgleich. Zum Glück verletzte sich kein Spieler durch unkontrollierte Landungen...
Trotzdem wollen wir nicht sagen, dass wir einen Punkt verdient gehabt hätten, da wir selber wissen, dass 37 Gegentore viel zu viel sind.
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