21/08/2026
Artikel aus der SZ vom 22.09.26 zum Event "Young Power GK":
„Young Power GK“ stärkt Jugendliche
Ein offenes Angebot für Jugendliche im Wurmauenpark ist „Young Power GK“. Foto: Dettmar Fischer
„Young Power GK“ stärkt Jugendliche
Jugendliche und junge Erwachsene haben die Möglichkeit, Sport und Fitness in Kombination mit Kampfkunstelementen zu erleben. Angebot soll fortgeführt werden.
DETTMAR FISCHER
GEILENKIRCHEN „Young Power GK“ heißt ein neues, offenes Angebot für Jugendliche im Wurmauenpark der Stadt Geilenkirchen. Dragan Samardzic, der als Streetworker die Mobile Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen betreut, und Tom Klein, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbands Geilenkirchen und Leiter der Geilenkirchener Taishindokan Akademie, haben dieses Angebot ins Leben gerufen.
„Young Power GK“ bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Sport und Fitness in Kombination mit Kampfkunstelementen zu erleben.
Während Dragan Samardzic für den pädagogischen Teil zuständig ist, übernimmt Tom Klein die Aufgabe des Sensei, des Lehrers. Mit mehr als 50 Jahren Budo-Erfahrung, der höchsten Budo-Graduierung sowie Trainererfahrung in vielen Bereichen, etwa bei der Ausbildung von operativen Einheiten des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen, ist Tom Klein eine „Respektsperson“, die auch von den Jugendlichen schnell akzeptiert wird.
Pünktlich um 18 Uhr traf sich die Gruppe zum zweiten „Young Power GK“-Training im Wurmauenpark gleich neben der neuen Calisthenics-Anlage. Die dortigen Sportgeräte, die ein Ganzkörpertraining mit dem Eigengewicht als Widerstand erlauben, wurden nach einer Aufwärmrunde auf der Wiese am See ebenfalls eingesetzt. Da das Interesse der Jugendlichen schon beim ersten Training im August groß war und die Jugendlichen auch beim zweiten Training dieses Format zu schätzen wussten, soll „Young Power GK“ fortgeführt werden. Dragan Samardzic: „Wir möchten dieses zweistündige, offene Angebot für Jungen und Mädchen gerne auch im Herbst und Winter fortsetzen, wenn wir entsprechende Räume finden können.“ Das Ziel sei es, so Samardzic, Jugendlichen, die ihre Freizeit draußen verbringen und hin und wieder mit Langeweile zu kämpfen haben, ein Angebot zu unterbreiten, das über den Sport auch Eigenschaften wie Selbstkontrolle und Disziplin vermittelt.
Sensei Tom Klein ist dazu in der Lage, seine Leidenschaft für die japanische Kampfkunst auf eine Weise zu vermitteln, die bei den Jugendlichen ankommt. Die Anrede „Sensei“ gehört dazu, wenn jemand etwas von einem lernen möchte, der ihm an Erfahrung um Jahrzehnte voraus ist.
„Super“, Daumen hoch, fanden die Teilnehmer des zweiten „Young Power GK“-Kurses den Abend am See. Wenn dabei auch Raum für Gespräche über das bleibt, was so läuft oder auch nicht läuft, etwa in puncto Schule oder Beruf, dann kommt Streetworker Dragan Samardzic zum Zuge. Eine Vertrauensbasis dürfte auf jeden Fall entstanden sein.