11/10/2026
Neue Wege gehen
8 Jahre Reitschule. 8 Jahre voller Reitstunden, Erfolge und Momente, die ich nie vergessen werde. Jetzt ist es Zeit, neue Wege zu gehen.
Es war nie mein Plan, eine Reitschule zu gründen. Sie ist aus verschiedenen Umständen entstanden und hat mir viel Freude geschenkt. Mein Traum war ein Ort, an dem Gemeinschaft zählt und Menschen freundlich miteinander und mit den Pferden umgehen.
Leider hat sich immer wieder gezeigt, dass dieser Traum hier nicht wahr werden soll, weil es Menschen gab, die versucht haben, mich gegen meine Reitschüler und sich untereinander auszuspielen. Irgendwann sind mir die Lust und die Kraft verloren gegangen. Das fällt mir nicht leicht zu schreiben.
Deshalb besinne ich mich auf meinen ursprünglichen Plan: Ab dem kommenden Jahr arbeite ich eher im Hintergrund mit Pferden bzw. Pferdemenschen. Mehr dazu bald.
Was sich ändert:
– Schulpferde werden nach und nach weniger, maximal drei bleiben.
– Reitbeteiligungen bekommen weiterhin Unterricht.
– Alle anderen können begrenzt über das Reitbuch buchen.
– Gruppen mit max. zwei Reitern, weniger Stunden.
– Mehr Pensionsplätze.
Eins bleibt: Der Hof und die Pferde sind weiterhin mein Zuhause. Wenn du einen Platz suchst, an dem dein Pferd in entspannter, ruhiger Atmosphäre leben darf und ihr in Ruhe gemeinsam arbeiten könnt, dann melde dich gerne bei mir.
Danke an alle, die diesen Weg bis hierhin mit mir gegangen sind. Viele meiner aktuellen Reitschüler sind schon von Anfang an dabei. Aus Kindern werden Leute und ich bin stolz darauf, was ihr alles erreicht habt und wie ihr euch entwickelt habt. Macht weiter so! Und bleibt so aufgeschlossen, fröhlich und manchmal auch chaotisch wie ihr seid.
Ich hoffe, die Freundschaften, die sich hier gefunden haben, bleiben bestehen. Und wer weiß, vielleicht findet sich hier immer nochmal die ein oder andere Freundschaft, wenn die richtigen Menschen aufeinander treffen.
Meine besten und ältesten Freundinnen sind „Überbleibsel“ aus meinen eigenen Reitanfängen. Wir sehen uns nicht mehr ganz so häufig wie früher, aber immer noch mehrmals im Jahr. Es ist, als wäre man nie aus dem Sattel gestiegen …