19/04/2021
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Neue Studienergebnisse zum Thema EMS-Training bei Krebserkrankungen
Es ist bereits nachgewiesen, dass regelmäßiger Sport bei der Heilung gegen Krebs helfen kann.
Einen wichtigen Bestandteil spielen dabei die Myokine.
Myokine werden durch die Kontraktion der Muskulatur gebildet.
Außerdem haben Myokine viele verschiedene Aufgaben im Körper. Zum Beispiel bilden sie neue Abwehrzellen und sind entzündungshemmend. Im Bezug auf das Thema Krebs haben Wissenschaftler mittlerweile drei Myokine entdeckt, die spezifisch gegen Krebs wirken.
Es wurde eine Studie mit 30 Darmkrebs- und Prostatakrebspatienten durchgeführt.
Alle Personen haben sich in der Testzeit gesund und proteinreich ernährt. Ein Teil der Personen hat über einen Zeitraum von 12 Wochen das wöchentliche EMS-Training durchgeführt.
Vor und nach dem Testzeitraum wurden Blutproben entnommen.
Es hat sich ergeben, dass durch das regelmäßige EMS-Training die Verbreitung der Krebszellen gehemmt wurde. Bei Prostatakrebs um um -7 bis -11,6 Prozent und bei Darmkrebs um 9,1 bis maximal 13,2 Prozent.
Die gesunden Zellen bleiben unbeeinträchtigt.
Fazit: Das zeigt, dass unsere Trainingsform, das Ganzkörperelektrostimulationstraining (EMS-Training) durch den Impuls von außen (erhöhte Muskelkontraktion) viele Myokine produziert, welche auch für krebskranke Patienten einen Benefit haben.
Für genauere Info:
https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/schwer-krebskranke-profitieren-von-ems-training-dank-myokinen/
Foto Quelle: © vitanovski
EMS-Training (Elektromyostimulation) kann bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen durch Anregung turmorfeindlicher Myokine das Krebszellen-Wachstum bremsen.